Dank eines kreativen Fans könnt ihr Gothic jetzt aus der Ich-Perspektive spielen. Also nicht nur, dass ihr in der Rolle des im Spiel »Ich« genannten namenlosen Helden steckt. Sondern wirklich durch eine vollwertige Ego-Perspektive, die die übliche Third-Person-Ansicht ergänzt.
Grumlok, der Macher der Mod, hat sein Projekt kürzlich bei Reddit geteilt und das Feedback schwankt zwischen »Mega cool!« und »Aber warum…?«. Beides sehr nachvollziehbare Reaktionen, finden wir. Gucken wir uns mal näher an, was die Mod alles kann.
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Das Gothic Remake wird im neuen Trailer gefeiert und in den Kommentaren fragen alle nur nach Teil 2 - bis THQ antwortet
Sieht erstaunlich aus
Die ungewohnte Perspektive funktioniert nicht nur beim Erkunden der Kolonie, sondern auch im Kampf, sowohl beim Axtschwingen als auch beim Bogenschießen. Wobei letzteres dann doch ein bisschen besorgniserregend aussieht.
Die Mod blendet den Kopf des namenlosen Helden aus, lässt aber Hände und Körper sichtbar, sodass man an sich heruntergucken kann.
Damit die Ansicht funktioniert, hat Grumlok an der Kamera geschraubt. Ihr könnt auch selbst bei FOV und so weiter nachjustieren. Ansonsten ändert die Mod nichts am Spielerlebnis, Animationen wie das Aufheben von Gegenständen, das Hinsetzen oder das Sumpfkrautrauchen bleiben wie im Original erhalten.
Ihr könnt die Ansicht jederzeit wieder auf die gewohnte Perspektive umstellen, standardmäßig mit der Taste G.
Wie installiere ich die Mod? Ihr braucht das originale Gothic und müsst den großen inoffiziellen Patch »Union« installieren. Der macht das Rollenspiel von 2001 kompatibel mit modernen Betriebssystemen, fixt einige Fehler und bereinigt Skripte.
Danach installiert ihr G1FirstPerson, indem ihr den Mod-Ordner in den Systemordner von Gothic entpackt. Hier geht’s zum kostenlosen Download bei moddb.com.
Dass Gothic komplett auf Third Person setzt, ergibt nicht nur wegen des Kampfsystems Sinn (obwohl das überraschend gut funktionieren soll mit der Ego-Sicht, Lock-On sei Dank). Der Fortschritt des namenlosen Helden zeigt sich auch optisch, vor allem durch seine immer besseren Rüstungen. Die Outfits würde man sonst nur selten zu Gesicht bekommen – was viele ja auch an Cyberpunk 2077 schade fanden.

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