Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Extinction im Test - Gigantische Langeweile

Im Schatten seiner Vorbilder

Eigentlich sollten die Ravenii den größten Reiz des Spiels darstellen, doch ihnen fehlt es an Abwechslung und Herausforderung, wie es beispielsweise die überdimensionalen Gegner im thematisch verwandten Shadow of the Colossus bieten. Dort muss jeder Titan auf eine andere Art und Weise erklommen und wie ein Rätsel entziffert und gemeistert werden. In Extinction wird das Erlegen der Kolosse zur langweiligen Fleißarbeit.

Der einzig nennenswerte Unterschied im Design der Ravenii liegt in ihrer Rüstung, die mit fortlaufender Kampagne schwerer zu zerstören ist. Genügt es anfangs, einmal gegen einen einfachen Holzschutz zu schlagen, müssen in späteren Level beispielsweise vier einzelne Schlösser einer Metallrüstung mit mehreren Schlägen beackert werden, bevor sie sich löst.

Die Kämpfe dauern damit jedoch lediglich länger - neue Taktiken oder Herausforderungen suchen wir vergeblich. Mal sind die Rüstungsteile mit Flammen oder Dornen ausgestattet, aber das sind nur Variationen in der ansonsten immer gleichen Herangehensweise.

Man bekommt fast schon Mitleid mit den Monstern, denn mit verdienten Erfahrungspunkten lassen sich Avils Fähigkeiten über ein Upgrade-System weiter ausbauen. Während wir auf diese Weise immer mächtiger werden, bleiben die Ravenii gleichbleibend träge und sind im Grunde machtlos gegen unsere Wendigkeit.

Ist die Rüstung ab, können Beine und Arme vom Körper abgetrennt werden, um uns einen taktischen Vorteil gegen den Koloss zu verschaffen.Ist die Rüstung ab, können Beine und Arme vom Körper abgetrennt werden, um uns einen taktischen Vorteil gegen den Koloss zu verschaffen.

Trotzdem verlieren wir vereinzelt Missionen, denn marschieren mehrere Angreifer parallel auf eine Stadt zu, sinkt der Verteidigungswert rapide. Das und die teils ungenaue Sprungsteuerung als auch Kameraprobleme bei den Kletterpartien sorgen für Frust.

An einem Bildschirmtod stört uns lediglich der damit verbundene Punkte- und Zeitverlust. Eine emotionale Bindung zu den Bewohnern, der Welt oder den Haupt- und Nebenfiguren bauen wir nicht auf.

Extinction fehlt es durchgängig an Alleinstellungsmerkmalen und der nötigen Abwechslung. Außer der Kampagne gibt es zwar noch zwei weitere Spielmodi und tägliche Challenges, die aber auch nur das immer gleiche Spielkonzept zur Highscorejagd ohne Storybeiwerk runterbrechen. Selbst hartgesottene Arcade- und Action-Fans werden in Extinction trotz der vielversprechenden Grundidee nur wenig Spielspaß finden.

Erst wenn der Kopf abgehackt wird, ist der Ravenii erledigt. Arme und Beine wachsen nämlich zeitnah wieder nach.Erst wenn der Kopf abgehackt wird, ist der Ravenii erledigt. Arme und Beine wachsen nämlich zeitnah wieder nach.

2 von 4

nächste Seite



Kommentare(8)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen