Kingdom Come: Deliverance 2 lädt zu Experimenten geradezu ein: Die vielen dynamischen Systeme erlauben es euch, ziemlich viel Quatsch anzustellen, auf den die Welt dann auch noch angemessen reagiert. Zum Beispiel könnt ihr eine knackige Hauptquest überraschend einfach lösen, indem ihr einen Freund K.O. haut.
So weit kommen viele von euch noch gar nicht, weil ihr vorher von ausgefallenen Nebenbeschäftigungen abgelenkt werdet. Wir verstehen das bis zu einem gewissen Grad, haben wir selbst doch erstmal ein Kamillentee-Imperium gegründet oder mit dem Tod geplaudert. Aber was manche Fans anstellen, ist wirklich absurd. Und sehr unterhaltsam.
Fight Club 1403
»Ist euch auch manchmal so langweilig, dass ihr bewusstlose Banditen ins nächste Dorf schleppt und zuschaut, wie sie sich mit den Einwohnern prügeln?«, fragt ein Fan. Können wir so jetzt nicht behaupten, aber sein Video dazu ist trotzdem wirklich lustig. Darin ist auch zu sehen, wie interessant sich die KI manchmal benimmt: Eine Wache schlägt mit den Fäusten zu und greift erst zur Waffe, als der Bandit sich als überraschend zäher Gegner erweist.
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Etwas verstörender ist das Unterfangen von Steam-User Markco. Er ist dabei, das gesamte Dorf Troskowitz ins Verderben zu stürzen, baut sich einen wortwörtlichen Berg aus Leichen und hat große Zukunftspläne. Nun denn, ähm.
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Alles für die Wissenschaft
Deutlich weniger besorgniserregend ist ein soziales Experiment, das ihr ganz leicht nachmachen könnt. Am besten klappt es, wenn ihr bereits die Stadt Kuttenberg entdeckt habt, weil dort die meisten NPCs unterwegs sind und verschiedene Gesellschaftsschichten aufeinandertreffen.
Wenn man einen Haufen Gegenstände fallen lässt, bedienen sich die verschiedenen Charaktere daran. Dabei gibt es auffallende Unterschiede im Verhalten, was inzwischen auch die Entwickler erklärt haben: Adlige lassen sich meistens nur dazu herab, etwas sehr Wertvolles aufzuheben. Bettler dagegen packen alles ein, was sie in die Finger bekommen können. Hier seht ihr das im Zeitraffer:
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Und und und …
Wie viele bereits herausgefunden haben, ist Kriminalität in Kingdom Come 2 der schnellste Weg zum Reichtum. Es ist ja für manche Spieler fast schon Standard, ganze Siedlungen auszuplündern. Aber in der Mittelalterwelt lohnt es sich auch gewaltig, massenhaft Banditen zu erledigen und ihre Ausrüstung zu verkaufen. Weil die Händler in Kuttenberg immer nur begrenzt Bargeld haben, lauern ihnen viele jeden Morgen auf, wenn die Geldbörsen zurückgesetzt wurden. Ungefähr so:
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Handschuhe sind in der derzeitigen 1403er-Wirtschaftslage besonders beliebt, weil sie viel wert sind und wenig wiegen. Ob der kommende große Patch 1.2 daran etwas ändert? Die Entwickler haben bereits in einem Stream verkündet, dass sie nach und nach auch an der Wirtschaft im Spiel feilen wollen, damit man nicht mehr so einfach stinkreich wird:
Und dann sind da natürlich noch die Komplettisten unter euch, die penibel erst jede Nebenquest abarbeiten, ehe sie in der Hauptgeschichte weitermachen. Ihr müsst aber gar nicht so viel Angst haben, etwas zu verpassen! Die meisten Missionen könnt ihr – wie in Kingdom Come 1 – auch nach dem Finale noch angehen. Mehr dazu (spoilerfrei) lest ihr oben!
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