Alle Länder in Battlefield 6 spielbar? Experte äußert sich zu den Fraktionen

USA gegen Russland: Der Leaker und Insider Tom Henderson berichtete bereits häufiger über die Nationen und den Plot von Battlefield 2021.

von Philipp Elsner,
18.04.2021 15:11 Uhr

In Battlefield 6 sollen Spieler in die Rolle von Söldnertrupps aus der ganzen Welt schlüpfen, die sich den USA oder Russland anschließen. In Battlefield 6 sollen Spieler in die Rolle von Söldnertrupps aus der ganzen Welt schlüpfen, die sich den USA oder Russland anschließen.

Obwohl es bisher nur wenige gesicherte Infos zu Battlefield 6 gibt und eine Ankündigung weiterhin auf sich warten lässt, gilt ein Setting in der Gegenwart oder nahen Zukunft inzwischen als äußerst wahrscheinlich. Das wirft bei Fans natürlich Fragen zum genauen Setting und den beteiligten spielbaren Fraktionen auf.

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Der bekannte Insider Tom Henderson hat sich dazu bereits an verschiedenen Stellen geäußert und ein grobes Bild des Konflikts gezeichnet, der die Handlung im neuen Battlefield bestimmen soll.

Wir fassen hier die wichtigsten Eckpunkte zusammen. Achtung: Offiziell bestätigt sind diese Angaben nicht, genießt die Infos also mit gesunder Skepsis!

  • Szenario: Battlefield 6 soll in der nahen Zukunft um das Jahr 2030 herum spielen und moderne Waffen, Ausrüstung und Fahrzeuge beinhalten, die aktuell vom Militär erprobt oder entwickelt werden. Der Debüt-Trailer soll zum Beispiel V-22 Ospreys zeigen.
  • Konfliktparteien: Generell sollen sich ähnlich wie in Battlefield 3 und 4 die USA und Russland als »die beiden letzten verbleibenden Supermächte« gegenüberstehen, wie Henderson schreibt. Die spielt man aber gar nicht direkt! Andere Nationen tauchen in der Rolle von Spezialteams auf - beide Parteien wollen sie für ihre Zwecke rekrutieren.
  • Spieler als Söldner: Spieler schlüpfen in die Rolle genau dieser Spezialteams und können sich demnach (sowohl in der Story als auch im Multiplayer) frei zwischen USA oder Russland entscheiden. Henderson schließt daraus, dass »andere Nationen auf die ein oder andere Art spielbar sind«.

Cleveres Storytelling-Manöver?

Dass sich die Teams im nächsten Battlefield aus ganz verschiedenen Spezialeinheiten aller Herren Länder zusammensetzen, wäre ein findiger Schachzug der Entwickler, um gleich zwei Probleme mit einem Schlag zu lösen:

  1. Zum einen kann man so auf fraktionsgebundene Waffen verzichten (als kein »AK-47 für Russland vs. M4 für die USA«), geht so Balance-Problemen aus dem Weg und kann ein vielfältiges Arsenal für alle anbieten.
  2. Zum anderen hat man die Möglichkeit, jede beliebige Fraktion (zum Beispiel in DLCs) mitsamt Schauplätzen und Fahrzeugen in den Konflikt einzuführen und dabei plausibel im Setting zu bleiben.
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Zuletzt hatte Tom Henderson erstmals Szenen aus dem (noch nicht veröffentlichten) Reveal-Trailer beschrieben, der den Angriff auf eine japanische Insel zeigen soll. Auf die Frage eines Twitter-Users nach einer spielbaren japanischen Fraktion antwortete Henderson:

»Die Handlung dreht sich um USA gegen Russland, aber man spielt als Spezialeinheit anderer gefallener Nationen. Auf die ein oder andere Art sind also alle Länder spielbar. Ich schätze, dass Russland die Insel wegen der Rohstoffe eingenommen hat und die USA wollen sie infiltrieren oder erobern.«

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