Disney arbeitet derzeit fleißig an einem Comeback von Fluch der Karibik. Doch ob damit auch Johnny Depp als Captain Jack Sparrow wieder in See sticht, steht aktuell noch in den Sternen.
Dennoch steht das Reboot vor einer großen Herausforderung, denn die letzten zwei Filme waren längst nicht mehr so erfolgreich wie die Original-Trilogie. Sowohl Fremde Gezeiten von 2011 als auch Salazars Rache von 2017 hatten mit sinkenden Kritiker-Wertungen und Einnahmen an den Kinokassen zu kämpfen.
Vielleicht auch, weil Jack Sparrow nur bedingt über das Ausbleiben etablierter Fan-Lieblinge wie Will Turner (Orlando Bloom) oder Elizabeth Swann (Keira Knightley) hinwegtrösten konnte. Die beiden bekamen in Salazars Rache aber zumindest einen Cameo-Auftritt spendiert.
Das unzertrennliche Duo Pintel (Lee Arenberg) und Ragetti (Mackenzie Crook) fehlte aber komplett in den neueren Teilen der Reihe. Und das, obwohl für die beiden Piraten sogar eine Rückkehr geplant war. Aber warum eigentlich?
Zwei Möglichkeiten, aber keine Rückkehr
Erste Entwürfe des Skripts für Fremde Gezeiten im Jahre 2010 enthielten laut Drehbuchautor Terry Rossio tatsächlich einen Handlungsstrang für Pintel und Ragetti.
Demnach sollten die beiden zwischen Blackbeards (Ian McShane) und Barbosas (Geoffrey Rush) Mannschaften aufgeteilt werden. Beide halten den jeweils anderen jedoch für tot und am Ende finden sie wieder zueinander.
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Pirates of the Carribean: Fremde Gezeiten ist Jack Sparrows viertes Abenteuer
Doch Regisseur Rob Marshall befürchtete, dass die Nebenstorys zu einer enormen Überlänge des Films führen könnten. Deshalb entschied man sich dagegen. In einem Interview aus dem Jahre 2015 zeigte sich Pintel-Darsteller Lee Arenberg darüber ziemlich aufgebracht, »weil er das Geld gebraucht hätte.«
Mit Salazars Rache startete Disney einen neuen Versuch, Arenberg und Crook wieder ins Piratenschiff zu holen. Aufgrund von Terminproblemen und scheinbar fehlendem Interesse des Mäuse-Konzerns musste auch dieses Vorhaben wieder über Bord geworfen werden. Arenberg gab dazu preis:
Sie haben versucht, uns zurückzuholen. Aber dann unter einem neuen Regisseur, während Mackenzie gerade eine Serie bei BBC hatte. Er war dann wenig enthusiastisch, weil sie uns nicht das Gefühl gegeben haben, als würden sie uns wirklich wollen.
Die Comeback-Versuche blieben also in der Vergangenheit ohne Erfolg. Auch mit dem kommenden Reboot wird eine Rückkehr der beiden eher unwahrscheinlich sein, da der Film von einer komplett neuen Crew handeln soll.
Was wir bis jetzt zu dem Reboot von Fluch der Karibik wissen
Der Dreh für den neuen Film soll Ende 2025 beginnen. Demnach können wir mit einem Kinostart frühestens Ende 2026 rechnen.
Zur Handlung und zum Cast ist bis jetzt noch nichts bekannt. Für das Drehbuch ist Jeff Nathanson (Rush Hour 3, Catch Me If You Can) verantwortlich, der ebenfalls das Skript für Teil 5 verfasste.
Der Fluch-der-Karibik-Produzent Jerry Bruckheimer hat für den sechsten Teil übrigens zwei mögliche Drehbücher in der Hinterhand. Eins davon würde die Rückkehr von Captain Jack Sparrow einschließen. Demnach müssten sich lediglich Johnny Depp und Disney einig werden. Mehr dazu findet ihr in dem oben verlinkten Artikel.
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