Prince of Persia wird wiederbelebt - als Krieger in For Honor!

Bis zum 2. April 2020 gibt es ein Crossover-Event mit Prince of Persia für For Honor, in dem der Prinz persönlich das Schlachtfeld heimsucht.

von Mathias Dietrich,
13.03.2020 08:55 Uhr

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Prince of Persia hat wie schon Splinter Cell seit geraumer Zeit kein neues Videospiel von Ubisoft spendiert bekommen. Jetzt nutzt der Publisher die alte Marke von Jordan Mechner wieder und hat nicht nur ein VR-Spiel angekündigt, sondern auch ein Crossover-Event für For Honor.

Das stellt der Entwickler und Publisher Ubisoft in dem oben eingebetteten Trailer vor, der direkt auf die Nostalgiedrüse alt-eingesessener Fans drückt und mit den selben Worten beginnt, mit denen Sands of Time aus dem Jahr 2003 startete und The Two Thrones im Jahr 2005 endete.

Das steckt im PoP-Event

Das Event erstreckt sich über zwei Wochen und dreht sich um den neuen Modus »Ruler of Time«. In diesem schlagt ihr auf der Karte Harbor ein Dominion-Match mit Armeen bestehend aus Sand-Kreaturen.

  • Woche vom 12. März 2020: In regelmäßigen Abständen tritt der Prinz aus einem Sandtornado heraus und greift alle Spieler an.
  • Woche vom 19. März 2020: Der Prinz wurde vom Sand der Zeit infiziert und wird zum Dunklen Prinzen, der mit seiner Klingenkette kämpft. Zudem ändert sich die Hafen-Map weiter.
  • Neue Waffen: Bis zum 2. April könnt ihr insgesamt 26 neue Waffen finden.
  • Kostenloser Event-Pass: Ihr könnt euch durch einen speziellen kostenlosen Battle Pass mit 30 Leveln arbeiten und so Outfits, Embleme, Ornamente und einen Mood-Effekt freischalten.
  • Neue Shop-Items: Im Ingame-Store könnt ihr Skins von Ratash und dem Sandgeist, sowie eine neue Exekution kaufen.

Um was geht's in Prince of Persia?

Prince of Persia ist ein Jump&Run-Spiel aus dem Jahre 1989, das vor allem mit den zu seiner Zeit herausragenden Animationen beeindruckte, die der Entwickler Jordan Mechner mit Rotoskopie erreichte. Obwohl es das Spiel aufgrund der ausbleibenden Unterstützung durch den Publisher Broderbund anfangs sehr schwer hatte, konnte es in Europa und Japan dennoch große Erfolge feiern.

Das sorgte für Nachahmer wie zum Beispiel Flashback, die versuchten auf der Erfolgswelle mitzureiten, indem sie das Spielprinzip kopierten.

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Ein Revival erhielt der Titel mit dem Remake aus dem Jahr 2005 von Ubisoft. Das griff die bekannten Spielmechaniken auf, erweiterte jedoch die Story und hob sich vor allem mit der später oft kopierten Mechanik des Zeit zurückdrehens statt einer Quicksave-Funktion hervor.

Darauf gab es zwei Nachfolger, die ebenso auf die bekannten Zutaten des Originals setzten: Akrobatik-Einlagen in Dungeons, rasante Kämpfe und ein Dunkler Prinz als Gegenspieler.

Mathias Dietrich

Mathias Dietrich
@kawaraban5

Stoppt die Pressen! Der Kön ... Prinz ist zurück! Gut, zwar »nur« als Event, aber mich lässt das trotzdem freudig im Kreis springen. Denn Prince of Persia ebnete seinerzeit meinen Weg in den Gaming-Journalismus, indem ich Tag und Nacht an einer Fanseite zu dem Spiel werkelte. Dass Ubisoft nach zehn Jahren wieder etwas mit dem Prinzen anstellt, lässt für die Zukunft hoffen.

Der Trailer zum For-Honor-Event lässt mich dadurch in Nostalgie schwelgen: Der Prinz, der Sandgeist, der Dunkle Prinz. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Ubisoft sich in Zukunft nicht so sehr auf die bereits abgeschlossene Sands-of-Time-Reihe versteift, sondern uns endlich den lange überfälligen Nachfolger zu Prince of Persia 2008 gibt, dem sie auf dem PC immer noch den DLC schulden!

Allein wegen dem unverbrauchten Setting der persischen Mythologie verdient die Serie es.

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