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Mindseye ist jetzt ganz offiziell das am schlechtesten bewertete Spiel 2025

Vom Hype-Projekt zum Desaster: Warum das neue Spiel des ehemaligen GTA-Machers mit katastrophalen Wertungen zum offiziell schlechtesten Spiel des Jahres 2025 wurde.

Mindseye ist zwar kein The Day Before 2.0, aber in vielerlei Hinsicht einfach kein gutes Spiel. Mindseye ist zwar kein The Day Before 2.0, aber in vielerlei Hinsicht einfach kein gutes Spiel.

Ihr habt es nach unserem Test vielleicht schon geahnt, jetzt ist es offiziell: Mindseye hat sich den unrühmlichen Titel als das aktuell am schlechtesten bewertete Spiel des Jahres 2025 gesichert. Was als ambitioniertes Prestigeprojekt eines ehemaligen GTA-Machers startete, ist nun zum Paradebeispiel dafür geworden, wie man es besser nicht macht.

Kritik hagelt es von allen Seiten

Mindseye, entwickelt von Build a Rocket Boy unter der Leitung von Leslie Benzies, sollte eigentlich als filmreifes Action-Adventure neue Maßstäbe setzen. Die Erwartungen waren hoch, immerhin steht Benzies für legendäre Open-World-Erfahrungen.

Doch schon der Launch am 10. Juni 2025 verlief alles andere als reibungslos – und die ersten Reaktionen der Community ließen nicht lange auf sich warten. Bereits kurz nach Release wurde Mindseye auf Steam mit einem miserablen Nutzer-Score abgestraft – und inzwischen sind auch die Kritikerwertungen da, nachdem der Publisher keine Testmuster an die Presse vergeben wollte.

Mit einem Metascore von 43 ist Mindseye aktuell das am schlechtesten bewertete Spiel des Jahres, noch hinter Titeln wie Ambulance Life: A Paramedic Simulator, der immerhin auf 44 Zähler kommt.

Die schlechtesten Videospiel-Releases 2025 (laut Metacritic)

  1. Mindseye (43 Metascore)
  2. Ambulance Life: A Paramedic Simulator (44 Metascore)
  3. Captain Blood (50 Metascore)
  4. Nintendo Switch 2 Welcome Tour (53 Metascore)
  5. Neptunia Riders VS Dogoos (54 Metascore)

Video starten 9:21 Mindseye im Test: Diese Open World ist einfach nur zum Glotzen

Das sagen die Kritiker

GamesRadar+ (40/100)

Mit einer mittelmäßigen Geschichte und einem glanzlosen Gameplay, das das Potenzial seiner Science-Fiction-Prämisse von Big Tech und KI verschwendet, ist MindsEye ein durchweg enttäuschendes Action-Adventure, das weder als Rückgriff auf ein altes Genre zufriedenstellt noch eine solide Grundlage für weitere Entwicklungen bietet.

GameReactor UK (40/100):

Wenn es eine Sache gab, von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie über Leslie Benzies erstes selbst entwickeltes Spiel schreiben würde, dann war es, dass es als einfallslos und generisch wahrgenommen werden würde. Zumindest dachte ich, dass Originalität und Haltung hier vorhanden sein würden, auch wenn es vorher unfertig wirkte.

Das ist nicht der Fall, und es ist leicht zu erkennen, dass MindsEye nicht nur etwa sechs Monate zu früh veröffentlicht wurde, sondern auch einer zehn Jahre alten GTA-Kopie ähnelt, deren Elemente größtenteils unausgereift sind.

IGN (40/100):

Wenn die Performance stabil ist und du dich explosiv durch Roboter sprengst, kann MindsEye für ein paar Minuten als brauchbarer Action-Shooter durchgehen. Auch die nah Zukunfts-Setting und das Fahrgefühl sind beeindruckend. Allerdings können die auffällige Grafik und die Filmsequenzen den deutlichen Mangel an Substanz nicht übertünchen.

MindsEye hat viel Ambition, aber wenig originelle Ideen, und sein starres Missionsdesign macht die offene Welt weitgehend sinnlos – und wird durch langweilige Kämpfe, nervige KI-Gegner, eine schlechte Bildrate und Bugs immer wieder untergraben.

Dazu kommt noch die beleidigend unfertige Free-Roaming-Komponente, und es ist klar, dass das Spiel einfach noch nicht bereit für die Veröffentlichung war. Wenn du MindsEye im Auge hattest, solltest du dir das noch mal überlegen.

Mindseye wird als abschreckendes Beispiel in die Geschichte eingehen, dass große Namen und hohe Budgets kein Garant für Qualität sind. Ob Build a Rocket Boy das Ruder mit Patches noch herumreißen kann und zu einem No Man's Sky 2.0 machen kann, bleibt abzuwarten. Für euch heißt es aktuell: Finger weg, bis sich grundlegend etwas ändert – oder ihr wirklich Bock auf Katastrophentourismus habt.

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