Lessaria: Fantasy Kingdom Sim wirkt auf den ersten Blick wie die inoffizielle Fortsetzung der WarCraft-Reihe. Doch in Wahrheit wird hier eine ganze andere RTS-Serie wiederbelebt. Die Rede ist von den Majesty-Spielen, die durch ein bestimmtes Gameplay-Element bis heute zahlreiche Fans begeistern.
Wir bringen das RTS-Genre mit indirekter Steuerung zurück
Majesty: The Fantasy Kingdom Sim ist ein Echtzeitstrategiespiel, das besonders für die indirekte Charakter-Steuerung bekannt ist. Ihr könnt euren Helden zwar Befehle geben, doch ob diese auch befolgt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Alle Untertanen besitzen einen eigenen Willen und müssen häufig erst überzeugt werden, um nach eurer Pfeife zu tanzen.
An diesem Spielprinzip möchte nun Lessaria: The Fantasy Kingdom Sim anknüpfen - was allein durch den zum Verwechseln ähnlichen Namen klar sein dürfte.
Was ist Lessaria?
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Lessaria erinnert im Trailer an Majesty und bringt das RTS-Genre mit indirekter Steuerung zurück
In Lessaria errichtet ihr euer eigenes Königreich in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt und weitet eure Dominanz aus. Dafür heuert ihr unterschiedliche mächtige Helden an, die ihr mit zahlreichen Aufträgen versorgen könnt. Ob sie auch erledigt werden, hängt jedoch von dem Willen ihrer KI und eurem Überredungsgeschick ab. Auf zuverlässigere Partnerinnen und Partner könnt ihr durch eure Freunde zugreifen, indem ihr im optionalen Koop-Modus spielt.
Kein Wunder also, dass Rockbee Team, das Studio hinter dem Spiel, auf der Steam-Seite schreibt: Wir bringen das RTS-Genre mit indirekter Steuerung zurück!
Mehr als Nostalgie: Offenbar setzt Rockbee nicht ausschließlich auf Nostalgie. So hebt das Team in der Spielbeschreibung heraus, dass auch Spielerinnen und Spieler von dem Gameplay abgeholt werden sollen, die keinerlei Erfahrungen mit den Majesty-Spielen haben.
Doch auch Majesty-Veteranen sollen nicht das Gefühl bekommen, einfach einen neuen Teil der Serie zu spielen, sondern etwas Neues. Es gibt etwa ein völlig neues Kampfsystem und Helden-Squads. Weiter ins Detail gegangen wird bisher jedoch nicht.
Koop-Entwicklung: Damit alle Fans zufriedengestellt werden, gibt es regelmäßig Spieltests, um Feedback und neue Ideen aus der Community einzuholen. Die sollen dann bei genügend Zuspruch dem Spiel hinzugefügt werden.
Etwas kontrovers dürfte die Entscheidung sein, die Stimmen zahlreicher Helden durch eine KI generieren zu lassen. Die Entwicklerinnen und Entwickler weisen jedoch darauf hin, dass es sich nur um einen temporären Zustand handelt und menschliche Stimmen mit der Zeit ergänzt werden.
Wann das Spiel genau erscheint, ist noch nicht bekannt, jedoch soll es laut der Steam-Seite noch 2025 so weit sein.

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