Fazit der Redaktion
Géraldine Hohmann
@mighty_dinomite
Ich habe Life is Strange: True Colors mit einem Gesichtsausdruck von jemandem begonnen, der gerade das erste Mal Austern probiert. Sehr skeptisch, sehr bereit, es nicht zu mögen und nie wieder zu essen. Denn nachdem Teil eins einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hatte, wurde ich von Teil zwei und Before the Storm gnadenlos enttäuscht. Irgendwie war die Magie verschwunden.
Doch kaum habe ich die vom Abendlicht geküsste Stadt Haven Springs das erste Mal betreten, kaum verbrachte ich meine ersten Sekunden mit den Charakteren, die meine Familie werden sollten, da wusste ich: Es ist wieder da. Das ganz besondere Life-is-Strange-Gefühl. Man hätte spielerisch definitiv mehr herausholen können. Aber die einzigartige Geschichte und Atmosphäre tröstet mich darüber hinweg.
Für alle, die schon mal einen geliebten Menschen verloren haben, wird True Colors ab und zu ein Schlag in die Magengrube sein. Denn es hat keine Angst davor, Dinge auszusprechen. Auch wenn es zu Beginn nicht so wirken mag - lasst euch überraschen. Aber vor allem die schönen Momente und die liebevoll geschriebenen Figuren führen dazu, dass man am Ende selbst Mitglied der außergewöhnlichen Gemeinde von Haven Springs sein möchte.
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