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Seite 3: Mass Effect 3: Alle Begleiter und die Normandy-Crew vorgestellt

Liara T'Soni

Mit ihren etwas über 100 Jahren ist Liara für eine Asari noch vergleichsweise jung. Mit ihren etwas über 100 Jahren ist Liara für eine Asari noch vergleichsweise jung.

Liara ist ebenfalls eine alte Begleiterin aus dem ersten Mass Effect. »Alt« ist dabei vielleicht etwas übertrieben, denn mit ihren 107 Jahren ist sie für eine Asari noch blutjung. Die Hälfte davon hat sie mit der Erforschung der ausgestorbenen Protheaner verbracht. Im ersten Teil der Trilogie wurden wir mit ihrer indoktrinierten Mutter Matriarchin Benezia konfrontiert. In Mass Effect 2 versuchte sich Liara hingegen als Informationsmaklerin, die alles daran setzte, den sagenumwobenen Shadow Broker ausfindig zu machen. Im DLC »Versteck des Shadow Broker« konnten wir ihr dabei helfen, seinen Posten zu übernehmen.

In Mass Effect 3 stoßen wir bereits zu Beginn auf dem Mars auf Liara, wo sie sich umgehend unserer Sache anschließt, allerdings nicht ohne ihre Shadow-Broker-Zentrale auf der Normandy neu einzurichten. Wer aus den Vorgängern eine Romanze mit Liara übernimmt, kann diese nun fortführen oder erstmalig mehr als Freundschaft aus der Sache machen. Da Asari monogeschlechtlich sind spielt es dabei keine Rolle ob Shepard ein Mann oder eine Frau ist. In jedem Fall bekommen wir auch die Möglichkeit, endlich einmal Liaras Vater kennen zu lernen - respektive zum ersten Mal wissentlich.

Liaras Bonuskräfte, die sie Shepard beibringen kann, sind »Stase«, welche Gegner vorübergehend handlungsunfähig macht, und »Warp-Munition«.

James Vega

James Vega ist neu in Shepards Team und dient somit neuen Mass-Effect-Spielern auch als Einstiegshilfe. James Vega ist neu in Shepards Team und dient somit neuen Mass-Effect-Spielern auch als Einstiegshilfe.

Neben Javik ist Lieutenant James Vega der einzige echte Neuling im Squad und vom Start weg an Shepards Seite. Er wurde damit beauftragt, uns für die Zeit, die wir auf der Erde unter »Hausarrest« stehen, im Auge zu behalten. Nachdem die Reaper die Erde angegriffen haben, gelingt ihm zusammen mit Shepard die Flucht auf die Normandy.

James war bereits parallel zu den Ereignissen von Mass Effect 2 aktiv und operierte mit einer Einheit unter seiner Führung gegen die Kollektoren. Dabei verlor er zugunsten wichtiger Informationen aber all seine Soldaten. Da er seine Sache jedoch gut gemacht hat, wird er im Verlauf von Mass Effect 3 für das N7-Programm vorgeschlagen, Shepard kann zu seinem Mentor werden.

Die Ereignisse um James' Einsatz gegen die Kollektoren werden übrigens im Anime-Film Mass Effect: Paragon Lost behandelt.

James Vegas Bonuskräfte sind »Blutbad«, ein besonders verheerender Angriff gegen Panzerungen, und »Verstärkung«, welche unsere eigene Panzerung sowie Nahkampfattacken kurzzeitig kräftigt.

EDI

EDI ist eigentlich die KI der Normandy, dank erbeuteter »Plattform« kann sie ab sofort auch auf Außenmissionen mitkommen. EDI ist eigentlich die KI der Normandy, dank erbeuteter »Plattform« kann sie ab sofort auch auf Außenmissionen mitkommen.

EDI? Ist das nicht die vorlaute KI der Normandy? Wie soll die bitte mit auf Außeneinsätze kommen? Ganz einfach: Indem Joker zum Ende von Mass Effect 2 ihre Sperren aufhebt, damit sie die Normandy in der Hitze des Gefechtes selbst steuern konnte. Die gewitzte EDI nutzt aus, als wir eine ausgeschaltete KI-Plattform an Bord bringen, und schlüpft selbst in deren Metallkörper.

Von nun an begleitet sie uns nach Bedarf auf Missionen oder schiebt ihren Dienst neben Joker im Cockpit. Oder geht mit Joker in die Disco. Oder schlendert mit Joker durch das Citadel-Einkaufsparadies. Ja ganz genau, was ihr jetzt denkt. Ihr könnt die beiden dabei unterstützen, zueinander zu finden. Oder auch nicht.

EDIs Bonuskräfte sind »Verteidigungsmatrix« und »Täuschkörper«.

Spoiler für das Finale von ME3:

Warnung: der folgende Absatz enthält Spoiler

Wenn ihr euch für das Zerstören-Ende (rot) entscheidet, dann wird EDI ebenso wie alle anderen synthetischen Lebewesen ausgelöscht.

Javik

Der Protheaner Javik ist der letzte Überlebende seiner Art. Er kam erst mit dem DLC "Aus der Asche" dazu. Der Protheaner Javik ist der letzte Überlebende seiner Art. Er kam erst mit dem DLC "Aus der Asche" dazu.

Javik ist der letzte Protheaner. Er schließt sich uns an, nachdem wir ihn aus seinem Sarg auf Eden Prime befreien, wo er seit tausenden von Jahren vor sich hin schlummert. Beim ersten Gespräch auf der Normandy, bei dem auch die Protheanerforscherin Liara anwesend, wird schnell klar, die Protheaner waren etwas anders als gedacht: Arrogant, herrschsüchtig und grausam statt sanftmütig und friedlich.

Nichtsdestotrotz erweist sich Javik im späteren Spielverlauf als verlässlicher Kamerad, der an Bord der Normandy und auf Mission viel Spannendes zu erzählen hat und zahlreiche Hintergrundinformationen zum Mass Effect-Universum sowie den Protheanern und Reapern im Speziellen liefert. Damit wird Javik viel mehr als nur einem »Nice to Have«. Und wenn wir uns öfter mit ihm unterhalten, lässt er irgendwann auch seinen Panzer sinken (auf der Citadel-Party sogar ganz wörtlich, falls euer weiblicher Shepard Single ist.)

Javiks Bonuskräfte sind »Schmettern« und »Dunkler Kanal«, der ein anhaltendes biotisches Feld erzeugt, welcher Gegnern permanent Schaden zufügt.

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