Manchmal gelingt es eben doch: Mit Kingdom Come: Deliverance hat sich Warhorse vor genau 12 Jahren viel vorgenommen. Absurd viel, wenn man die damals bescheidenen Mittel und Größe des tschechischen Studios bedenkt. Doch ihr Traum von der großen, realitätsnahen Mittelalter-Open-World brachte ihnen Erfolg bei Kickstarter, und wurde schließlich wahr.
Anlässlich des Jahrestags bedankt sich Warhorse nun bei der Community, denn viele Fans sind dem Spiel von damals bis heute treu gefolgt. Umgekehrt gibt’s Glückwünsche und nostalgische Erinnerungen.
So war das damals: Die Anfänge von KCD
Am 22. Januar 2014 startete die Crowdfunding-Kampagne, die wesentlich zur Finanzierung des ehrgeizigen Rollenspiels beitragen sollte. Bei X (früher Twitter) erinnert sich Warhorse daran mit einem Post.
In den Kommentaren melden sich einige Fans zu Wort, die damals gespendet haben. X-Nutzer James zeigt stolz seine Goodies von damals: Farkle-Würfel, Zinnfiguren. Artwork:
Link zum Twitter-Inhalt
Viele bezeichnen KCD und KCD2 als ihre liebsten Spiele überhaupt. »Mein Spiel des Lebens für immer!« schreibt NadiTwombly. Und natürlich wünschen sich gleich auch einige ein Kingdom Come: Deliverance 3. So etwa der Fan-Account Memes_of_KCD:
Und wir haben es eurem fantastischen Team hart arbeitender Entwickler zu verdanken, dass KCD 1 und 2 meine Lieblingsspiele wurden, also danke euch, Warhorse Studios, dass ihr uns diese beiden fantastischen Spiele gegeben habt. Ich hoffe zukünftig noch viele weitere von euch gemachte Spiele zu spielen, eins davon hoffentlich mit einer 3 im Titel.
Wie stehen die Chancen dafür? Wir haben eine Einschätzung zum nächsten Warhorse-Projekt.
Nicht nur Fans, sondern auch andere Entwickler gratulieren zum Erfolg, etwa die Rollenspielexperten von Owlcat:
Wir wünschen allen Kreativen viel Glück dabei, ihre Traumprojekte zum Leben zu erwecken! Wir können euer nächstes Spiel gar nicht erwarten.
Um sich besonders eindrücklich vor Augen zu führen, wie viel sich eigentlich getan hat bei KCD, lohnt es sich den alten Trailer von damals anzugucken. Viele grundsätzliche Elemente sind darin schon zu erkennen – die Kämpfe in Ego-Perspektive, die Belagerung von Talmberg, Rattay, das Massaker im Neuhof-Gestüt.
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Kingdom Come: Deliverance - Vor 12 Jahren sah das Rollenspiel noch ganz anders aus, hier der Trailer von damals
Aber noch viel mehr hat sich verändert: Charaktere wie Heinrich und Hanush sahen damals noch völlig anders aus, die Grafikqualität hatte sich bis zum Release im Februar 2018 massiv verbessert. Dafür wurden die großen Schlachten etwas eingedampft – größere Scharmützel gibt’s in Teil 1 immer noch, aber Armeen treffen nur in Cutscenes aufeinander.
Der damalige Slogan des Spiels dürfte vielen noch in Erinnerung sein: »Dungeons without Dragons«. Dem Motto blieb Warhorse dann auch in Teil 2 treu – der seinen schon sehr guten, aber teils doch noch groben Vorgänger in Sachen Umfang, Komplexität und Qualität in den Schatten stellt. Bis heute wünschen sich viele Fans noch Verbesserungen für das Original, das noch ein paar hartnäckige Bugs mitschleppt.

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