Im Fallout-Universum war Cooper Howard einst eine hoch angesehene Hollywood-Legende. Mehr als 200 Jahre später durchstreift er als der Ghul
das Ödland und dürfte für Fans seiner Wild-West-Abenteuer kaum mehr wiederzuerkennen sein.
Doch wie wurde Cooper Howard eigentlich zum Ghul? Darauf hat die Fallout-Serie bisher keine Antworten geliefert, aber zumindest ein paar Hinweise gestreut. Und die haben mit dem allerersten Fallout-Rollenspiel von 1997 zu tun.
Liegt die Antwort in Vault 12 aus dem allerersten Fallout?
Aber beginnen wir von vorne: Schon in der ersten Staffel hat Cooper Howard (Walton Goggins) davon geträumt, mit seiner Frau Barb (Frances Turner) und Tochter Janey (Teagan Meredith) das Großstadtleben hinter sich zu lassen und nach Bakersfield auf eine Farm zu ziehen.
Wer die Fallout-Spiele kennt, weiß natürlich, dass in Bakersfield Vault 12 liegt. Und deren Bewohner haben nach dem Großen Krieg aus einem guten Grund eine Stadt errichtet, die auf den Namen Necropolis
hört.
Denn für Vault 12 griff Vault-Tec auf ein verhältnismäßig simples Experiment zurück: Die Tür des Bunkers ließ sich schlichtweg nicht vollständig schließen, was dazu führte, dass die komplette Bevölkerung zu Ghulen mutierte (daher auch der spätere Name Necropolis oder auch Stadt der Toten
).
Fans vermuten deswegen schon seit dem Start der Fallout-Serie, dass Cooper Howard nicht ohne Grund mit Bakersfield in Verbindung gebracht wird. So existiert die nicht unpopuläre Theorie (zum Beispiel hier oder hier), dass Cooper in Vault 12 Schutz gesucht hat, aber eben wie der Rest seiner Mitbewohner ghulifiziert wurde.
Auffällig ist jetzt, dass in Episode 1 von Staffel 2 Cooper erneut nach Bakersfield aufzubrechen versucht: Nachdem er im Finale der ersten Season die Wahrheit über Barbs Rolle bei Vault-Tec erfahren hatte, schnappt er sich nun seine Tochter Janey und macht sich auf den Weg.
Warum die Fan-Theorie hinkt
Allerdings ist diese Theorie nicht ganz wasserdicht. Denn zum Zeitpunkt, als die Bomben fallen, befindet sich Cooper in Los Angeles, das circa 180 Kilometer und damit zwei Autostunden von Bakersfield entfernt ist. Auf dem Rücken von Coopers Pferd Sugarfoot würde die Reise sogar mindestens vier bis sechs Tage in Anspruch nehmen.
Hier sind die vollgestopften Straßen in Anbetracht des atomaren Weltuntergangs nicht mal mit eingerechnet und es darf stark angezweifelt werden, dass ein Vault über eine Woche hinweg nicht die Schotten dicht machen würde. (Wobei die von Vault 12 fairerweise eben nicht zu 100 Prozent dicht sind.)
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Fallout Staffel 2 wandelt auf einem schmalen Grat | Unser spoilerfreier Review-Talk
Vielleicht erfahren wir es in Staffel 2 ... oder Staffel 3?
Zum aktuellen Zeitpunkt lässt die TV-Serie noch offen, wie genau Cooper Howard zum Ghul wurde und auch, wie er von seiner Tochter Janey getrennt wurde. Denn die beiden waren zwar zum Ausbruch des Atomkriegs noch miteinander unterwegs, doch hunderte Jahre später ist Cooper davon überzeugt, dass Barb und Janey irgendwo in einer Vault auf ihn warten würden.
Damit bleiben momentan zu viele Lücken offen, damit sich die Theorie um Cooper Howard als Bewohner von Vault 12 beziehungsweise Necropolis bestätigen lässt.
Ob die Fallout-Serie in Staffel 2 darauf eine Antwort liefert? Abwarten. Fest steht zumindest schon einmal, dass bereits an einer dritten Season gearbeitet wird. Und wenn die wie geplant im Sommer 2026 gedreht wird, könnten deren Folgen bereits 2027 bei Prime Video anlaufen.
Mehr dazu, was aktuell bei Fallout passiert, erfahrt in den oben verlinkten Artikeln.

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