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Frostpunk im Jahr 2020: Prequel-DLC und ein unbekanntes Projekt

Der zweite DLC für Frostpunk erscheint noch im Januar 2020. Wir erklären was drinsteckt, und was das Spiel 2020 noch bringen will.

von Mathias Dietrich,
14.01.2020 16:12 Uhr

Frostpunk bekommt noch mindestens bis 2020 neue Inhalte. Frostpunk bekommt noch mindestens bis 2020 neue Inhalte.

Das Survival-RTS Frostpunk bekam über ein Jahr nach Release einen Season Pass. Insgesamt drei Inhaltserweiterungen plant der Entwickler. Das erste Addons namens The Rifts ist bereits erschienen. Der letzte Herbst folgt bald. Danach steht Project TVADGYCGJR an.

Außerdem sind noch der Soundtrack sowie das digitale Artbook Bestandteil des Passes. Alles zusammen kostet etwa 34 Euro. Die DLCs könnt ihr euch auch einzeln kaufen. The Rifts bekommt ihr schon jetzt separat für 5 Euro.

Update: Der Artikel erschien ursprünglich bereits am 2. September 2019. Am 14. Januar 2020 haben wir ihn mit den neuen Infos zu »Der letzte Herbst« aktualisiert.

Das steckt im Seasonpass

Alle Inhalte sollen noch im Verlauf von 2020 erscheinen und den Titel vor allem um neue Gameplay-Mechaniken erweitern.

  • Die Gräben (schon verfügbar) - 4,99 Euro: Bringt eine neue Endloskarte und mit der Brücke ein weiteres Gebäude. Mit der könnt ihr die namensgebenden Gräben der neuen Map überqueren.
  • Der letzte Herbst (21. Januar 2020) - 16,99 Euro: Bringt eine neue Architektur, weitere Gameplay-Mechaniken und wird ein Prequel, in der die Welt noch nicht von Schnee und Eis überzogen ist.
  • Projekt TVADGYCGJR (2020) - 12,99 Euro: Zu diesem DLC gibt es noch keine Informationen. Mehr Details sollen mit dem Release von »Der letzte Herbst« folgen.

Was bringt »Der letzte Herbst«?

Die kommenden zwei Erweiterungen werden umfangreicher als der erste DLC. In seiner Ankündigung erklärte das Team bereits, dass es sich bei Der letzte Herbst und Projekt TVADGYCGJR um »Großes Zeug!« handelt. Und mittlerweile gibt es auch einige Details und ein Gameplay-Video zur kommenden Erweiterung:

  • Story: Vor den Ereignissen des Hauptprogramms herrscht eine Unsicherheit, ob der große Frost in der Tat kommen wird. Ihr seid Teil eines geheimen Projektes, das einen der Generatoren, um die eure Städte errichtet werden, baut.
  • Wegfall von Mechaniken: Dinge wie Schnee und der Druck durch sinkende Temparaturen fallen weg.
  • Bau des Generators: Eure neue Basis beginnt komplett ohne den definierenden Wärmegenerator. Den müsst ihr erst bauen und euch dabei an einen strikten Zeitplan halten.
  • Neue Gesetze und Gebäude: Auch in dem Außenposten gibt es Gesetze, die ihr bestimmt um so eure Gesellschaft zu formen. Einige alte kommen zurück, doch es wird auch neue geben. Zudem werdet ihr neue Bauten errichten können.
  • Neues Wirtschaftssystem: Für den DLC hat das Team die komplette Wirtschaft des Titels umdesigned. Zum Beispiel erhaltet ihr über das neue Dock zusätzliche Ressourcen. Das soll jedoch ein Balance-Akt werden. Denn den Platz am Wasser benötigt ihr auch zum Fischen. Zudem könnt ihr am Dock nicht alle Ressourcen gleichzeitig anfordern, sondern müsst wählen.

Das Hauptspiel selbst schnitt bei unserem Tester Christian Just gut ab und sahnte ganze 89 Punkte und damit auch den Gold Award ab. Kritisiert wurde die mangelnde Übersichtlichkeit, der begrenzte Bauplatz im Endlosmodus und, dass ihr Gesetze nicht rückgängig machen könnt.

Nach dem DLC könnten komplett neue Spiele im Universum von Frostpunk folgen. Bei denen muss es sich nicht zwangsläufig um Aufbauspiele handeln. Marketing Director Patryk Grzeszczuk erklärte in der Vergangenheit, dass auch ein Spin-Off wie zum Beispiel ein Rollenspiel denkbar wäre.

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