Bereits seit mehreren Monaten kursieren Meldungen, dass Battlefield 6 auch eine Art von Battle Royale bekommen soll – eventuell auch als Free2Play-Komponente ergänzend zu Multiplayer und Story-Kampagne. Daran arbeitet mit Ripple Effect (vormals DICE LA) sogar ein ganz eigenes Studio.
Darüber hinaus soll es jedoch noch einen weiteren Modus geben, der auf der großen BR-Map gespielt wird und unter dem Projekttitel Gauntlet bekannt ist. Jetzt sind dazu offenbar erste Details geleakt.
Was wurde da genau entdeckt?
Die neuen Infos zu Gauntlet stammen von Temporyal. Der Dataminer ist für akkurate Leaks bekannt und zieht seine Informationen direkt aus dem Code des Spiels – in diesem Falle aus dem Client von Battlefield Labs.
Laut Temporyal handelt es sich bei Gauntlet um einen »Elimination Mode« für kleine Teams im Stil von The Finals, möglich sollen Solos, Duos, Trios und Squads von vier Spielern sein.
Gespielt wird ein Gauntlet-Turnier auf einer großen Sandbox-Map, die auch für den Battle Royale genutzt wird.
Temporyal beschreibt den Ablauf von Gauntlet wie folgt:
Es gibt verschiedene Typen von Aufgaben. Man macht also zum Beispiel eine Extraction-Mission, dann eine Runde CTF und muss danach eine Zielperson ausschalten und so weiter. Bei jeder Mission kommt nur eine bestimmte Anzahl an Teams weiter in die nächste Runde.
Die Runden werden auf einer großen USA-Map ausgefochten, die demnach aus verschiedenen Zonen besteht, wie einem Innenstadtbezirk, einer Flugzeugabsturzstelle, einem Militärstützpunkt und einem Hafen.
Unklar bleibt derweil, ob und inwiefern Battle Royale und Gauntlet voneinander getrennt zu betrachten sind. Laut Temporyal ist es wahrscheinlich, dass Battle Royale und Gauntlet beide Free2Play sind.
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Welche Spielmodi gibt es?
Folgende Varianten sollen dem Dataminer zufolge im Gauntlet-Modus von Battlefield 6 spielbar sein:
- Vendetta: In jedem Team werden bestimmte Spieler zu Zielpersonen erklärt; die Aufgabe lautet, die eigene Zielperson zu schützen und zugleich die feindlichen VIPs zu eliminieren.
- Eliminate Hostiles: Wie im klassischen Team Deathmatch muss jedes Team möglichst viele Spieler aus anderen Team eliminieren, um Punkte zu machen.
- Rodeo: Die Teams müssen den Spawnpunkt eines neutralen Kampfpanzers sichern, das Gefährt kapern und anschließend vor feindlichen Spielern schützen.
- Hotwire: Alle Team müssen so schnell wie möglich die vorgegebenen Zielgebiete einnehmen und feindliche Fahrzeuge zerstören, bevor der Timer abläuft.
- Extraction: So viele Datenträger wie möglich müssen eingesammelt und zu einer Drohne am Extraktionspunkt gebracht werden.
- Decryption: Ein Funkfeuer muss erobert, in Sicherheit gebracht und dort und entschlüsselt werden, ohne dass es in feindliche Hände fällt.
- Heist: Ähnlich wie in Capture the Flag (CTF), müssen die Teams eine Kiste aus dem feindlichen Lager bergen und es ins eigene Hauptquartier bringen.
- Circuit: Es gilt, miteinander verbundene Flaggenpunkte in einer linearen Sequenz zu erobern und möglichst viele davon zu halten.
- Territory: Ein regelmäßig wechselndes Zielgebiet muss erobert und gegen andere Teams verteidigt werden, um Punkte zu machen.
Nicht Battlefields erster BR-Anlauf
Vergleichbare Spielmodi sind für Battlefield kein komplettes Novum: In Battlefield 5 gab es bereits mit Firestorm ein klassisches Battle Royale, während sich Hazard Zone aus BF2042 eher an Extraction-Shootern wie Escape from Tarkov oder auch am DMZ-Modus aus CoD Warzone orientierte.
Gegen die starke Konkurrenz konnte sich Battlefield aber mit diesen (meist halbgaren) Experimenten nie durchsetzen. Ob EA diesmal die großen Genre-Platzhirsche verdrängen kann?
Hauptentwickler DICE wird sich diesmal jedoch zu hundert Prozent auf den klassischen Multiplayer-Modus konzentrieren, der wieder zur Formel mit 64 Spielern zurückkehrt und beim Setting an BF4 erinnert.
Mit Motive und Criterion beteiligen sich außerdem noch weitere Studios am neuen Battlefield – dort steht vorrangig der neue Singleplayer im Fokus.
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