Die Kämpfe
Diese Kopfnüsse sind aber nur die halbe Miete, denn die anderen 50 Prozent von Hell is Us sind - ja … auch Kopfnüsse, aber halt in flotten Kämpfe gegen die Hollow Walker.
Das wirkt auf den ersten Blick durch Zielaufschaltung, Ausdauer-Management, Blocken und Ausweichen fast »Souls-artig« - spielt sich aber wohl deutlich verzeihender und actionreicher. Denn neben normalen Nahkampf-Angriffen darf Rémy seinen Feinden mit Spezialangriffen volles Pfund aufs nicht mehr vorhandene Maul hauen.
Die Fähigkeiten sind in gleich zwei Menüs am unteren Bildrand aufgeteilt. Links sind dabei die sogenannten »Limbic«- oder Waffen-Skills zu sehen. Rémy findet im Spiel nämlich neben dem Schwert auch andere Nahkampf-Klingen aus »einer anderen Zeit«, wie zum Beispiel eine Hellebarde oder eine Doppelaxt.
Pro Waffe gibt es auf der linken Schultertaste des Controllers vier verschiedene Skills, zum Beispiel einen Flächenangriff. Um die aber überhaupt erst freizuschalten, müsst ihr für jeden Skill die passende Glyphe in der Spielwelt finden und an der Waffe anbringen.
Am rechten Bildschirmrand sind dagegen die Drohen-Skills, also vier Spezialangriffe auf der rechten Schultertaste. Mithilfe von KAPI wirbelt ihr dann wie ein Tornado durch Gegner oder rennt Feindgruppen mit dem Bullenansturm über den Haufen.
Das klingt zunächst recht simpel, tatsächlich sollen sich die Kämpfe aber recht taktisch spielen. Denn es gibt nicht nur unterschiedliche Arten von Hollow Walkern mit verschiedenen Angriffsmustern und Fähigkeiten, sondern außerdem auch noch die sogenannten »Hazes«. Das sind rote oder blaue Waber-Dinger, die die Hollow Walker in sich tragen. Das können pro Walker bis zu drei Hazes sein, und ratzfatz wird aus einer vermeintlich kleinen Feindgruppe eine Übermacht.
KAPI ist deshalb nicht nur für Spezialangriffe gut, sondern auch für Crowd Control. Ihr könnt mit der Drohne nämlich gezielt Feinde ablenken, damit ihr euch derweil auf andere Walker konzentrieren könnt. Das klappt übrigens auch, wenn ihr gar nicht kämpfen, sondern einfach nur vorbeischleichen wollt.
Auch als Video
Diesen Text gibt es alternativ in Videoform, falls ihr lieber bewegte Bilder von Hell is Us sehen wollt:
12:37
Weil wir eben nicht zu blöd für Spiele sind! - Hell is Us Preview
Dialoge & Handel
Schon recht bald kommt Rémy auch in seinem Heimatdorf Jova an, das scheint aber noch lange nicht das Ende seiner Reise zu sein. Denn von den Eltern fehlt immer noch jede Spur und die Bewohner leiden unter dem Doppelhammer aus Bürgerkrieg und Monster-Invasion.
Trotzdem sollt ihr in solchen Siedlungen nicht nur im Gespräch neue Hinweise für eure Ermittlungen finden, sondern auch wichtige Ausrüstung tauschen können. Ein kleines Mädchen erklärt Rémy etwa, dass Soldaten die Leute im Dorf in Busse geladen und weggebracht haben. Vielleicht waren seine Eltern ja dabei.
Wirkliche Dialoge sind das übrigens nicht, denn ihr wählt immer nur bestimmte Themen aus euren Ermittlungen, dürft aber nicht verschiedene Antwortmöglichkeiten auswählen. Andere Charaktere sind übrigens auf Englisch und Französisch vertont, deutsche Sprachausgabe ist nicht geplant. Rémy und KAPI bleiben außerdem das ganze Abenteuer über stumm.
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