Warhammer ist ein teures Pflaster und das kann auch in jede Richtung gehen: Videospiele, Bücher und allen voran das Sammeln und Bemalen von Miniaturen.
Hier zahlt ihr für Figuren, Gelände, Fahrzeuge und andere Objekte – zum Hobby gehört aber noch viel mehr als Spielen und Sammeln. Wer seine Freizeit vollends in den Zeitvertreib steckt, bemalt das alles auch noch selbst, und dafür müssen natürlich Farben, Pinsel und anderes Equipment her. Wer will, kann also eine ganze Menge Geld bei Games Workshop und Co. lassen.
Wir haben jetzt eine Frage an euch: Wie viele imperiale Thronmünzen habt ihr schon für eure grauen Legionen geopfert? Seid ihr noch asketische Rekruten mit eisernem Sparplan, oder herrscht ihr schon dekadent über einen prächtigen Plastik-Sektor, der seinesgleichen sucht?
Umfrage zu eurer Warhammer-Sammlung
In der Umfrage ist alles inbegriffen, was ihr für eure Warhammer-Sammlung benötigt: die Miniaturen selbst sowie das Zubehör zum Malen und Basteln, wie Pinsel, Werkzeug, Kleber und Farben. Schätzt einfach mal, auf wie viel ihr insgesamt kommt:
Wo fließt das Geld eigentlich hinein?
Außenstehende denken manchmal: »Ach, das ist doch wie das Sammeln von Schlümpfen aus den Ü-Eiern damals. Man kauft ein paar Figuren und stellt die Dinger einfach auf«, aber so einfach ist das nicht. Hinter dem Hobby stecken viel Arbeit, Organisationstalent und Kreativität – und eben ein entsprechendes Budget.
Ein Großteil des Geldes fließt in die Figuren. Games Workshop, der Verlag hinter Warhammer als Tabletop-Spiel, bietet für den Einstieg verschiedene Startersets an, die je nach Umfang schon bis zu 200 Euro kosten. Da sind die Farben nicht immer inbegriffen. Auch für diese gibt es kleinere Einsteigersets; einzeln kostet ein Fläschchen mit 18 ml im Original 6,30 Euro. Es gibt aber natürlich auch Anbieter, die günstigere Angebote haben. Figuren kann man ebenfalls günstiger gebraucht kaufen oder zum 3D-Druck greifen.
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Dazu kommen Tools wie Seitenschneider, Bohrer, Gussgratentferner und Bauteilhalter. Das ist alles an sich nicht unbedingt notwendig, gehört aber für viele zum Hobby dazu. Egal, wo man sie am Ende kauft, ein paar Hundert Dublonen können dafür auch noch einmal draufgehen.
So richtig zur Geltung kommt die Sammlung nur mit großen Armeen aus kleineren Figuren, die zwischen 100 und 300 Euro kosten. Neben den kleinen Figürchen gibt es aber natürlich auch die großen Blickfänge. Imposante Figuren von Primarchs oder großen Kriegsfahrzeugen verschlingen ebenfalls einige Euros.
Das kann übrigens weit über den unteren dreistelligen Bereich hinausgehen. Die teuersten Miniaturen der Warhammer-Geschichte stellt Jesko euch hier vor:
Bei all diesen Kostenpunkten kann man schnell vergessen, dass die Miniaturen eigentlich auch fürs Spielen gedacht sind. Viele Fans erfreuen sich aber einfach am Sammeln. Zu welcher Fraktion gehört ihr?
Führt in den Kommentaren gerne weiter aus, wie viel Kohle ihr in eure Schmuckstücke investiert habt. Seid ihr stolze Oberbefehlshaber über gigantische Armeen oder bewegt ihr euch noch ganz am Anfang eurer Sammler-Karriere? Gebt ihr darüber hinaus noch Geld für zusätzliche Tools aus und ganz wichtig: Was ist euer teuerstes Teil?
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