Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Gaming PC selber bauen 2021: Die besten Konfigurationen ab 500 Euro

Gaming- und Rendering-System für 1300 Euro

produbild base 500

Rundum-Basisausstattung: Investiert ihr ein wenig mehr als bei der vorherigen Zusammenstellung, bekommt ihr mit dem Core i9-10850K einen Prozessor mit 10 Kernen und 20 Threads sowie hohen Taktraten. Jetzt wird es verwirrend: Das Nachfolgemodell Core i9-11900K ist schlechter ausgestattet mit seinen acht Kernen und 16 Threads, kostet aber mehr. Die zu vernachlässigenden Vorteile in der Singlecoreleistung der neueren CPU sind unserer Meinung nach den Aufpreis nicht wert. Spätestens, wenn ihr auch mal ein Video berechnet statt nur zu zocken, lohnen sich zusätzliche Cores.

Große SSD und etwas RGB beim RAM: Auch wenn Lichteffekte den Rechner nicht schneller machen, hübsch aussehen tut es ja doch. Da RGB aber Geschmackssache ist, könnt ihr natürlich statt des beleuchteten Speichers auch schlichtere Modelle verbauen. Mit 2 TByte SSD-Speicher seid ihr auf der sicheren Seite - auch wenn die WD Blue nicht das schnellste Modell ist. Für flottere SSDs müsst ihr deutlich mehr investieren.

Geeignet für:
so ziemlich alles..
Auflösungen bis 3840x2160

CPU

Intel Core i9-10850K (ca. 439€)*

Der Intel Core i9-11900K ist weniger empfehlenswert als das Vorgängermodell, kostet aber dennoch deutlich mehr. Greift daher besser zum 10850K, der aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und auch AMD in diesem Punkt schlägt.

CPU-Kühler

Be quiet! Dark Rock Pro 4 (ca. 84€)*

Leise und effiziente Kühlung für den stromhungrigen Intel Core i9.

Mainboard

MSI Z590 MAG Tomahawk WiFi (ca. 259€)*

Gute Ausstattung inklusive 2,5-GBit-LAN und 2x M.2 für schnelle SSDs für Intels zehnte und elfte Core-i-Generation. WiFi ist ebenfalls direkt mit an Bord, so dass ihr auch per Kabel schwer erreichbare Räume nutzen könnt.

Arbeitsspeicher

G.Skill Trident Z RGB DDR4-3200 - 32 GByte Kit (ca. 189€)*

Zwei 16 GByte-Module für Dual Channel Betrieb und schneller 3200er-Taktung. Die RGB-Effekte sind hübsch aber leider nicht leistungssteigernd.

Grafikkarte

Sapphire Radeon RX6900XT Nitro+ OC 16GB*

AMDs RDNA2 schwächelt zwar etwas bei Raytracing, bei allen anderen Games liegt die Performance der 6900XT aber höher als bei Nvidias RTX 3080 - und das bei einem (auf immer noch zu hohem Niveau) niedrigeren Preis und doppelt so viel Videospeicher. Tipp: Ab und zu gibt es die vergleichbare Referenzkarte bei AMD direkt zur UVP.

SSD

WD Blue SN550 M.2 NVMe SSD mit 2,0 TByte (ca. 220€)*

Pfeilschnelle große SSD für umfangreiche Spielebibliotheken. Dank NVMe und über 2.600 MB/s Übertragungsgeschwindigkeit auch angesichts von PS5 und Xbox Series X zukunftssicher.

Gehäuse

be quiet! Pure Base 500 Schwarz (ca. 70€)*

Hochwertiges Gehäuse mit guter Lüftung und gradlinigem Design.

Netzteil

be quiet Pure Power 11 700 Watt modular (ca. 105€)*

Hochwertiges und leises Netzteil mit 700 Watt und Kabelmanagement. Auch den Spannungsspitzen der stromhungrigen Intel-CPU und der hochgezüchteten AMD-GPU gewappnet.

Fazit

Diese Konfiguration ist etwas für Gamer, die auch in hardwarehungrigen Spielen das Maximum herausholen möchten und neben dem Gaming auch prozessorhungrige Anwendungen wie Videobearbeitung nutzen.

1.366 €

Highend-Basis für 2000 Euro

produbild base 500

Für alle, die nur mit dem Maximum zufrieden sind: Zugegeben, noch etwas maximaler wäre eine Custom-Wasserkühlung für CPU und GPU, der Dark Rock Pro 4 CPU-Kühler schlägt sich aber auch ohne Wasser sehr gut dabei, die brachiale Power des Ryzen 9 5900X zu kühlen. Dessen 12 Kerne (24 Threads) bieten nicht nur hohe Taktraten bis 4,8 GHz sondern auch die mit Zen3 spürbar gegenüber den Vorgängern gesteigerte IPC (pro-Takt-Leistung). Dank Fertigung in 7nm und im praktischen Chiplet-Design benötigt der Ryzen 9 vergleichsweise wenig Strom, bietet aber vor allem bei rechenlastigen Anwendungen enorm viel Leistung. In den letzten Wochen ist zudem der Preis für diese Luxus-CPU stark gesunken.

Keine GPU integriert: Nur auf eine iGPU wie bei Intel müsst ihr verzichten, ohne dedizierte Grafikkarte bleibt also auch bei unser teuersten Zusammenstellung der Bildschirm dunkel. Wir nehmen aber an, dass ihr euch diesen Rechner sowieso nicht ohne eine sehr schnelle Grafikkarte bauen würdet - die Basis ist perfekt für RTX 3090 und RX6900XT und bietet auch genug Reserven für potentielle Nachfolgegenerationen.

Geeignet für:
jede verfügbare (und nicht verfügbare) Grafikkarte
Auflösungen bis 3840 x 2160

CPU

AMD Ryzen 9 5900X (ca. 580€)*

Nachdem sich Intels elfte Generation bei den Highend-Prozessoren als unerfreulich schwach herausgestellt hat (schnell sind sie trotzdem, es fehlt dem i9 nur etwas an Alleinstellungsmerkmal und Cores), bleibt AMDs Ryzen 9 die Spitzenklasse wenn es um viel Leistung in Games und Anwendungen geht.

CPU-Kühler

be quiet! Dark Rock Pro 4 (ca. 85€)*

Leise und effiziente Kühlung auch unter Last. Wird auch mit der Abwärme des 12-Kern-Prozessors nicht zu laut.

Mainboard

Asus ROG Strix X570-F (ca. 270€)*

Mainboard mit gutem Kühler und hochwertigen Spannungswandlern, wie sie für AMDs Ryzen 9 wichtig sind - daher auch geeignet für Overclocking. 2,5 GBit-Netzwerk und PCIe 4.0 ist ebenfalls inklusive.

Arbeitsspeicher

G.Skill TridentZ RGB DDR4-3600 - 32 GByte Kit (ca. 230€)*

Zwei 16 GByte-Module für Dual Channel Betrieb, der hohe Takt von 3.600 MHz arbeitet perfekt mit dem Ryzen 9 5900X zusammen.

Grafikkarte

Zotac Geforce RTX 3090 Trinity OC 24 GByte GDDR6X*

Wenn schon teuer, dann gleich richtig: Auch bei der 3090 liegt der Preis jenseits von gut und böse, weshalb wir von einem Kauf zum aktuellen Zeitpunkt abraten. Die Leistung aber stimmt und mit 24 GByte auch die Speicherbestückung.

SSD

Samsung 980 Pro M.2 SSD NMVe PCIe 4.0 mit 2.0 TByte (ca. 389€)*

Pfeilschnelle große SSD für umfangreiche Spielebibliotheken. M.2 NVMe mit PCIe 4.0 für hohe Übertragungsraten und mit 2 TByte genug Platz auch für Speicherplatzfresser.

Gehäuse

be quiet! Pure Base 600 Schwarz (ca. 84€)*

Hochwertiges Gehäuse mit guter Lüftung und gradlinigem Design.

Netzteil

Seasonic Prime GX-1000, ATX-Netzteil 1000 Watt (ca. 216€)*

Hochwertiges und leises Netzteil mit 1000 Watt und Kabelmanagement. Ist auch den gelegentlichen Lastspitzen und dem hohen Verbrauch einer RTX 3090 gewachsen.

Fazit

Keine sehr preiswerte Basis, dafür aber mit das schnellste, was ihr bekommen könnt. Der Prozessor ist dank guter IPC und 12 Kernen (24 Threads) nicht nur für Games sondern auch für Anwendungen perfekt geeignet. Achtung: Der Ryzen 9 verfügt über keine integrierte GPU.

1.854 €

Was ihr über den PC-Selbstbau wissen solltet

Wie unsere separate Anleitung zeigt, ist es kein Hexenwerk, einen Spielerechner selbst zusammenzubauen. Außerdem kommt ihr damit meist günstiger weg, weil im Gegensatz zum Kauf eines Komplett-PCs die Kosten für den Zusammenbau und andere Serviceleistungen entfallen.

Schwankende Preise

Auch wenn wir versuchen, diese Kaufberatung stets so aktuell wie möglich zu halten - PC-Komponenten schwanken teilweise stark im Preis. Aktuell steigen auch die Preise für Speicherprodukte wie RAM und SSDs, was die Zusammenstellungen generell etwas verteuert. Bei nicht mehr verfügbaren Produkten suchen wir aber so schnell wie möglich nach Alternativen - weist uns im Zweifel in den Kommentaren darauf hin.

Grafikkarten Mangelware

Wir befürchten, dass die aktuelle Hochpreissituation mit kaum lieferbaren GPUs noch eine ganze Weile anhalten wird. Versucht euch trotzdem den Kauf von überteuerten veralteten Modellen zu verkneifen bitte - inzwischen werden auch angestaubte Grafikbeschleuniger für Unsummen angeboten. Die Knappheit sorgt auch dafür, dass Betrüger auf den Plan gerufen werden - Vorsicht also auch bei verdächtigen eBay-Auktionen und sogar bei Amazon Marktplatzangeboten von windigen Händlern. Da steckt in einer vermeintlichen GTX 1050 Ti gerne einmal ein uralter Fermi-Grafikchip der GTX460 von Anno dazumal.

Festplatten: HDDs oder SSDs?

Schnell und günstig: HDDs bieten zwar mehr Speicherplatz für weniger Geld als SSDs, sie sind aber auch langsamer. Das macht sich vor allem bei den Ladezeiten negativ bemerkbar. Außerdem sind SSDs günstiger geworden, sodass inzwischen auch ein Modell mit knapp 500 GByte im Budget des 500-Euro-PCs untergebracht werden kann, wenn ihr bereit seid, etwas mehr zu zahlen. Allerdings steigen die Preise für SSDs seit Anfang 2020 wieder leicht an.

Jetzt kaufen oder später?

Der Markt ist in Bewegung: Die Frage stellt sich zumindest für alle, die ein Auge auf eine RTX 3080 oder RTX 3090 geworfen haben, weniger. Sofort kaufen ist aufgrund kaum verfügbarer Hardware nur schwer und dann teuer möglich. Voraussichtlich werden die bereits vorgestellten Ampere-Karten noch den Rest dieses Jahres nur schwer verfügbar bleiben. Gleiches gilt auch für AMDs RX 6000er-Karten. Gelegentlich gibt es in AMDs eigenem Store allerdings die Chance auf Referenzkarten zur UVP, hier heißt es aber schnell zu sein und viel Glück zu haben.

Den Kauf einer RTX-2000-Karte aus dem Preisbereich 500 Euro und aufwärts können wir allerdings ebenfalls nicht empfehlen, Ampere bringt bereits mit der RTX 3070 annähernd die Leistung einer RTX 2080 Ti und auch die Preise der Vorgängergeneration ist unverhältnismäßig hoch.

Staub im Gehäuse - wie ihr das vermeiden könnt.

Staub schadet der Performance: Staub kann den PC langsam aber sicher schwächen und sogar beschädigen. Langfristig leidet durch Schmutz und Staub die Kühlung der Komponenten im Gaming-PC. Wenn Staub in die Lüfter oder die Kühllamellen gelangt, verringert sich die Kühlleistung deutlich.

Das Gehäuse ist wichtig: Ein hochwertiges Case steigert zwar nicht die Leistung des PCs, ist aber sein Geld wert. Es sollte ausreichend Platz lassen für Luftzirkulation und künftige Upgrades. Außerdem braucht ihr gute Staubfilter, um eure Komponenten zu schützen. Das Antec P7 in den günstigeren PCs ist auf jeden Fall ein guter Allrounder.

Weitere Tipps, wie ihr euren Gaming-PC staubfrei haltet:

  • Unter dem Schreibtisch sammelt sich Staub schnell an. Am besten stellt ihr den PC auf ein Podest oder gleich auf den Schreibtisch.
  • Wo kein Staub ist, kann kein Staub in den PC gelangen. Ein sauberes Zimmer erhöht die Lebensdauer eures Gaming-PCs
  • Regelmäßiges Putzen des PCs hilft. Mit dem Staubsauger alleine ist das nicht immer möglich. Ein Luftduckspray* kann hartnäckigen Staub schnell und leicht entfernen.

Weitere Kaufberatungen für PC-Gamer

Ein Gaming-PC alleine genügt nicht, um zu spielen. Ihr braucht einen Monitor, Peripherie wie Maus und Tastatur und vieles mehr. Hier geht es zu unseren anderen Kaufberatungen für Gamer:

Keine Zeit für Selbstbau? [Eigenanzeige]

Den Gaming PC selber bauen spart Geld und macht Spaß, kostet aber auch Zeit. Die könnt ihr euch sparen mit den offiziellen GameStar-PCs powered by Boostboxx. Den Gaming PC selber bauen spart Geld und macht Spaß, kostet aber auch Zeit. Die könnt ihr euch sparen mit den offiziellen GameStar-PCs powered by Boostboxx.

Von Gamern für Gamer: Alle GameStar-PCs werden von Hardware-Experten aus 100% Markenkomponenten zusammengestellt, in Deutschland von Boostboxx zusammengebaut und versandkostenfrei nach Hause geliefert. Schon ab 799€!

Zur GameStar-PC Kaufberatung

2 von 2



Kommentare(370)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.