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Fallout: Einer beliebten Fraktion geht es in der Serie außerordentlich schlecht, Fans sehen aber einen letzten Hoffnungsschimmer

Die Republik Neu-Kalifornien ist eine der größten Fraktionen im Fallout-Universum. Doch in der Fallout-Serie wurde sie stark dezimiert. Manche Fans hoffen noch auf eine Rückkehr im Staffelfinale.

Von der Armee der RNK ist in der zweiten Staffel von Fallout immer noch nichts zu sehen. Von der Armee der RNK ist in der zweiten Staffel von Fallout immer noch nichts zu sehen.

Die Republik Neukalifornien (kurz RNK, im Original New California Republic/NCR) gehört zu den größten Erfolgsgeschichten des Fallout-Universums. Über 100 Jahre nach dem Atomkrieg gegründet, vereinte sie mehrere Städte und hunderttausende Menschen unter einer demokratisch gewählten Regierung.

In der Fallout-Serie ist die einst mächtige Republik aber offenbar ein Schatten ihrer selbst. Mit Shady Sands wurde eine ihrer wichtigsten Städte komplett zerstört und ihre Truppen wurden komplett aus der Mojave und New Vegas verdrängt. Noch haben Fans aber noch Hoffnung, dass die RNK zurückkehrt.

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Kehrt die NCR zurück?

Die einzigen Spuren der Republik Neukalifornien in der Fallout-Serie sind Lee Moldaver und ihr kleine Siedlung, die Überlebenden von Shady Sands in Vault 4 und ein kleiner Ranger-Trupp in der Mojave. Aktuell ist nicht einmal bekannt, ob die RNK als große Fraktion im Jahr 2296 überhaupt noch existiert, oder ob nur Shady Sands und ihre Präsenz in der Mojave ausgelöscht wurden.

Was ist die Republik Neukalifornien?

Im Jahr 2189 offiziell gegründet, etablierte die RNK einen funktionierenden Staat im Ödland, der sich über Südkalifornien, sowie Teile von Nordkalifornien, Oregon, Nevada und Arizona erstreckte. Zum Zeitpunkt ihrer größten Ausdehnung gehörten ihr über 700.000 Menschen an.

Gegründet wurde sie in der Stadt Shady Sands, die unter anderem vom Vaultbewohner (der Spielfigur aus Fallout) und dessen Tochter Tandi aufgebaut wurde.

Die Republik hatte ihre eigene Verfassung und Gesetze, die unter anderem Sklaverei sowie die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Sexualität oder der Religion verboten. Auch Ghule und andere Mutanten genossen die gleichen Rechte wie gewöhnliche Menschen. Zumindest auf dem Papier - die Gesetze der RNK wurden nicht zu jeder Zeit und an jedem Ort mit der gleichen Zuverlässigkeit durchgesetzt.

Generell genossen die Bürger der Republik aber einen durchschnittlich höheren Lebensstandard als andere Ödlandbewohner. Sie kämpften nicht täglich ums Überleben und verfügten über ausreichend Nahrung, Wasser und einige Annehmlichkeiten. Die Armee der RNK schützte sie außerdem vor äußeren und inneren Bedrohungen.

Viele Fans sind um die Fraktion deshalb besorgt: Auf Reddit wird argumentiert, die RNK müsse in der Serie ausschließlich einstecken und deshalb zur Abwechslung mal wieder einen guten Moment haben. Anzeichen gibt es dafür aber kaum, nachdem selbst einer der letzten Ranger in der Mojave unter der Kontrolle von Hank MacLean steht.

Für Fans, die auf eine Rückkehr der Republik bauen, gibt es deshalb zumindest in der aktuellen Staffel nicht mehr viel Hoffnung, aber sie klammern sich aktuell noch an zwei Strohhalme:

  • Ein geleaktes Foto von den Dreharbeiten zu Staffel 2 zeigt einen Trupp RNK-Soldaten in Formation. Eine Szene, in der genau dieser Trupp zu sehen ist, gab es in Staffel 2 noch nicht, Soldaten tauchen allerdings auch in den Shady-Sands-Rückblicken auf. Möglicherweise ist es also eine falsche Spur.
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  • In Trailern war Maximus in einer RNK-Powerrüstung zu sehen, die er zum Kampf gegen die Todeskrallen nutzt. Fans hoffen, dass die Rüstung irgendeine Verbindung zu Überresten der Republik hat, die doch noch im Finale auftauchen.
  • Eine Theorie ist auch, dass Maximus, der als RNK-Bürger aufwuchs und sich jetzt von der Bruderschaft verabschiedet hat, der Republik in Vegas neues Leben einhaucht. Wie wir wissen, hat House im Lucky 38 in Vegas einen Fusionsreaktor gebaut, und Maximus trägt nach seiner Flucht vor der Bruderschaft das fehlende Puzzlestück für Kalte Fusion mit sich herum.

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Dass die RNK 2296 nicht mehr ganz auf der Höhe ist, hat sich die Serie übrigens nicht einfach aus den Fingern gesogen. Schon Fallout: New Vegas machte klar, dass sich die Republik mit der Eroberung der Mojave überstrapaziert hat. Auch innenpolitisch macht die zunehmende Macht von Großgrundbesitzern Probleme und weitere Krisen drohen. Ein Niedergang oder völliger Kollaps der RNK sind also nicht weit hergeholt.

Für RNK-Fans gibt es aber immerhin noch eine gute Nachricht: Nach der ersten Staffel erklärte nämlich Bethesda-Chefentwickler Todd Howard, dass er nicht davon ausgehe, dass man die Republik nicht wiedersehen würde. Schließlich beschränke sich Fallout auf sehr regionales Storytelling und lasse Ereignisse in anderen Regionen oft bewusst außen vor. Vielleicht ist die RNK also noch da draußen.

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