Microsoft Flight Simulator könnte Militärflugzeuge bekommen, wenn die Fans das wollen

Beim neuen Flight Simulator 2020 will Microsoft möglichst viel Feedback für neue Features, Addons und Flugzeuge aus der Community sammeln. Dabei werde man über alles nachdenken, was die Fans interessiert.

von Peter Bathge,
01.10.2019 11:38 Uhr

Wenn der Microsoft Flight Simulator und DCS World sich treffen ... für die Zukunft besteht eine Chance, militärische Flugzeuge in der wunderschönen Grafik des neuen zivilen Flugsimulators von Microsoft zu sehen.Wenn der Microsoft Flight Simulator und DCS World sich treffen ... für die Zukunft besteht eine Chance, militärische Flugzeuge in der wunderschönen Grafik des neuen zivilen Flugsimulators von Microsoft zu sehen.

Es sind friedliche Szenen, die der Microsoft Flight Simulator beim Gameplay-Debüt zeigt - aber möglicherweise könnten in der Zukunft auch schwer bewaffnete Militärjets durch den spektakulären Himmel der neueste zivilen Flugsimulation für den PC zischen.

Militärische Flugsimulationen wie DCS World sind Mangelware, der Flight Simulator soll zum Release 2020 mit realistischer Grafik, Wettersimulation und Flugphysik punkten. Entwickler Asobo Studio will eine robuste Plattform erschaffen, die anschließend zehn Jahre lang weiterentwickelt und mit DLCs versorgt werden kann. Und einige dieser Addons mit neuen Flugzeugen könnten auch Kriegsgerät enthalten. Das jedenfalls sagte uns Projektleiter Jörg Neumann im Interview:

"Wir hören sehr genau hin, was sich die Community wünscht. Vielleicht will sie irgendwann eine militärische Komponente? Dann werden wir auch darüber nachdenken."

Spieler-Feedback ist Asobo und Microsoft laut eigener Aussage sehr wichtig; der Microsoft Flight Simulator soll sich ganz speziell an den Wünschen der Kunden orientieren.

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»Das Genre der Flugsimulationen gibt es jetzt schon seit 37 Jahren«, erklärt Neumann beim Anspiel-Event zum MS Flight Simulator 2020. »Die Leute wissen, was sie wollen. Sie wissen, was sie mögen, sie wissen, was sie nicht mögen. Sie wissen, was sie immer geträumt haben, das sie mögen. Und wir müssen einfach nur zuhören. Wir müssen da nicht unbedingt super kreativ sein. Wir müssen einfach nur zuhören und dann das machen, was die Leute von uns wollen.«

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Offen ist lediglich, ob die Macher solche Erweiterungen wie den Einbau militärischer Jets selbst nachliefern, etwa per kostenpflichtigem Download nach Release - oder ob sie auf die zahllosen Third-Party-Entwickler vertrauen, die bereits frühere Versionen des Microsoft Flight Simulator mit Hunderten Addons versorgt haben.

Die Frage sei laut Jörg Neumann stets: »Machen wir das selbst, in unserem Simulator? Oder wollen wir das andere machen lassen, dass sich Leute das kaufen können?«

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