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Seite 2: Metro 2033 - Preview: Die Zukunft von Moskau liegt im Dunkeln

Die Bedrohung

Warum die Krankenstation überfüllt ist, warum sich der Boss Sorgen macht und warum Artyom beim Waffenhändler vorbeischaut, all das hat einen Grund: die so genannten »Dark Ones«, die Dunklen. Die bisher unbekannte Mutantenart ist in die Schächte eingedrungen, kann Menschen töten oder in den Wahnsinn treiben, ohne sie zu berühren. Woher die Dunklen kommen, weiß niemand genau. Nur Artyoms heimlicher Held Hunter, ein Haudegen, der immer wieder gefährliche Expeditionen an die Oberfläche unternimmt, scheint eine Ahnung zu haben. Weil Artyom seinem Idol gefallen will und weil der junge Mann einfach endlich mal raus aus Exhibition möchte, meldet er sich freiwillig, einen Lebensmitteltransport auf seinem Weg in die Metro-Station Riga zu bewachen. Eine blöde Idee, wie sich bald herausstellt.

Für gewöhnlich sind die Tunneleingänge mit dicken Metalltoren gesichert. Für gewöhnlich sind die Tunneleingänge mit dicken Metalltoren gesichert.

Doch bevor Artyom auf der kleinen Draisine mit drei anderen Männern Platz nimmt und in das Abenteuer seines Lebens braust, muss er sich eine Knarre abholen. Beim Waffenhändler fällt Ihnen trotz des Prologs vielleicht das erste Mal so richtig auf, dass Metro 2033 auf die üblichen Munitionsanzeigen verzichtet. Wie viele Patronen Sie noch im Magazin haben, verrät Ihnen das Magazin. Das sehen Sie nämlich bei jedem der seltsam konstruierten Zukunftsschießprügel stets deutlich vor sich.

Und es gibt noch eine Besonderheit in Metro 2033: die Munition. Kugeln aus der Zeit vor der Katastrophe sind kostbar, sie sind die Währung in der Spielwelt. Außerdem sind sie deutlich stärker als die Dinger, die Sie bei Händlern erstehen können. Sie müssen also überlegen, ob Sie die Geschosse, die Sie unterwegs finden im wahrsten Sinne des Wortes verballern oder gegen mehr, aber dafür schwächere Munition eintauschen. Eine Entscheidung, die Sie weise fällen sollten, denn ein Zurück wird’s nicht geben: Metro 2033 lässt kein freies Speichern zu, sondern legt automatisch Checkpoints an.

Der erste Angriff

Doch am Anfang von Artyoms Reise müssen Sie sich über so etwas noch nicht den Kopf zerbrechen. Zunächst dürfen Sie sich darüber sorgen, welche Gefahren die Route birgt, die Sie und Ihre Begleiter nach Riga nehmen. Denn der normale Weg ist blockiert.

Im Hintergrund die Draisine, mit der Artyom in Richtung Riga aufbrechen wird. Im Hintergrund die Draisine, mit der Artyom in Richtung Riga aufbrechen wird.

Sie müssen nicht lange ausharren, nach ein paar hundert Schienenmetern in den kaum befahrenen Tunnel hinein passiert etwas Bizarres: Zunächst verändert sich das Licht, dann werden Artyoms Begleiter ohnmächtig und auch dem jungen Mann verschwimmt bald die Sicht. Er kann noch erkennen, wie sich aus der Ferne etwas nähert, dann sieht er nur noch strahlend helles Licht, durch das sich Schemen bewegen. Die Umrisse werden deutlicher, es sind Männer mit Waffen im Anschlag und die seltsamen Wesen, die wir im Prolog bereits gesehen haben. Ist das eine Vision auf das, was uns erwartet? Kurz darauf ist alles auch schon wieder vorbei, Artyom erwacht. Gerade noch im rechten Moment, denn die Draisine wird von extrem schnellen und klauenbewehrten Kreaturen verfolgt.

Der Held muss sich zum ersten Mal in seinem Leben seiner Haut wehren, schließlich hat er bisher die U-Bahnstation nie verlassen. Wenige Sekunden später kachelt die Draisine in eine Absperrung, die dort stationierten Wachposten feuern aus allen Rohren auf die monströsen Angreifer, Artyom ist in Sicherheit. Für wie lange? Das erfahren wir spätestens im 1. Quartal 2010, dann soll Metro 2033 bereits erscheinen.

Der Entwickler

4A Games ist ein ukrainisches Entwicklungsstudio mit Sitz in Kiew. Bei Teilen des Teams handelt es sich um ehemalige Mitarbeiter von GSC Gameworld (Stalker). Bis vor kurzem war das Studio noch in einen Rechtsstreit um geistiges Eigentum mit GSC verwickelt. Metro 2033 ist der erste Titel von 4A Games. Das Studio arbeitet dabei eng mit dem Autor des Romans zusammen.

Der Roman

Dmitry Glukhovsky (30), veröffentlichte seine Erzählung Metro 2033 zunächst 2002 frei verfügbar im Internet. Nachdem sie allerdings von vielen tausend Menschen gelesen wurde, hat ein großer Verlag sie gedruckt. Die Geschichte avancierte schnell zu einem Bestseller in Russland mit mittlerweile über 400.000 verkauften Exemplaren.

Metro 2033 gilt vordergründig als ein Science-Fiction-Roman, in dem die Abenteuer des jungen Artyom in einer postnuklearen Welt beschrieben werden. Die Geschichte gilt aber auch als akribisch angelegte Dystopie (Anti-Utopie), in der Glukhovsky den Zustand der heutigen russischen Gesellschaft vor einen apokalyptischen Hintergrund setzt. Mittlerweile ist eine Fortsetzung unter dem Titel Metro 2034 erschienen.

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