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Game of Thrones Staffel 8 Folge 2 - Review: Die Ritter der Sieben Königslande spielen auf Zeit

Sex, Ritterschläge, Geister und Geschichten über Muttermilch von Riesen. In der GoT-Episode 8.02 steckt viel drin. Doch so schön das Klassentreffen alter Freunde ist, wir kommen erneut nicht wirklich voran.

von Michael Herold,
23.04.2019 17:06 Uhr

Auch in Folge 2 kommen in Winterfell weiterhin Freund und Feind zusammen. (Bildquelle: HBO)Auch in Folge 2 kommen in Winterfell weiterhin Freund und Feind zusammen. (Bildquelle: HBO)

So richtig da ist der Winter immer noch nicht. Auch zu Beginn der zweiten Folge der achten Staffel von Game of Thrones warten wir noch auf die Ankunft der Weißen Wanderer in Winterfell und die bevorstehende Schlacht zwischen den Toten und den Lebenden.

Während dieser Wartezeit geht in Episode 8.02 »Ein Ritter der Sieben Königslande« das Klassentreffen in Winterfell weiter. 55 Minuten lang bekommen wir jede Menge Fan-Service serviert, sowie viele Geschichten über längst vergangene und noch kommende Zeiten zu hören. Wer allerdings Action erwartet und endlich Kämpfe sehen will, der wird erneut enttäuscht.

Was geschah in der ersten Folge der achten Staffel? Unsere Review verrät es euch

Achtung Spoiler!
In unserem Episoden-Review samt Recap zu »Winterfell« diskutieren wir die zweite Folge der achten Staffel genauso wie vorherige Seriengeschehnisse und gehen auch auf Theorien aus den Büchern ein. Falls ihr die Episode also noch nicht gesehen habt oder allgemein nicht gespoilert werden wollt, dann solltet ihr diesen Artikel nun wieder schließen.

In Winterfell stehen die Lannisters vor Gericht

Nachdem Jamie Lannister zum Ende der letzten Episode in Winterfell angekommen ist, muss er sich nun dem Norden stellen. Dany, Jon und Sansa nehmen ihn in die Mangel und fragen ihn, was genau er denn dort oben will. Immerhin war er sein Leben lang der Feind der Starks und Targaryens und hat so manchen Vater ermordet (Dany) oder geholfen, Väter umbringen zu lassen (Sansa) und wieder andere hat Jamie als Kind aus dem Fenster gestoßen (Bran).

Der Königsmörder zeigt sich allerdings reumütig und verrät, wie es um den militärischen Status von Königsmund steht (20.000 Söldner der Goldenen Kompanie). Zudem erklärt er, dass es ihm nicht länger um Loyalitäten zu Geschwistern oder Häusern geht, sondern ums nackte Überleben, deswegen wolle er gegen die Untoten kämpfen. Damit beweist Jamie schon zu Beginn der Folge, dass er seit der ersten Staffel, als er noch als reicher, schnöseliger Schönling auf Winterfell und die Starks herabblickte, einen extremen Wandel hingelegt hat und das untermauert er auch in späteren Szenen noch mehrmals.

Zunächst glauben Sansa und Dany dem Lannister-Schurken allerdings kein Wort. Jon nimmt derweil kaum an der Diskussion teil, offenbar knabbert er immer noch an der Neuigkeit, dass Daenerys in Wahrheit seine Tante ist. Dann mischt sich allerdings Brienne von Tarth ins Geschehen ein und verteidigt Jamie. Nur dank ihm und seinem Eid gegenüber Catelyn Stark wäre Sansa heute überhaupt noch am Leben und deshalb wäre Jamie inzwischen ein echter Ehrenmann.

Game of Thrones Staffel 8 - Preview-Trailer zu Episode 2: So geht es weiter 0:40 Game of Thrones Staffel 8 - Preview-Trailer zu Episode 2: So geht es weiter

Überraschenderweise überzeugt das Sansa auf Anhieb, denn sie vertraut Brienne scheinbar blind. Damit findet die Verhandlung ein erstaunlich abruptes Ende, denn Jon will ohnehin am liebsten jeden verfügbaren Krieger in seinen Reihen haben und zeigt sich ebenfalls einverstanden, dass Jamie ins Team Stark-Targaryen wechselt.

Weil wir sieben Staffeln lang den Wandel von Jamie beobachtet haben, wissen wir zwar, dass er inzwischen tatsächlich kein übler Kerl mehr ist. Doch die Figuren innerhalb der Serie haben selbstverständlich keinen Zugriff auf alle Staffeln und können das nicht wissen. Deshalb erscheint die Großzügigkeit von Sansa und Co. gegenüber Jamie ein wenig unglaubwürdig und leichtfertig.

Daenerys bleibt als einzige skeptisch und ist schwer erzürnt, dass die Stark-Geschwister sich gegen sie verbünden. Ihre Wut lässt sie an Tyrion aus, der hätte schließlich als ihre Hand all diesen Schlammassel vorhersehen und abwenden sollen, gerade wenn seine Lannister-Geschwister involviert sind.

Flirts in der Schmiede und Versöhnung im Götterhain

Anschließend werfen wir einen kurzen Blick in die Schmiede zu Gendry. Arya kommt vorbei und erkundigt sich nach ihrer gewünschten Spezialwaffe. Die ist aber noch nicht fertig und so flirten die beiden in dieser Szene einfach nur ein wenig miteinander, zumindest entnehmen wir das Aryas Blicken und neckischen Sprüchen.

Bevor wir zur nächsten Szene übergehen, noch eine spannende Randnotiz: Die komplette Episode 8.02 spielt ausschließlich in Winterfell. Weiter als von der Schmiede zum Inneren der Feste bis zu den Feldern vor den Burgmauern führen uns die Geschehnisse der aktuellen Folge nicht. Königsmund oder irgendwelche anderen, weniger frostigen Winkel von Westeros bekommen wir nicht zu sehen. Eine so lokal zentrierte Episode erlaubte sich Game of Thrones schon lange nicht mehr.

Bran alias der Dreiäugige Rabe erwartet im Götterhain die Entschuldigung von Jamie Lannister. (Bildquelle: HBO)Bran alias der Dreiäugige Rabe erwartet im Götterhain die Entschuldigung von Jamie Lannister. (Bildquelle: HBO)

Entsprechend geht es im Garten von Winterfell weiter, um genau zu sein im Götterhain. Dort sitzt Bran in seinem Rollstuhl und bekommt Besuch von Jamie, der jetzt offenbar ohne weitere Wachen oder ähnliche Sicherheitsvorkehrungen frei in der Burg herumspazieren darf. Jamie entschuldigt sich dafür, dass er Bran als Kind aus dem Fenster geschubst hat, doch Bran sieht die ganze Sache lässig.

Er sei ohnehin nicht mehr Bran Stark, sondern der Dreiäugige Rabe, also was soll's? Weil es ohnehin nicht mehr von Belang ist, hat Bran auch noch niemand anderem erzählt, dass Jamie ihm damals die Fähigkeit zu Laufen geraubt hat. Es zähle nur noch der Kampf gegen die Weißen Wanderer, und ob Jamie den überlebt, wird direkt mal in Frage gestellt. Denn Bran beantwortet Jamies Frage nach seiner Zukunft nach der Schlacht mit den wenig Mut machenden Worten: »Woher wisst ihr, dass es ein Danach gibt?«.

Podrick 2.0

Das ist nur die erste von vielen bedeutungsschwangeren Aussagen in dieser Episode, die allesamt auf die Zeit nach dem Kampf gegen die Weißen Wanderer hindeuten. Meist gehen die Lebenden blauäugig davon aus, dass sie gewinnen werden, wir sind da ein wenig skeptischer. Und auch Tyrion beweist sogleich, dass er sich durchaus vorstellen kann, dass sie die Schlacht verlieren und er dann eben als Weißer Wanderer weiterlebt.

Im Innenhof von Winterfell trifft Tyrion nämlich Jamie und die beiden können endlich mal wieder ein Zwiegespräch führen, auch wenn Stark-Soldaten ihnen nebenbei vor die Füße spucken. Das sind die Lannisters gewohnt. Jamie berichtet, dass Cersei wirklich schwanger sei und Tyrion malt sich aus, dass er im Falle einer Niederlage der Lebenden ja einfach als Untoter nach Königsmund wandern und seine Schwester umbringen könne.

Podrick Payn ist nicht länger ein schusseliger Knappe, sondern ein knallharter Kämpfer. (Bildquelle: HBO)Podrick Payn ist nicht länger ein schusseliger Knappe, sondern ein knallharter Kämpfer. (Bildquelle: HBO)

Jamie zieht weiter und gesellt sich zu Brienne. Dabei sehen wir nicht nur, dass Winterfell im Hintergrund mit einem improvisierten Burggraben und jeder Menge Drachenglas-Fallen zur Anti-Zombie-Festung ausgebaut wird, sondern auch dass sich Podrick inzwischen zum tüchtigen Kämpfer entwickelt hat. Eine wahre Freude, den liebenswerten Knappen mal wieder im Fokus stehen zu sehen und dann auch noch als fähigen Kämpfer.

Im Gespräch zwischen Brienne und Jamie erklärt der Königsmörder, dass er zwar »nicht mehr der Krieger ist, der er früher war«, trotzdem wolle er gerne unter Briennes Führung am Kampf teilnehmen. Sie wiederum ist sichtlich verwirrt, dass sich der einst so stolze Lannister nun unterwürfig zeigt und nimmt sein Angebot an. Genau wie zuvor Arya und Gendry tauschen auch Brienne und Jamie weiterhin vielsagende Blicke aus und selbst wenn es nie deutlich ausgesprochen wird, wächst zwischen ihnen offensichtlich mehr als nur Respekt und Freundschaft.

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