Je nachdem, wie ihr euch während eures Spieldurchlaufs entscheidet, hat Fallout: New Vegas verschiedene Enden parat. Spätestens seit klar ist, dass es in der Serie auch in die Glücksspielmetropole geht, fragen sich die Fans, auf welchem der kanonischen Enden sie aufbaut. Die Serien-Macher haben es bisher jedoch elegant geschafft, eine klare Antwort darauf zu vermeiden.
Eine bestimmte Szene in Staffel 2, Episode 7 hat das laut einigen Fans jetzt geändert. Wer die Folge noch nicht gesehen hat oder das Spiel noch beenden möchte, sollte das lieber erledigen, bevor weitergelesen wird. Ab sofort wird es nämlich Spoiler geben.
»Zu gleich, um Zufall zu sein«
Eine Szene im Lucky 38 zeigt einen Raum mit einem Computer, diversen Bildschirmen und einem ausgeschalteten Securiton. Auf den ersten Blick scheint das nicht weiter verdächtig zu sein. Doch bei genauerem Hinsehen dürfte der Raum einigen von euch ziemlich bekannt vorkommen.
Link zum Reddit-Inhalt
Das unabhängige Ende: Derselbe Raum wird wichtig, wenn ihr New Vegas mit dem unabhängigen Ende abschließt. Nachdem ihr Mr. House entmachtet und die anderen Fraktionen ausgespielt habt, kann Yes Man sich mit dem Netzwerk verbinden und ein KI-Update laden, das seine Entscheidungsfähigkeit erhöht.
Damit kann er zuverlässig die Verwaltung vom Lucky 38 und New Vegas übernehmen und es trotz der Strapazen der Apokalypse nachhaltig und stabil halten. Für euch geht es anschließend zum Hoover Damm, wo ihr mit den Securitons in die Schlacht zieht.
Der oben verlinkte Reddit-Post zeigt nicht nur die Szene in der Serie, sondern auch die eben erklärte Stelle im Spiel. Besonders auffällig ist der ausgeschaltete Securiton-Roboter auf der rechten Seite. Da der Raum nur im unabhängigen Ende wirklich wichtig ist und in der Serie detailgetreu nachgebaut wurde, sind sich zahlreiche Fans jetzt einig: Das ist ein Hinweis auf das kanonische Ende! So schreibt etwa Lavreion auf Reddit:
Die Position des Securitons ist zu gleich, um Zufall zu sein.
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Fallout: New Vegas - Wir laufen auf dem Weg durch die Mojave, den Lucy und der Ghul in der Serie nehmen
Sollten sich die Serien-Macher tatsächlich für das unabhängige Ende entschieden haben, müssen bestimmte Dinge eingetreten sein. Mr. House taucht in der Serie auf, also darf er bei seiner Entmachtung nicht getötet worden sein. Außerdem muss geklärt werden, wie die Todeskrallen in New Vegas eindringen konnten. Eine Lösung bietet der Reddit-Nutzer toastytree55 an:
Hier ist also meine Vermutung: (...) Die Securitrons wurden nie aufgerüstet. In diesem Ende heißt es, dass die Securitrons Schwierigkeiten hatten, die Ordnung aufrechtzuerhalten, und dass Anarchie ausbrach. Letztendlich blieb New Vegas jedoch bestehen. Irgendwann erwähnt Yes Man auch, dass er einen übrig gebliebenen Code gefunden hat, mit dem er seine Persönlichkeit verändern kann, um durchsetzungsfähiger zu werden, und dass er deshalb zeitweise offline wirken könnte.
Hier also meine Theorie: House hatte zu diesem Zeitpunkt sein Bewusstsein vollständig in das Hauptsystem hochgeladen. Sein eigentlicher Körper spielte keine Rolle mehr. Was Yes Man für ein Persönlichkeits-Update hielt, war in Wirklichkeit House, der versuchte, die Programmierung von Yes Man zu durchbrechen.
Irgendwann schaffte es House, durchzukommen, aber es gab nicht mehr genug Energie, damit er vollständig neu starten und die volle Kontrolle zurückerlangen konnte (bis die kalte Fusion aktiv war). Währenddessen wurden die Securitrons letztendlich überrannt, was es den Todeskrallen irgendwann ermöglichte, einzudringen.
Die Theorie von toastytree klingt plausibel, doch ob sie stimmt, werden wir wohl nie erfahren. Es hat aber auch Vorteile, dass sich die Serien-Schaffenden so viel Mühe geben, das Kanon-Ende offenzulassen. So könnt ihr stets das Ende, das ihr in Fallout: New Vegas erlebt habt, als das wahre ansehen. Weitere interessante Artikel zu Fallout findet ihr in der Linkbox weiter oben.
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