For Honor - Knackt die 15-Millionen-Spieler-Marke

Live-Service zahlt sich ein weiteres Mal aus: Ubisofts Fantasy-Kampfspiel For Honor überschreitet die Marke von 15 Millionen Spielern.

Ubisoft und Games as a Service: For Honor erreicht 15 Millionen Spieler. Ubisoft und Games as a Service: For Honor erreicht 15 Millionen Spieler.

15 Millionen Spieler haben bisher Ubisofts Multiplayer-Fantasytitel For Honor gespielt, und das obwohl der Titel zum Launch mit Kritik und abflauenden Spielerzahlen zu kämpfen hatte. Dieser neue Meilenstein gibt allerdings keine Auskunft über den tatsächlichen Absatz und wie viele der insgesamt 15 Millionen registrierten Spieler noch immer aktiv mitspielen.

Trotz des Gegenwindes gab Ubisoft For Honor aber nicht auf und feilte weiter, lieferte neue Inhalte und... Moment, da überkam uns eben ein Déjà-vu. Das alles klingt verdächtig nach einem anderen Spiel von Ubisoft!

Richtig, dieses Rainbow Six: Siege wurde doch bei Release ebenfalls kritisiert, unter anderem für zu wenige Inhalte. Und heute gehört es seit Jahren zum Dauergast in den Steam-Topsellern und ist aus dem E-Sport nicht mehr wegzudenken. Rainbow Six: Siege hat sich heute über 30 Millionen Mal verkauft. Steckt da seitens Ubisoft etwa Methode dahinter?

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Das steckt dahinter

Scherz beiseite, natürlich erkennt man darin ein erfolgreiches Liveservice-Modell. Das bedeutet: Spiele werden in einer Basisfassung veröffentlicht und dann regelmäßig um neue Inhalte erweitert. Dadurch erreichen sie idealerweise eine weit längere Lebenszeit als Spiele ohne Live-Service. Um die Spiele profitabel zu halten, bekommen Spieler den Großteil dieser Inhalte nur gegen Echtgeld-Zahlung respektive durch Kauf eines Season-Passes für alle Inhalte der jeweiligen Saison.

In PvP-Spielen wie Siege und For Honor sind neue spielbare Charaktere zudem immer mit Balance-Änderungen verbunden, was sicherstellen dürfte, dass nicht nur den Spielern, sondern auch den Entwicklern in ihren Studios nicht langweilig wird.

Ubisoft fährt diese Strategie bei vielen groß angelegten Titeln, darunter Ghost Recon: Wildlands und The Division. Erwartungsgemäß wird auch The Division 2 auf Games as a Service setzen.

Ebenso das neue Assassin's Creed: Odyssey. Durch das Servicemodell soll der Serien-Abstecher in die griechische Antike mehrere Jahre gleichermaßen interessant für Spieler wie profitabel für den Publisher bleiben.

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