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97 Prozent positiv: Staffel 3 von House of the Dragon kommt bei Kritikern viel besser weg als die vorherigen Seasons

Mit den neuen Folgen erreicht House of the Dragon endlich den langersehnten Höhepunkt.

Für Staffel 3 von House of the Dragon sieht es richtig gut aus. Bildquelle: HBO Für Staffel 3 von House of the Dragon sieht es richtig gut aus. Bildquelle: HBO

Fast ziemlich genau zwei Jahre sind seit der letzten Season von House of the Dragon (kurz: HotD) vergangen. Am 22. Juni 2026 beginnt endlich die Ausstrahlung von Staffel 3 auf HBO Max und Sky/Wow.

Diesmal scheint die Serie auch endlich ihr Potenzial auszuschöpfen, nachdem in den ersten beiden Seasons das sprunghafte Erzähltempo und die zähe Handlung ohne wirkliche Höhepunkte kritisiert wurden.

Was die dritte Staffel so gut macht, schauen wir uns jetzt gemeinsam genauer an. Kleiner Sneak Peek: »Eine gelungene und oft spannende Mischung aus gewaltigen Schlachten und Intrigen am Hof« (via The Daily Beast).

An dieser Stelle verlinken wir euch auch gleich einmal die Kritik unseres lieben Entertainment-Experten Vali:

Worum geht’s in Staffel 3 von House of the Dragon?

Es geht endlich ans Eingemachte: Die zwei verfeindeten Fraktionen des Hauses Targaryens ziehen in die zuvor ausgiebig angeteaserte »Schlacht in der Gurgel.« Rhaenyra wandelt sich zu einer kompromisslosen Anführerin, die ihren Anspruch auf den Thron für eine heilige Mission hält und Aegon II. befindet sich schwer verletzt auf der Flucht.

Die acht neuen Folgen erscheinen im wöchentlichen Takt ab dem 22. Juni 2026 auf HBO Max und auf Sky/Wow.

Warum die Serie weiterhin trotz eigenem Streaming-Dienst von HBO auch auf Sky läuft: Mit einer gesonderten Abmachung sicherte sich das Unternehmen die Rechte für die Ausstrahlung kommender Staffeln der Serie.

Video starten 2:40 »Hätte ich nicht erwartet« - Der finale Trailer zu House of the Dragon: Staffel 3 verspricht ein gewaltiges Spektakel

Endlich ein Höhepunkt

Kritiker bewerten die dritte Season zu 97 Prozent positiv (via Rotten Tomatoes). Einen Zuschauer-Score gibt’s noch nicht, der folgt dann nach und nach, wenn die ersten Episoden erscheinen. Wichtig an dieser Stelle: Aus den Reviews wird ersichtlich, dass die Kritiker nur vier der insgesamt acht Episoden vor dem Release schauen durften.

Was finden Kritiker gut an Staffel 3 von House of the Dragon?

  • Emotionale Tiefe
  • Höhere Qualität – verglichen mit den letzten beiden Seasons
  • Starke Charaktere und Schauspiel
  • Spannende, neue Figuren
  • Sinnvolle Abweichungen von der Buchvorlage

Welche Probleme gibt es?

  • Wirkt teilweise überladen
  • Wunsch nach stärkerer Abgrenzung von Game of Thrones → eigene Identität
  • Außerdem auch einige fragwürdige Abweichungen von der Buchvorlage
Kritiken zu HotD Staffel 3 in der Übersicht
Filmstarts

House Of The Dragon Season 3 ist im Vergleich zu den ersten beiden Staffeln ein deutlicher Schritt vorwärts und bietet im besten Sinne klassische Game-of-Thrones-Unterhaltung.

Hier geht’s zur ganzen Kritik

The Daily Beast

Nach den ersten vier Folgen (die den Kritikern zur Verfügung gestellt wurden) hat House of the Dragon seinen Platz in der Welt der epischen Fantasy gefunden. Auch wenn man sich manchmal wünscht, die Serie würde sich stärker von ihren Vorgängern abheben (wie etwa durch die Übernahme des Game-of-Thrones-Titelsongs im Vorspann), ist sie doch eine mitreißende, facettenreiche Saga über die verschiedenen hässlichen Dinge, die Menschen tun, um ihr Los im Leben zu verbessern – oder, in einigen Fällen, um ihre Feinde zu vernichten und mit glorreicher Grausamkeit zu herrschen.

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TheWrap

Während sich die Verluste auf beiden Seiten häufen, beweist die dritte Staffel, dass House of the Dragon entschlossen ist, die emotionale Zerrissenheit weiter auszuleuchten, die entsteht, wenn man versucht, in einem Konflikt, der sich immer wieder als weit weniger schwarz-weiß (oder grün) erweist, noch einen Funken Ehre zu finden.

Tatsächlich ist die erschütterndste Erkenntnis dieser Staffel von House of the Dragon vielleicht die schleichende Erkenntnis, dass der einzige Weg, diesen Konflikt zu gewinnen, darin besteht, jeden Funken Ehre vollständig aufzugeben – und die emotionale Last dieser Erkenntnis macht die Serie gerade dadurch umso reichhaltiger.

Hier geht’s zur ganzen Kritik

The Hollywood Reporter

Die neue Staffel bringt eine ganze Reihe neuer Gesichter mit sich, denn was die Serie brauchte, waren neue Charaktere – wobei James Norton als Ormund Hightower der beste von allen ist, ein Verbündeter der Machtjunta aus Alicent, Aemond und Aegon, dessen eigene Motive sich erst nach und nach offenbaren. 

Wie dem auch sei, unterm Strich gefällt mir die dritte Folge sehr gut, Teile der vierten gefallen mir, und ich befürchte, dass House of the Dragon – so sehr mir auch der Richtungswechsel gefällt, der in weiten Teilen dieser beiden Folgen stattfindet – zu viel auf dem Teller hat und zu wenig Zeit, um alles unterzubringen.

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Empire Magazine (Wertung: 4/5 Sterne)

Tatsächlich werden die Darbietungen immer facettenreicher, je weiter die Serie voranschreitet. Nachdem er sich in der letzten Staffel einer Art Hexen-Traumtherapie unterzogen hat, verleiht Smith der Figur des Daemon, die ihm nach wie vor wie angegossen passt, einige sanftere und neue Facetten.

Die faszinierendste Neuzugabe dieser Staffel ist hingegen Alicents Cousin Lord Ormund Hightower (James Norton), ein selbstbewusster Adliger, der an verschiedenen Stellen gleichzeitig als Antwort des Teams Green auf Robb Stark, Tywin Lannister und vielleicht sogar Ramsay Bolton zu fungieren scheint.

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IndieWire (Wertung: B-)

In Staffel 3 kann man gar nicht genug betonen, wie allgegenwärtig es ist, dass selbst die besten Pläne vorhersehbar schiefgehen. Zuschauer, die in der Premiere einfach nur abschalten und das reine Spektakel genießen wollen, könnten Schwierigkeiten haben, sich an einer Schlacht zu erfreuen, an der fast niemand auf dem Bildschirm teilnehmen will und deren Akteure keinerlei Sympathie wecken. (Es handelt sich eindeutig um Bösewichte.)

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ComicBook

Sich vom Ausgangsmaterial zu entfernen, ist an sich weder gut noch schlecht. Im Fall von House of the Dragon ist es notwendig, da in den schriftlichen Quellen aufgrund der Darstellung in Form verschiedener historischer Berichte nur sehr wenig Substanz vorhanden ist; allerdings muss es im besten Interesse der Geschichte und der Figuren geschehen. Einige der Änderungen sind dies zweifellos, doch bei einigen anderen gibt es noch Fragezeichen und Ungewissheiten, und es wird sehr interessant sein zu sehen, wohin sie die Serie führen werden.

Hier geht’s zur ganzen Kritik

Falls ihr noch mehr von der düsteren Fantasy-Welt von Autor George R. R. Martin lesen möchtet, verlinken wir euch in der obigen Box weitere Artikel.

Nächstes Jahr erscheint dann noch Staffel 4 von House of the Dragon, die dann aber den Abschluss der Serie darstellt. Ebenfalls 2027 erscheint Season 2 von The Knight of the Seven Kingdoms.

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