Das Warten auf den nächsten Band von Das Lied von Eis und Feuer ist mittlerweile schon fast so legendär wie die Buchreihe selbst. Während die Geschichte im Fernsehen in Form von Game of Thrones bereits mit acht Staffeln zu Ende erzählt wurde, hängen Leserinnen und Leser seit über einem Jahrzehnt in der Luft.
Und nun erreicht die schier endlose Wartezeit auf Buch 6 – The Winds of Winter – einen Meilenstein, der selbst die geduldigsten Fans schlucken lässt.
Ein schmerzhafter Rekord
Am 21. Juni 2026 ist es so weit: An diesem Tag wird die Zeitspanne zwischen der Veröffentlichung von A Dance with Dragons (am 12. Juli 2011) und der Gegenwart exakt so lang sein wie die Zeit, die George R. R. Martin brauchte, um die ersten fünf Bücher der kompletten Fantasy-Saga auf den Markt zu bringen.
- Das allererste Buch, A Game of Thrones, erschien am 1. August 1996.
- Zwischen diesem Debüt und dem Release des fünften Bandes lagen exakt 5.458 Tage.
- Wenn der Kalender nun den 21. Juni 2026 erreicht, sind abermals 5.458 Tage vergangen, ohne dass The Winds of Winter in den Regalen der Buchhandlungen gelandet ist.
Kein Ende in Sicht
Wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, gibt es für The Winds of Winter nach wie vor absolut keinen verlässlichen Release-Termin.
Martin lieferte über die Jahre hinweg zwar immer wieder kleine Updates zu seinen Fortschritten, gab aber erst kürzlich völlig offen zu, dass er an manchen Tagen schlichtweg »überhaupt keine Lust« habe, an dem Epos weiterzuschreiben. Das mag zwar eine erfrischend ehrliche Aussage sein und zu dem kauzigen Autor passen, für langjährige Buch-Fans ist das alles jedoch ziemlich bitter.
Besonders frustrierend ist das ständige Warten, weil das Franchise an sich alles andere als stillsteht:
- Mit House of the Dragon läuft ein enorm erfolgreiches Spin-off bei HBO, das bald in die dritte Staffel geht.
- Mit A Knight of the Seven Kingdoms feierte dieses Jahr direkt die nächste Prequel-Serie ihre Premiere.
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An neuem Bildschirm-Nachschub aus Westeros wird es euch also nicht mangeln. Wer die Geschichte aber in ihrer ursprünglichen literarischen Form weiterverfolgen will – und noch immer darauf hofft, dass George R.R. Martin ein befriedigenderes Ende findet als die berüchtigte achte Staffel –, braucht weiterhin eiserne Nerven und eine Menge Geduld.
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