Reacher (Staffel 3)
2:02
Reacher geht in Staffel 3 undercover und lässt sich im neuen Trailer auf dubiose Gesellschaft ein
Streaming-Anbieter: Amazon Prime Video | Showrunner: Nick Santora | Serienstart: 20. Februar 2025 | Cast: Alan Ritchson, Olivier Richters, Maria Sten, Sonya Cassidy, Anthony Michael Hall, Johnny Berchtold
Franzi Hammerschmidt: Heeey, da bin ich noch einmal! Ich musste mich für meinen allerliebsten Ex-Militärpolizisten Reacher noch einmal in die Liste schmuggeln! Ich habe die Actionserie damals nur durch Zufall entdeckt und hänge jetzt so tief drin, dass ich mir sogar meinen ersten Reacher-Roman gekauft habe. (Falls ihr es wissen wollt: Das 13. Buch »Gone Tomorrow« - die Vorlage für die vierte Season, hehe.)
Auch in Staffel 3 muss Reacher (Alan Ritchson) wieder eine verworrene Verschwörung aufdecken, die sogar mit seiner Vergangenheit beim Militär verbunden ist. Dabei bekommt er dieses Mal aber einen richtigen Gegner vor die Nase gestellt: den über zwei Meter großen Leibwächter Paulie (Olivier Richters).
Der übertrifft damit sogar den breitschultrigen und eigentlich schon recht großen Reacher. Der finale Kampf zwischen den beiden ist dementsprechend absolut episch und spannend. Er verläuft sogar in mehreren Phasen - fast wie ein Bosskampf in einem Videospiel. Ich muss wohl nicht sagen, dass die brutale Rauferei eines meiner Highlights von Staffel 3 ist.
Falls ihr die Serie noch nicht kennt, dann wisst ihr, was ihr zwischen den Feiertagen macht: Snacks besorgen, euch in einen Haufen Decken einkuscheln und dabei zuschauen, wie Reacher seinen Gegnern ordentlich auf die Schnauze haut!
Fallout (Staffel 2)
58:55
Fallout Staffel 2 wandelt auf einem schmalen Grat | Unser spoilerfreier Review-Talk
Streaming-Anbieter: Amazon Prime Video | Showrunner: Geneva Robertson-Dworet, Graham Wagner | Serienstart: 17. Dezember 2025 | Cast: Ella Purnell, Walton Goggins, Aaron Moten, Kyle MacLachlan, Moises Arias
Valentin Aschenbrenner: Was soll ich sagen, ich bin wieder völlig im Uranium Fever. Die erste Staffel von Fallout war schon fantastisch, die zweite Staffel hält nun das verdammt hohe Niveau der vielleicht besten Videospiel-Adaption aller Zeiten. Und ja, ich bin natürlich parteiisch, denn mein Herz hat schon immer für die retro-futuristische Endzeit der Fallout-Spiele geschlagen. Für die ganz alten Spiele bin ich ein kleines bisschen zu jung, aber spätestens mit Fallout 3 und New Vegas habe ich mich unsterblich in das verstrahlte Ödland voller Raider, Ghule, Super-Mutanten und Vault-Dweller verliebt.
Da mir New Vegas super lieb und heilig ist, habe ich trotzdem eine gewisse Prise Skepsis gegenüber der zweiten Staffel entgegengebracht. Denn eigentlich hatten die Verantwortlichen der TV-Serie ja betont, dass man sich nicht auf bestimmte Kanon-Enden oder -Entscheidungen festlegen wollte. Hm. Wie soll denn das funktionieren, wenn Lucy, der Ghul und Co. genau zu dem Schauplatz aufbrechen, wo ich mit Kurier 6 die NCR, Caesar’s Legion und Mr. House ausgebootet habe und seitdem meine ganz eigene (und extrem fragwürdige) Definition von Recht und Ordnung herrscht?
Nun, was soll ich sagen: Die Showrunner haben es tatsächlich hinbekommen. An Staffel 2 von Fallout gibt’s für mich nichts auszusetzen, wie ihr vielleicht schon meiner spoilerfreien Review entnommen habt … Okay, das ist gemogelt. Denn das viel zu lange Warten auf Fallout 5 oder zumindest Remaster zu Fallout 3 und New Vegas wird dadurch nur noch viel unerträglicher. Komm schon, Todd, was dauert da so lange??!
The Beast in Me
0:43
Was hilft Bestseller-Autoren aus einer Schreibblockade? Die neue Thriller-Serie The Beast in Me hat eine klare Antwort: Ein ungeklärtes Verbrechen
Streaming-Anbieter: Netflix | Showrunner: Howard Gordon | Serienstart: 13. November 2025 | Cast: Claire Danes, Matthew Rhys, Brittany Snow, Natalie Morales
Miffy Höftmann: Von The Beast in Me hab' ich das erste Mal gehört, als ich den Trailer auf GameStar.de hochgeladen habe und ich habe tatsächlich gar nicht so viel davon erwartet. Als die Serie dann vor ein paar Wochen auf meiner Netflix-Startseite aufploppte, dachte ich mir, ich schau mal rein. Und wie das manchmal so ist, ließ ich sie fast komplett durchlaufen.
Die Geschichte dreht sich um die Bestseller-Autorin Aggie Wiggs, die mittlerweile mit sich und ihrer Schreibblockade in einem halbsanierten Haus festsitzt. Vor ein paar Jahren ist ihr Sohn bei einem Autounfall ums Leben gekommen, von ihrer Frau ist sie getrennt und ihr fehlt die Muße, endlich mit ihrem nächsten Buch anzufangen. Bis eines Tages der Immobilien-Mogul Nile Jarvis nebenan in eine Villa einzieht. Die Öffentlichkeit ist davon überzeugt, dass er seine verschollene Ehefrau umgebracht hat, nachweisen konnte man ihm allerdings nichts. Bis jetzt, denn Aggie hat sich in den Kopf gesetzt, diesen Fall zu klären. Unter dem Vorwand, ein Buch über ihn schreiben zu wollen, forscht sie auf eigene Faust nach und dringt tiefer in seine (und ihre eigene) Psyche ein, als sie je vorhatte.
The Beast in Me klingt erst einmal nach einem typischen Thriller, aber irgendwie schwingt auch ein wenig Humor mit. Obendrein verhalten sich die Figuren überraschend authentisch und nachvollziehbar - zumindest meistens. Die Serie verzichtet auf plattes Schwarz-Weiß-Denken und das ist sehr erfrischend.
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