Seite 2: Gaming PC selber bauen 2022: Die besten Konfigurationen

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Gaming ohne Leistungssorgen

Zocken und arbeiten mit hoher Geschwindigkeit

produbild base 500

Rundum-Basisausstattung: Investiert ihr ein wenig mehr als bei der vorherigen Zusammenstellung, bekommt ihr mit dem Core i7-12700K einen Prozessor mit acht Performance-Kernen (inklusive Hyperthreading) und vier Effizenz-Kernen (die einzeln immer noch so flott wie ein Core i7-7700K rechnen aber kein Hyperthreading bieten). Für Spiele habt ihr mit dieser CPU auch mittelfristig genug Leistung und auch Anwendungen profitieren von der Menge an Rechenkernen - selbst wenn vier davon etwas schwächer ausfallen.

Große SSD und etwas RGB beim RAM: Auch wenn Lichteffekte den Rechner nicht schneller machen, hübsch aussehen tut es ja doch. Da RGB aber Geschmackssache ist, könnt ihr natürlich statt des beleuchteten Speichers auch schlichtere Modelle verbauen. Mit 2 TByte SSD-Speicher seid ihr auf der sicheren Seite und schnell ist die Samsung-SSD dazu ebenfalls. Das Mainboard, auf dem das alles Platz findet, überzeugt dazu mit einer guten Ausstattung und viel Potential für noch kommende Hardware.

Grafikkarte: Es fällt uns noch immer schwer, Grafikkarten für über 1.100 Euro zu empfehlen aber es führt ja kein Weg daran vorbei. Wer in hohen Auflösungen zocken will und nicht gewillt ist, den Detailregler nach links zu drehen, muss noch immer tief in die Tasche greifen. Wir schreiben euch aber nichts vor: Diese Zusammenstellung funktioniert auch mit einer günstigeren Grafikkarte hervorragend und später Aufrüsten ist problemlos möglich.


CPUIntel Core i7-12700K (ca. 399€)*
Mit 8 Kernen, 16 Threads und dazu noch vier Effizienz-Kernen als Stromsparlösung und um Anwendungen noch etwas flotter rechnen zu lassen eignet sich der Core i7-12700K sehr gut für so ziemlich alle Anwendungen, die anfallen könnten. Zudem unterstützt das System dank der CPU PCIe 5.0 und DDR5.
CPU-KühlerNoctua NH-D15 chromax black CPU-Kühler (ca. 105€)*
Leise und effiziente Kühlung für den stromhungrigen Intel Core i7. Vom Hersteller offiziell für den neuen Sockel LGA1700 freigegeben.
MainboardMSI MAG Z690 Torpedo DDR5 (ca. 215€)*
Gute Ausstattung inklusive 2,5-GBit-LAN und 4x M.2 für schnelle SSDs. Diese Version des Boards unterstützt nicht nur PCIe 5.0 für kommende GPUs sondern auch DDR5-Arbeitsspeicher. DDR4 passt hingegen nicht.
ArbeitsspeicherCorsair Vengeance DDR5-4800 - 32 GByte Kit (ca. 247€)*
Zwei 16 GByte-Module für Dual Channel Betrieb für den brandaktuellen DDR5-Standard. Die Leistung fällt damit tatsächlich ein wenig höher aus als mit DDR4, der Preis steigt jedoch ebenfalls stark an - ob euch das den Aufpreis wert ist müsst ihr selbst entscheiden, alternativ könnt ihr auch Board und RAM aus der 1600-Euro-Zusammenstellung nutzen.
GrafikkarteGigabyte Geforce RTX 3080 Gaming OC LHR 12 GB (ca. 1.119€)*
Zwar gibt es für etwas weniger Geld auch RTX 3080 mit nur 10 Gigabyte, wir raten aber zur größeren Speichermenge. Oder alternativ zur noch etwas flotteren RTX 3080 Ti. Die 3080 bietet euch aber auch schon Highend-Leistung, leider eben auch zum Highend-Preis.
SSDGigabyte Aorus M.2 NVMe SSD mit 2,0 TByte (ca. 239€)*
Pfeilschnelle große SSD für umfangreiche Spielebibliotheken. Dank PCIe Gen4, NVMe und bis zu 5.000 MB/s Übertragungsgeschwindigkeit auch angesichts von PS5 und Xbox Series X zukunftssicher.
Gehäusebe quiet! Pure Base 600 Schwarz (ca. 87€)*
Hochwertiges Gehäuse mit guter Lüftung und gradlinigem Design.
Netzteilbe quiet Pure Power 11 700 Watt modular (ca. 92€)*
Hochwertiges und leises Netzteil mit 700 Watt und Kabelmanagement. Auch den Spannungsspitzen der stromhungrigen Intel-CPU und der hochgezüchteten GPU gewappnet.
FazitDiese Konfiguration ist etwas für Gamer mit Blick auf Zukunftssicherheit, die auch in hardwarehungrigen Spielen das Maximum herausholen möchten und neben dem Gaming auch prozessorhungrige Anwendungen wie Videobearbeitung nutzen.2.503€

Schnell genug für alles

Highend mit AMD oder Intel

produbild base 500

Für alle, die nur mit dem Maximum zufrieden sind: Da aktuell sowohl AMD als auch Intel sehr empfehlenswerte CPUs ins Highend-Rennen schicken, haben wir diese letzte Zusammenstellung zweigeteilt: Ausnahmsweise gibt es im oberen Teil CPU, Mainboard und RAM für AMD und Intel simultan empfohlen - beide sind bei Games meist gleichschnell, bei Anwendungen hat aber Intel die Nase vorn. Letzten Endes kann auch der Preis entscheiden: Bei AMD zahlt ihr weniger (oder rüstet mit dem 5800X3D ein bestehendes System auf), greift ihr statt zum Gaming-Highlight mit 3D-Cache zum 12- oder 16-Kerner, profitieren hingegen Anwendungen sehr stark.

Intel mit PCIe 5.0 und DDR5: Bei der Ausstattung gewinnt Intel haushoch, aktuell unterstützt auch nur Intel PCIe 5.0 und DDR5. Das wird sich bei AMD zwar bald ändern, hilft euch aber nichts, wenn ihr noch vor Weihnachten am neuen PC zocken oder arbeiten wollt. Bislang dürftet ihr aber zumindest von PCIe 5.0 mangels entsprechender Grafikkarten oder SSDs nur wenig haben, DDR5 bietet immerhin einen kleinen Performancemehrwert - ob der allerdings den noch sehr saftigen Aufpreis wert ist, müsst ihr erneut selbst entscheiden.

AMD mit 3D-Cache: Sehr beliebt und kaum verfügbar ist der brandneue Ryzen 7 5800X3D, das letzte Aufbäumen der Zen3-Generation. Als AM4-CPU eignet er sich perfekt zum Upgrade bestehender Systeme: Der 3D-Cache hat es in sich und beschleunigt den Prozessor gegenüber dem Ryzen 7 5800X so sehr, dass es eher wie ein Generationssprung wirkt. Je nach Spiel schlägt AMD so sogar Intels ehemaliges Flaggschiff Core i9-12900K, generell herrscht Gleichstand. Und das bei einer deutlich besseren Effizienz, so dass die Lüfterempfehlung hier eigentlich schon überdimensioniert ist.

CPUAMD Ryzen 7 5800X3D (ca. 529€)* // Intel Core i9-12900K (ca. 597€)*
Da Intel und AMD jetzt auch im Highend-Bereich wieder konkurrieren, teilen wir die CPU-Empfehlung gerecht auf. Bei AMD würde der Ryzen 9 5950X noch mehr Anwendungsleistung bieten, allerdings etwas zulasten der Gamingperformance. Intels Core i9 ist bei Games nicht mehr schneller als AMDs X3D, gewinnt aber bei den Anwendungen.
CPU-KühlerNZXT Kraken X73 RGB 360 Wasserkühler AMD/Intel (189€)*
Leise und effiziente Kühlung auch unter Last. Ist auch mit der Abwärme der beiden Highend-Prozessoren nicht überfordert und unterstützt sowohl AMDs AM4 als auch Intels LGA1700.
MainboardASRock X570 Steel Legend (ca. 200€)* // MSI MAG Z690 Torpedo (ca. 260€)*
Die AMD-Plattform mit dem X570-Chipsatz hängt plötzlich bei Schnittstellen und RAM eine Generation hinterher, allzu sehr spürbar ist das aber noch nicht. Das Intel-Mainboard muss mit DDR5 bestückt werden und bietet auch sonst eine sehr gute Ausstattung.
ArbeitsspeicherG.Skill 32GB DDR4-3600 (ca. 190€)* // Gigabyte Aorus 32 GB DDR5-5200 CL40 (ca. 230€)*
Zwei 16 GByte-Module für Dual Channel Betrieb, der hohe Takt von 3.600 MHz arbeitet perfekt mit dem Ryzen zusammen. Bei Intel gibt es den schnelleren DDR5-5200, der allerdings auch einen satten Aufpreis kostet.
GrafikkarteGainward Geforce RTX 3090 Ti Phantom 24 GB (ca. 2.199€)*
Wenn ihr nicht gewillt seid, 500-600 Euro für die letzten Prozente Leistung zu investieren, funktioniert dieser PC auch sehr gut mit einer günstigeren RTX 3080 Ti. Allerdings verzichtet ihr dann auf ein sattes 24-GB-Speicherpolster.
SSDWD Black SN850 M.2 SSD NMVe PCIe 4.0 mit 2.0 TByte (ca. 255€)*
Pfeilschnelle große SSD für umfangreiche Spielebibliotheken. M.2 NVMe mit PCIe 4.0 für hohe Übertragungsraten und mit 2 TByte genug Platz auch für Speicherplatzfresser.
Gehäusebe quiet! Pure Base 600 Schwarz (ca. 88€)*
Hochwertiges Gehäuse mit guter Lüftung und gradlinigem Design.
NetzteilSeasonic Prime GX-1000, ATX-Netzteil 1000 Watt (ca. 190€)*
Hochwertiges und leises Netzteil mit 1000 Watt und Kabelmanagement. Ist auch den gelegentlichen Lastspitzen und dem hohen Verbrauch einer RTX 3090 Ti gewachsen.
FazitKeine sehr preiswerte Basis, dafür aber mit das schnellste, was ihr bekommen könnt. Die Prozessoren sind jeweils perfekt für Spiele geeignet, mehr FPS bekommt ihr aktuell nicht. 3.840 € / 4.008€

Was ihr über den PC-Selbstbau wissen solltet

Wie unsere separate Anleitung zeigt, ist es kein Hexenwerk, einen Spielerechner selbst zusammenzubauen. Außerdem kommt ihr damit meist günstiger weg, weil im Gegensatz zum Kauf eines Komplett-PCs die Kosten für den Zusammenbau und andere Serviceleistungen entfallen.

Schwankende Preise

Auch wenn wir versuchen, diese Kaufberatung stets so aktuell wie möglich zu halten - PC-Komponenten schwanken teilweise stark im Preis. Aktuell steigen auch die Preise für Speicherprodukte wie RAM und SSDs, was die Zusammenstellungen generell etwas verteuert. Bei nicht mehr verfügbaren Produkten suchen wir aber so schnell wie möglich nach Alternativen - weist uns im Zweifel in den Kommentaren darauf hin.

Festplatten: HDDs oder SSDs?

Schnell und günstig: HDDs bieten zwar mehr Speicherplatz für weniger Geld als SSDs, sie sind aber auch langsamer. Das macht sich vor allem bei den Ladezeiten negativ bemerkbar. Außerdem sind SSDs günstiger geworden, sodass inzwischen auch ein Modell mit knapp 500 GByte im Budget des 600-Euro-PCs untergebracht werden kann, wenn ihr bereit seid, etwas mehr zu zahlen.

Jetzt kaufen oder später?

Neue Hardware steht vor der Tür: Bereits im Herbst könnte Nvidias RTX 4090 auf den Markt kommen, bis ihr auch RTX 4070 und 4080 bekommt, wird es aber wohl noch etwas länger dauern. Ob sich angesichts der in Aussicht gestellten hohen Mehrleistung der kommenden Generation der Kauf einer aktuellen Karte noch gerechtfertigt ist, müsst ihr für euch entscheiden - bei den teuren Highendmodellen würden wir aber eher warten wenn euch das möglich ist.

Staub im Gehäuse - wie ihr das vermeiden könnt.

Staub schadet der Performance: Staub kann den PC langsam aber sicher schwächen und sogar beschädigen. Langfristig leidet durch Schmutz und Staub die Kühlung der Komponenten im Gaming-PC. Wenn Staub in die Lüfter oder die Kühllamellen gelangt, verringert sich die Kühlleistung deutlich.

Das Gehäuse ist wichtig: Ein hochwertiges Case steigert zwar nicht die Leistung des PCs, ist aber sein Geld wert. Es sollte ausreichend Platz lassen für Luftzirkulation und künftige Upgrades. Außerdem braucht ihr gute Staubfilter, um eure Komponenten zu schützen. Das Antec P7 in den günstigeren PCs ist auf jeden Fall ein guter Allrounder.

Weitere Tipps, wie ihr euren Gaming-PC staubfrei haltet:

  • Unter dem Schreibtisch sammelt sich Staub schnell an. Am besten stellt ihr den PC auf ein Podest oder gleich auf den Schreibtisch.
  • Wo kein Staub ist, kann kein Staub in den PC gelangen. Ein sauberes Zimmer erhöht die Lebensdauer eures Gaming-PCs
  • Regelmäßiges Putzen des PCs hilft. Mit dem Staubsauger alleine ist das nicht immer möglich. Ein Druckluftspray* kann hartnäckigen Staub schnell und leicht entfernen.

Weitere Kaufberatungen für PC-Gamer

Ein Gaming-PC alleine genügt nicht, um zu spielen. Ihr braucht einen Monitor, Peripherie wie Maus und Tastatur und vieles mehr. Hier geht es zu unseren anderen Kaufberatungen für Gamer:

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