Gotham Knights sieht wie Game as a Service aus, will aber eigentlich keins sein

Nein, Gotham Knights ist kein Service-Game. Das verspricht zumindest der Entwickler Warner Bros. Montreal. Und das, obwohl der Titel durchaus danach aussieht.

von Vali Aschenbrenner,
29.08.2020 16:53 Uhr

Gotham Knights soll laut dem Entwickler Warner Bros. Montreal kein Service Game werden. Gotham Knights soll laut dem Entwickler Warner Bros. Montreal kein Service Game werden.

Vier spielbare Charaktere, optionaler Koop-Multiplayer, RPG-Elemente und Gegner tragen Level-Balken über der Birne: Gotham Knights schreit geradezu danach, ein Service-Game nicht unähnlich zu Marvel's Avengers zu werden. Jetzt würde natürlich nur noch der monatelange Content-Nachschub fehlen, der in der Regel nach Release erfolgt.

Auf den Service-Game-Vergleich sind nicht nur wir gekommen: Schon unter dem ersten Gameplay-Trailer zu Gotham Knights zogen viele Zuschauer auf YouTube den Vergleich - entsprechend machte sich auch etwas Missmut breit.

Dabei wird Gotham Knights definitiv kein Service-Game - wie Creative Director Patrick Redding von Warner Bros Montreal unseren GamePro-Kollegen erklärt. Ihm zufolge gibt es einige entscheidende Elemente, die das Spiel von diesem Modell oder sogar Trend abgrenzen: »Gotham Knights ist nicht als Games as a Service designt.«

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Wieso Gotham Knights laut Entwickler kein Service-Game ist

Koop ist optional: So erklärt Patrick Redding, dass Gotham Knights zwar im Koop spielbar ist, wir aber auch alleine gegen Batmans Widersacher in die Schlacht ziehen können. Ihm zufolge ist Gotham Knights »komplett solo« spielbar - demnach dürfte es keine Missionen geben, die uns den kooperativen Multiplayer aufzwingen.

Offline spielbar: Laut Redding ist für Gotham Knights ebenso keine dauerhaft aktive Internetverbindung notwendig. Das Spiel ist damit offline spielbar - natürlich benötigt ihr Internet, solltet ihr euch doch dazu entscheiden, vom Zwei-Spieler-Koop Gebrauch zu machen.

Kein Level-Gating: Die Level-Balken über den Köpfen unserer Widersacher werden wohl weniger wichtig, wie so mancher Fan befürchtet hat. Redding erklärt, dass uns Gotham Knights an keiner Stelle des Spiels durch (unter anderem) Level-Beschränkungen daran hindern möchte, unseren eigenen Weg zu gehen.

Das bedeutet konkret, dass wir uns beispielsweise auch mit Feinden anlegen können, die fünf Level über unserem eigenen sind. So werden wir nicht zum stundenlangen Grind gezwungen und haben vielleicht gerade mit der Verwendung von Stealth oder Gadgets einen Vorteil gegenüber den stärker wirkenden Gegnern.

»Du kannst zu jeder Zeit ganz Gotham City erreichen und alle Missionen - egal, wie weit fortgeschritten du bist.« erklärt Redding explizit. Natürlich muss sich diesbezüglich erst im finalen Spiel herausstellen, wie stark beziehungsweise schwach unsere Widersacher mit höherem oder niedrigerem Level tatsächlich sind.

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Gotham Knights erscheint 2021 für PC, PS5, Xbox Series X, PS4 und Xbox One. Über die Kritik am Spiel und die allgemeinen Probleme der Videospielbranche, auf denen diese basiert, hat euch bereits Dimi in seiner ausführlichen Kolumne aufgeklärt:

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Mehr über Gotham Knights an sich sowie die neuen Widersacher - den Rat der Eulen - erfahrt ihr bei unseren Kollegen von GamePro. Falls ihr euch übrigens fragt, wieso bei Gotham Knights mal nicht Batman und der Joker im Rampenlicht stehen, haben wir dafür auch die Antwort für euch.

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