Fazit der Redaktion
Franziska Hammerschmidt
@mostly-francy.bsky.social
Ich bin eigentlich kein großer Fan von deutschen Fantasy-Produktionen, denn sie wirken auf mich oft irgendwie entzaubert oder gar fremd. Sie kommen einfach nicht an meine liebsten Fantasy-Welten wie zum Beispiel Die Chroniken von Narnia oder Der Herr der Ringe heran. Und auch wenn es Momo ebenfalls nicht schafft, denen das Wasser zu reichen, so bleibt der Film mir trotzdem als gute Unterhaltung mit Schwächen in Erinnerung.
Mein achtjähriges Ich hätte sich bestimmt so eine Freundin wie Momo gewünscht. Jemanden, der gut zuhören kann und mich inspiriert. Etwa 20 Jahre später habe ich meine eigenen Momos schon längst gefunden und beschäftige mich viel eher mit der Moral der Geschichte. Die kommt im Film gut zur Geltung, auch wenn man sie mit einigen Änderungen noch viel stärker herausstellen könnte, wie zum Beispiel den zeitsparenden Lebensstil aus mehreren verschiedenen Perspektiven zu zeigen.
Wollt ihr am Wochenende einen Ausflug mit der Familie machen oder seht ihr Momo irgendwann beim Streaming-Dienst eurer Wahl, lohnt es sich, einmal einen Blick zu riskieren. Und weil ich bei meiner Recherche gemerkt habe, was für tolle Zitate die Geschichte von Michael Ende hergibt, entlasse ich euch mit einer Weisheit: »Es gibt Reichtümer, an denen man zugrunde geht, wenn man sie nicht mit anderen teilen kann.«
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