Das gefeierte God of War Ragnarök ist endlich auch auf dem PC angekommen! Eigentlich ein Grund zur Freude – schließlich gilt das Action-Adventure als eines der besten Videospiele aller Zeiten.
Doch der Start auf Steam verläuft nicht ganz so reibungslos, wie es sich viele PC-Spieler erhofft hatten. Denn anstatt mit Kratos und seinem Sprössling auf göttliche Gegnerjagd zu gehen, toben die Spieler über eine Hürde, die bereits bei Helldivers 2 für massive Community-Kritik gesorgt hat.
Ärger über unnötige PSN-Hürden
Die wohl größte Welle der Kritik dreht sich um den obligatorischen PSN-Account: Um Ragnarök spielen zu können, müssen sich Spieler zwingend mit einem PSN-Account einloggen – auch wenn sie das Spiel nur über Steam gekauft haben.
Für viele ist diese Notwendigkeit unverständlich, da es sich bei God of War: Ragnarök um ein reines Singleplayer-Spiel handelt. Vor allem diejenigen, die noch nie eine PlayStation besessen haben, empfinden dies als unnötig und ärgerlich.
Einige Spieler berichten sogar von massiven Schwierigkeiten bei der Erstellung eines PSN-Accounts. So muss etwa im Vereinigten Königreich eine Altersverifizierung per Telefon oder Gesichtserkennung durchgeführt werden.
In den Steam-Reviews finden sich zahlreiche Kommentare, in denen Nutzer ihrem Unmut Luft machen:
Ich habe das Spiel für 60 Euro gekauft und werde gezwungen, mich in ein System einzuloggen, das ich nie nutzen wollte
Oh, was für eine Liebe zum Sammeln von Kontodaten durch Dritte und zu unnötig erhöhten Sicherheitsrisiken.
Ein PSN-Konto-Zwang verhindert, unter Linux oder auf meinem Steam-Deck spielen zu können. Das PlayStation-Runtime-SDK wird nicht geladen oder installiert.
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God of War Ragnarök stimmt euch mit dem Launch Trailer auf den PC-Release ein
Technische Probleme und Performance-Frust
Neben dem Ärger über die PSN-Anbindung haben viele Spieler auch mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Während der Vorgänger von 2018 als technisch stabiler PC-Port gilt, scheint Ragnarök vor allem in puncto Performance Schwächen zu haben.
Spieler berichten von massiven Rucklern und Frame-Drops, selbst auf leistungsstarker Hardware. Andere stoßen auf Probleme mit dem VRAM-Limit, das bei Geräten mit weniger als 6 GB Video-RAM zu Startschwierigkeiten führen soll. Dazu kommen noch diverse exotischere Grafik-Probleme: In einer der Steam-Reviews schreibt ein Nutzer, dass er das Spiel nur in einer Auflösung von 1104x616 starten kann.
Auch die Steuerung sorgt bei mehreren Usern für Frust. Viele Käufer berichten, dass sich die Kamera nicht mit der Maus, sondern nur mit den Pfeiltasten steuern lässt. Bei anderen Spielern soll die Gamepad-Unterstützung nach einiger Zeit im Spiel plötzlich versagt haben.
Trotz dieser Schwierigkeiten wird das Spiel selbst nach wie vor in den höchsten Tönen gelobt. Nahezu alle der negativen Bewertungen auf Steam beziehen sich nicht auf die Inhalte von God of War: Ragnarök, sondern auf die technischen Probleme und die Account-Pflicht.
Falls ihr das Spiel auch auf Steam gekauft habt: Wie läuft God of War Ragnarök bei euch? Könnt ihr die Technikpobleme bestätigen? Wie störend ist der PSN-Zwang? Lasst es uns gerne im Kommentarbereich wissen.
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