GTA 5 versteckt einen Serienkiller-Fall, den man leicht komplett übersehen kann. Keine Mission führt euch zu ihm, kein Questmarker erklärt die Spur und am Ende wartet auch keine Belohnung.
Wer den Hinweisen trotzdem folgt, stößt auf Merle Abrahams, den sogenannten Infinity Killer, seine Obsession mit der Zahl 8 und einen der düstersten Funde in ganz San Andreas.
Wer war Merle Abrahams?
Merle Abrahams lebte in Sandy Shores und wurde später als mutmaßlicher Infinity Killer bekannt. Laut einem Zeitungsbericht der fiktiven Senora Beacon starb er im Dezember 2004 im Bolingbroke-Gefängnis. Er war damals 57 Jahre alt und wartete auf seinen Prozess wegen Entführung und Folter.
Die Behörden brachten ihn mit den sogenannten Infinity Murders in Verbindung, einer Mordserie aus dem Jahr 1999. Acht junge Männer waren damals verschwunden. Sie sollen allein joggend unterwegs gewesen sein, bevor sich ihre Spur verlor. Die Polizei ging davon aus, dass alle acht Opfer von derselben Person ermordet wurden.
Abrahams wurde zwar verhaftet, gestand die Morde aber nie. Er gab lediglich zu, eine merkwürdige Obsession mit der Zahl 8 zu haben. Genau diese Besessenheit zieht sich durch den gesamten Fall.
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Für Abrahams war die Acht offenbar mehr als nur eine Zahl. In seinem Haus findet sich unter anderem der Satz: »8 is just infinity stood up.« Auf Deutsch sinngemäß: Die Acht ist nur ein aufgestelltes Unendlichkeitszeichen. Daraus entstand auch sein Spitzname: Infinity Killer.
Die Spur beginnt in Sandy Shores
Wer den Fall selbst verfolgen will, muss nach Sandy Shores fahren. Dort findet ihr in einer halb zerstörten Hütte zunächst einen Zeitungsausschnitt der fiktiven Zeitung Senora Beacon. Der Bericht erzählt vom Tod Merle Abrahams’ im Bolingbroke-Gefängnis und davon, dass er wegen Entführung und Folter auf seinen Prozess wartete.
Merles eigenes Haus liegt ebenfalls in Sandy Shores. In dem abgebrannten Gebäude ein paar Straßen weiter stößt ihr auf die eigentlichen Infinity-Killer-Hinweise: Wandbotschaften wie »There will be 8« und »8 is just infinity stood up«, dazu Acht-Symbole, Zeichnungen und weitere verstörende Details.
Rockstar erzählt hier nichts mit einer Cutscene, sondern über den Raum selbst. Ihr müsst stehen bleiben, lesen, euch umsehen. Erst dann merkt ihr, dass dieser Ort nicht einfach nur verfallen ist. Er ist das Überbleibsel eines Falls, der in der Welt von GTA 5 schon Jahre zurückliegt.
Besonders unangenehm sind Details im Haus, die nicht erklärt werden. Schuhe hängen von der Decke, im hinteren Raum stehen merkwürdige Gläser, die wie Behälter mit Körperteilen wirken. Den genauen Inhalt kann man aber selbst mit dem Zielfernrohr nicht erkennen. Dazu kommen weitere Acht-Symbole, teils schwarz, teils weiß. Was zunächst wie wirres Gekritzel aussieht, ergibt später eine eigene Ordnung. Mehr oder weniger.
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