Städtebau-Simulationen sind fast so alt wie Videospiele selbst. In Spielen wie SimCity haben wir seit jeher Metropolen aufgebaut (und wieder zerstört, machen wir uns nichts vor). Doch lange mangelte es vielen Fans an adäquatem Nachschub seitens EA.
Mit Cities: Skylines wurde 2015 das Genre des Städtebaus wieder zurück in die Moderne gebracht, während Cities: Skylines 2 vergangenes Jahr mit mehr Kritik zu kämpfen hatte:
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Ist Cities: Skylines 2 die Enttäuschung des Jahres?
Was also nun? Wo bekommen wir das alte City-Builder-Feeling her? Ein Indie-Spiel versucht jetzt die Antwort auf diese Fragen zu geben. Anfang des Jahres kam Metropolis 1998 mit dem altbekannten Städtebau und einem interessanten Twist um die Ecke.
Metropolis 1998: Städtebau und Inneneinrichtung
Das von einer einzelnen Person entwickelte Metropolis 1998 sieht auf den ersten Blick wie ein typischer City Builder aus den 90ern aus. Ihr baut Straßen und Häuser und versucht den Verkehr so zu regeln, dass möglichst wenig Stau entsteht.
Das ist aber nicht alles, denn ihr legt nicht nur fest, in welchen Gebieten Häuser gebaut werden, sondern nehmt die Ziegel selbst in die Hand. Ihr habt die Möglichkeit, selbst Wände hochzuziehen und sogar den Innenraum eurer Butzen auszustatten, sofern ihr denn die Muße dazu habt:
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Metropolis 1998: So detailreich ist der Baumodus in der Städtebau-Simulation
Seit ein paar Monaten könnt ihr selbst nach Lust und Laune in der Demo von Metropolis 1998 auf Steam kreativ werden. Yesbox, der Entwickler, versorgt euch zudem mit Updates, über die er euch auf seinem Twitter/X-Kanal auf dem Laufenden hält:
- Der »Potato Mode« soll das Städtebau-Erlebnis auch auf den angestaubtesten Rechnern zum Laufen bringen.
- Prozedural generierte Umgebungen sorgen demnächst für abwechslungsreiches Terrain.
- Die Bewohnerinnen und Bewohner euer Städte sind bald nicht mehr nur Einzelkämpfer, sondern haben eigene Familien.
- Neue Fahrzeuge verstopfen in Zukunft eure Straßen, haben dafür aber mehr Farbvariationen und Rad-Animationen.
In den letzten Wochen gab es vor allem Bugfixes und kleinere Neuerungen, zum Beispiel das Hinzufügen von rein dekorativen Räumen, die für eure Einwohnerinnen und Einwohner nicht begehbar sind, oder verbesserte Benutzeroberflächen.
Metropolis 1998 möchte den Look von isometrischen 90er-Jahre Städtebausimulationen mit innovativen Spielmechaniken verbinden und macht bisher einen ganz ordentlichen Eindruck, vor allem wenn man bedenkt, dass hinter all dem eine einzelne Person steckt. Wann der volle Release ansteht, ist noch nicht bekannt.
Holt euch das Spiel ab oder habt ihr die Demo vielleicht sogar schon ausprobiert? Was hat euch gefallen und wo sollte noch nachjustiert werden? Schreibt es uns in die Kommentare!
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