Fazit der Redaktion
Michael Obermeier
Also zugegeben, es war mir fast schon ein bisschen unangenehm, wie gebetsmühlenartig Rogue Factor in Interviews und Trailern immer wieder betont, dass man hier ein Spiel macht, das man sich erarbeiten muss. Weil klar, das spornt mich dann natürlich an, mich der Herausforderung zu stellen und ich merk’s ja bei mir selbst, dass sich in Komfortfunktionen ersaufenden Open-World-Monster inzwischen eher wie das Gegenteil von einem Abenteuer anfühlen.
Auf der anderen Seite sind natürlich nicht alle anderen Studios bescheuert. Solche Features wie Map, Questmarker und Selbstgespräche gibt’s natürlich nicht ohne Grund. Weil man eben vermeiden möchte, dass unnötig Frust entsteht und der Spielfluss erhalten bleibt. Das muss Rogue Factor nämlich erst noch beweisen, ob Hell is Us trotz deutlich fordernder Suche am Ende trotzdem Spaß macht oder man mittendrin entnervt das Zeitschwert ins Korn wirft.
Für mich klingt das Ganze trotzdem erst einmal sehr interessant. Spielwelt-Erkundung und Ermittlungen wie bei Outer Wilds sind genau mein Ding, so wirklich neugierig gemacht hat mich dann aber dieses coole Szenario mit dem Mix aus Bürgerkrieg und biblischer Sci-Fi-Apokalypse. Ob es was wird, werden wir noch dieses Jahr erfahren, denn Hell is Us erscheint für PC auf Steam, PlayStation 5 und Xbox Series am 4. September.
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