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Platz 1 auf Steam, aber was taugt Going Medieval wirklich? Der Early-Access-Test

Ein neues Mittelalter-Aufbauspiel schießt in den Steam Charts nach oben. Wir machen den Test: Ist Going Medieval schon jetzt den Kaufpreis wert?

von Reiner Hauser,
02.06.2021 06:00 Uhr

Going Medieval ist schon jetzt ein rundes Aufbau-Strategiespiel. Going Medieval ist schon jetzt ein rundes Aufbau-Strategiespiel.

Es ist einer dieser ganz normalen Tage im mittelalterlichen Winter von Going Medieval. Draußen frieren die Finger von den Händen, drinnen auch. Die Kleidung der Siedler hat entweder Löcher vom langen Tragen oder Blutflecken vom kürzlichen Ableben des Vorbesitzers. Die Ernte des vergangenen Sommers ist alles, was zwischen den wenigen Bewohnern der neugegründeten Siedlung »Hasenfuß« und einem elenden Tod steht.

Doch Edda, Nota und Silvester sind trotzdem glücklich. Sie haben das Richtige getan und der unglücklichen Somerhild Zuflucht in ihrer bescheidenen Hütte gewährt. Schließlich wollten die menschenfressenden Marodeure von Nebenan die arme Frau verspeisen! Zwar haben die Barbaren Rache geschworen und einen Angriff für den nächsten Tag angekündigt, aber das ist ein Problem für morgen. Wer plant in diesen Zeiten schon groß in die Zukunft?

Die Antwort lautet: Ihr.

Denn in Going Medieval gibt es viel zu tun. Tagesabläufe einstellen, Arbeiten zuweisen, Gebäude Block für Block errichten, Ressourcen abbauen, Forschung betreiben, Nahrung anbauen und eben auch Angriffe abwehren. Die Mittelalter-Simulation startet zwar erst in den Early Access (bei Steam, im Epic Store und bei GOG.com), bietet aber schon jetzt eine motivierende Spielerfahrung, wenngleich das Spiel noch reifen muss.

Und genau dafür wurde Early Access ja erfunden.

Update: Ihr wollt Going Medieval jetzt spielen? Dann schaut euch jetzt unseren kompakten Guide mit vielen Tipps zu Going Medieval an:

Going Medieval: 6 Tipps zum Start   8     4

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Going Medieval: 6 Tipps zum Start

Der Autor
Bei all den Indie-Titeln, die Reiner Hauser für die GameStar testet, kommt in ihm immer mal wieder der Wunsch auf, seine Lieblingsgenres hin und wieder im Gewand einer Großproduktion zu sehen. So mit richtig viel Geld und ohne Pixel- oder Polygon-Optik. Leider ist das ein Wunsch, der kaum mehr Erfüllung finden wird und so gräbt er sich eben weiterhin durch die Untiefen der Indie-Welt, um euch Perlen und solche, die es werden wollen, zu präsentieren. So wie zuletzt etwa bei Space Haven.

Der dreidimensionale Cousin von Rimworld

Nach und nach wächst der Hof zu einem kleinen Idyll heran, in dem ihr euch auch kreativ austoben könnt. Nach und nach wächst der Hof zu einem kleinen Idyll heran, in dem ihr euch auch kreativ austoben könnt.

Auf Steam hat Going Medieval viele gute Reviews, zum Release ist es auf Platz 1 in den Steam Charts geschossen, der meistverkauften Spiele auf Steam. Kein Wunder: Wer sich im Unter-Genre der Kolonie-Simulation etwas auskennt, fühlt sich hier wahrscheinlich wohlig an Rimworld erinnert. Die Unterschiede im Kerngameplay sind gering. Nur die Aufmachung unterscheidet sich. Wo Rimworld irre Geschichten erzählt, bleibt Going Medieval sehr zahm und bodenständig, was auch daran liegt, dass Events und Ereignisse im jetzigen Entwicklungsstand noch eine untergeordnete Rolle spielen. Außerdem ist das Mittelalter-Spiel einfacher und bestraft eure Fehler weniger drastisch.

Der größte Unterschied im eigentlichen Gameplay ist die Dreidimensionalität beim Bau, ihr dürft also auch in die Höhe bauen. Das ist eine ziemlich gute Sache, denn so entstehen verwinkelte Gebäudestrukturen, die trotz der zweckmäßigen Grafik ein schönes Bild abgeben.