Ist das noch Frostpunk?
Die Frage begegnet mir nach meinem Test zu Frostpunk 2 immer wieder. Einige Fans des einzigartigen Survival-Aufbauspiels von 2018 antworten darauf mit Nein und aus ihren Steam-Reviews oder YouTube-Kommentaren lese ich die Unzufriedenheit über die von Entwickler 11 Bit Studios gewählte Richtung heraus.
Aber der Clou an Frostpunk 2 ist, dass es weder so sein will wie sein Vorgänger noch, dass es das muss. Und genau das macht es zu einem besseren Nachfolger als es ein »Sequel nach Schema F« jemals hätte sein können.
Eine andere (Aufbau-)Perspektive
Ich kann die Kritik ja nachvollziehen, denn mir ging es anfangs genauso: Wer Frostpunk 1 wegen der Nähe zur Bevölkerung und den Einzelschicksalen gespielt hat oder wie in den Siedler-Spielen einfach nur gern den Abläufen zuschaut, erlebt Teil 2 wortwörtlich kälter und distanzierter.
Ich kann nicht sehen, wie Distrikte arbeiten. Lichtblitze rasen über automatisch angelegte Straßen und symbolisieren hunderte Menschen. Mechs und riesige Transporteinheiten sind schemenhaft angedeutet – all das hält mich zu den Menschen und ihren Schicksalen auf Distanz.
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