Als das neueste Star-Trek-Spiel angekündigt wurde, war ich als einer der ersten Journalisten dabei. Später konnte ich die Demo vor allen anderen spielen, hatte Interviews mit den Entwicklern und schloss das Ganze schließlich mit dem weltexklusiven Vorabtest von Star Trek: Voyager - Across the Unknown ab, inklusive Titelstory im Heft.
Jetzt ist der Release eine Woche her und das Strategiespiel des kleinen deutschen Studios Gamexcite beschäftigt mich noch immer, auch wenn die Wertung von 80 Punkten längst steht. Denn ich frage mich:
- War diese Zahl am Ende zu hoch für das, was Across the Unknown bietet?
- Habe ich mich von meiner Nähe zum Spiel blenden lassen?
- War das Ganze gar ein Fanboy-Test mit entsprechender Wertung?
Ich habe mir kräftig Gedanken darüber gemacht, ob ich Star Trek: Voyager - Across the Unknown im Rückblick wieder so bewerten oder die offensichtlichen Mängel bei Präsentation und Abwechslung im Spielverlauf stärker abstrafen würde. Hätte ich den Titel vielleicht gar aus der Perspektive eines Nicht-Fans bewerten müssen? Darauf habe ich eine Gegenfrage: Geht das bei einem Star-Trek-Spiel überhaupt?
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Feuer frei: In Star Trek Voyager - Across the Unknown legen wir Kazon-Schiffe in Schutt und Asche
Eine neue Star-Trek-Oase nach langer Dürre
Einfach nur ein gutes neues Star-Trek-Spiel, das war jahrelang der sehnlichste Wunsch vieler Fans des Science-Fiction-Universums. Zum 60. Geburtstag des Franchises im Jahr 2026 erscheint jetzt also Star Trek: Voyager - Across the Unknown und ja, lasst mich das gleich zu Beginn festhalten: Es ist ein gutes Spiel. 78 Punkte auf Metacritic, 74 Prozent positive Steam Reviews - schlecht sieht anders aus.
Die letzte Welle starker Star-Trek-Spiele liegt über 20 Jahre zurück, um die Jahrtausendwende ergatterte Publisher Activision die Lizenz und brachte ein paar echte Perlen heraus. Elite Force 1+2, Bridge Commander und die Armada-Serie dominieren entsprechend noch heute unsere Liste der besten Star-Trek-Spiele.
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