Warum Highguard wirklich sterben musste: Hinter dem Shooter-Debakel steckt viel mehr als eine große Hass-Kampagne

Highguard wird zum Debakel, während Overwatch und Deadlock Rekorde brechen. Das ist kein Zufall, sagt GameStar-Shooter-Experte Phil.

Highguard hat eine dramatische Reise hinter sich: Erst die fatale Trailer-Platzierung als großer Rausschmeißer bei den Game Awards. Der gigantische Ansturm neugieriger Spieler zum Release. Eine Flutwelle negativer Steam-Reviews und YouTube-Stimmungsmache. Dann Spielerzahlen im freien Fall. Die Entlassung der meisten Devs gerade mal drei Wochen nach Launch.

Philipp Elsner
Philipp Elsner

Phil begann seine GameStar-Karriere 2013 als Praktikant und leitet heute den Newsroom. Als Shooter-Connoisseur der Redaktion legt er allergrößten Wert auf intensives Gunplay mit sattem Treffer-Feedback. Wenn er nicht durch die Sümpfe von Hunt Showdown pirscht, Streaks in CoD zündet oder genüsslich Bugs in Helldivers 2 zerdrückt, kundschaftet er wahrscheinlich gerade neue Craftbeer-Kreationen aus (in jeder GameStar-Heftausgabe gibt’s eine Bier-Empfehlung auf der Teamseite).

Für viele liegt auf der Hand: Es will heutzutage halt niemand mehr einen neuen Hero-Shooter haben. Zu ausgelutscht, abgenutzt, abgegriffen. Wir hatten Concord, Supervive, Battleborn, Rocket Arena, Spellbreak, Crucible, XDefiant. Alles Hero-Shooter mit einer Gemeinsamkeit: Ihre Server wurden die letzten Jahre abgeschaltet. Der Trend ist durch.

Video starten 19:48 Hinter dem Hass: Das ECHTE Problem von Highguard

Aber dann sehe ich, wie Overwatch gerade mit seinem Relaunch ohne die »2« im Titel einen neuen Spielerrekord aufstellt. Oder wie Marvel Rivals seine Spielerbasis seit über einem Jahr auf einem konstanten Niveau hält. Und wie sich Deadlock in die Top 20 der meistgespielten Steam-Titel hocharbeitet, obwohl es noch nicht einmal offiziell erschienen ist. Warum erleben einerseits Hero-Shooter einen Höhenflug, während sie anderswo gnadenlos absaufen?

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