Fallout: New Vegas ist ein fantastisches Spiel, aber oh Junge, war die Release-Version ein Debakel. Der technische Ursprungs-Zustand des Obsidian-Meisterwerk jagt selbst den versiertesten Ödland-Veteranen heute noch einen kalten Schauer den Rücken hinunter.
Doch nicht nur das: Der strammen Deadline, mit der Obsidian Entertainment zu kämpfen hatte, fielen auch zahlreiche geplante Inhalte zum Opfer. So zum Beispiel Vault 24.
Denn eigentlich sollten wir in Fallout: New Vegas als Kurier #6 eben jenen Vault erkunden und dem dort schlummernden Geheimnis auf die Schlichte kommen. Dazu kam es allerdings nie und bis heute war nicht bekannt, was Obsidian mit Vault 24 eigentlich vorhatte - in den Spieldateien finden sich zum Beispiel nur Vault-Jumpsuits mit der Nummer 24 drauf.
Jetzt - und damit 15 Jahre nach dem Release von New Vegas - erfahren wir endlich, was sich im Inneren von Vault 24 verbirgt. Die Fallout-Serie lässt gleich mal in Staffel 2, Folge 1 den Vorhang fallen.
Seid ab dieser Stelle natürlich vor Spoilern gewarnt!
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Das Geheimnis von Vault 24 endlich gelüftet
In Staffel 2 der Fallout-Serie heften sich Lucy (Ella Purnell) und der Ghul (Walton Goggins) an die Fersen von Hank McLean (Kyle McLaughlin), der nach New Vegas flieht. Dabei stöbern die beiden einen Vault auf, dessen Tor sperrangelweit offen steht, während der Ghul schnell feststellt: Hierhin muss es den jungen Henry
verschlagen haben!
Mithilfe von Lucys Pipboy ist das innere Schloss von Vault 24 schnell geöffnet, während bereits der Eingangsbereich keinen besonders einladenden Eindruck macht. Schnell stellt sich heraus: Der Vault ist arg heruntergekommen, ziemlich verwüstet und von den sterblichen Überresten seiner Bewohner übersät.
Was ist hier also passiert?
Dafür müssen wir eine Szene aus Staffel 2, Folge 1 von vor dem großen Krieg thematisieren.
Robert House (Justin Theroux) zettelt mit ein paar arbeitslosen Barbesuchern einen Streit an, um sie einem grausamen Experiment zu unterziehen: Gedankenkontrolle durch Gehirnwäsche. Die Technologie funktioniert grundsätzlich, doch schon nach wenigen Minuten platzt einem ferngesteuerten armen Teufel die Birne.
Bezüglich Vault 24 stellt sich nun heraus, dass Robert House den Bunker dazu genutzt hat, um die Fernsteuerung weiter zu verfeinern und weiterzuentwickeln - dem Deal mit Vault-Tec sei’s gedankt! Und in Vault 24 zwar so, indem patriotische Amerikaner in verteufelte Kommunisten umprogrammiert werden.
Das läuft genauso gut, wie man es erwarten würde. Die Bunkeranlage ist voller getöteter Vault-Bewohner und Lucy und der Ghul begegnen zumindest einer Person, die von Hank offenbar in den Bunker geschleift und als Versuchskanninchen
missbraucht wurde: Für seine Sugarbomb
Lucy hinterlässt Hank so eine Botschaft, dass sie umkehren und nach Hause gehen soll - kurz darauf platzt dem Kerl ebenfalls der Schädel.
Was hatte nun Hank McLean dort zu suchen? Lucy stellt fest, dass Hank eine Festplatte eingesackt hat. Und später erfahren wir, dass Hank in einem riesigen Untergrundkomplex von Vault-Tec nun versucht, die Technologie zur Gedankensteuerung zu verbessern.
In einem Funkspruch an eine unbekannte Person wird es zwar nicht explizit ausgesprochen, aber stark impliziert, dass Hank als Maulwurf für Robert House bei Vault-Tec arbeitet. Und indem er die Fernsteuerung verfeinert, hätte er etwas Signifikantes vorzuweisen, worauf sein aktueller Arbeitgeber scharf ist.
Abwarten ...
Mehr dürften wir in den kommenden Wochen und vielleicht sogar schon in Folge 2 von Staffel 2 erfahren, die am 24. Dezember 2025 bei Amazon Prime Video erscheint.
Alles weitere Wissenswerte zur Fallout-Serie und auch den Videospielen (wie Fallout 76 oder Fallout 5) könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

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