Fallout 76 - Pete Hines: »Der Tod im Spiel soll nicht frustrieren«

Im exklusiven Fallout 76-Interview spricht Bethesdas Marketing-Chef Pete Hines über Respawns, Trolle im PvP-Modus und den Verbleib eurer gebauten Gebäude nach dem Einschlag einer Atomrakete.

von Peter Bathge,
17.06.2018 10:00 Uhr

Was passiert, wenn euer Charakter in Fallout 76 stirbt? Pete Hines von Bethesda erklärt, welche Strafen euch beim Respawn erwarten.Was passiert, wenn euer Charakter in Fallout 76 stirbt? Pete Hines von Bethesda erklärt, welche Strafen euch beim Respawn erwarten.

Wer in Fallout 76 stirbt, soll sich nicht ärgern: In einem exklusiven Interview mit GameStar hat Bethesda-Sprecher Pete Hines erklärt, wie der Multiplayer-Titel mit Tod und Respawn der Spielfigur umgeht. »Wir wollen, dass sich der Tod im Spiel in manchen Fällen eher unterhaltsam als frustrierend anfühlt«, so das überraschende Fazit. Nach dem virtuellen Ableben ihres Charakters sollen sich Spieler »einfach einen Respawn-Punkt auf der Karte aussuchen und weiterspielen.«

Demzufolge soll Fallout 76 niemanden dafür bestrafen, auf den Online-Servern gerade den Löffel abgegeben zu haben. Petes Hines erklärt das im Interview auf der E3 2018 gegenüber GameStar-Redakteur Michael Graf folgendermaßen: »Wenn du im Spiel stirbst, verlierst du keine Erfahrungspunkte oder Ausrüstungsgegenstände. Wir wollen nicht, dass der Tod Konsequenzen für deinen Fortschritt hat.«

Fallout 76 - Screenshots ansehen

Fallout 76 ist zwar laut Pete Hines ein waschechtes Rollenspiel, setzt aber auch auf eine starke Crafting-Komponente. Das Multiplayer-Spiel mit Survival-Elementen erlaubt euch genau wie der Vorgänger Fallout 4 den Bau ganzer Häuser und Siedlungen. Was passiert mit diesen Gebäuden, wenn man in Fallout 76 stirbt? Pete Hines gibt Entwarnung: »Das ist alles noch da, wenn du stirbst und respawnst.« Außerdem soll es »ein einfaches System« zum Verschieben der Bauwerke geben - etwa wenn Gefahr durch eine von anderen Spielern gestartete Atomrakete droht.

Explodiert ein solches Geschoss in Fallout 76, entsteht eine zerstörte Zone voller High-Level-Gegner und seltenem Loot. Wer nicht rechtzeitig abhaut, verliert tatsächlich seine dort aufgestellten Bauwerke. Aber Pete Hines beschwichtigt: »Wir wollen nicht, dass dieses Feature Spieler übermäßig bestraft, etwa indem dein ganzer Fortschritt zunichte gemacht wird.«

Making of Fallout: So entstand der Fallout 76-Urahn

In Fallout 76 können die Spieler Atomraketen auf beliebige Regionen der Spielwelt abfeuern. Dafür muss man allerdings schwierig zu erlangende Code-Fragmente sammeln.In Fallout 76 können die Spieler Atomraketen auf beliebige Regionen der Spielwelt abfeuern. Dafür muss man allerdings schwierig zu erlangende Code-Fragmente sammeln.

Die PvP-Gefechte in Fallout 76 sollen Spaß machen, Spielverderbern sagt Pete Hines den Kampf an: »Du kannst einfach sagen, dass du nicht mehr gegen diese eine Person kämpfen möchtest. Dann kann dieser Typ dich nicht mehr angreifen und trollen.«

Mehr zu Fallout 76 (Release am 14. November 2018) erfahrt ihr in der neuen Folge von GameStar TV mit dem kompletten Pete-Hines-Interview voller spannender, exklusiver Informationen über Crafting, Koop-Modus und Server-Architektur:

Fallout 76-Interview mit Pete Hines - »Es wird kein Rust oder Battle Royale, sondern ein Rollenspiel« - GameStar TV PLUS 17:47 Fallout 76-Interview mit Pete Hines - »Es wird kein Rust oder Battle Royale, sondern ein Rollenspiel« - GameStar TV


Kommentare(109)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen