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Hier schalte ich nur Lichter an und aus – und das macht Mirria gerade zum gesündesten Spiel auf meiner Festplatte

Natalie hat beim Steam Next Fest ein Spielchen erspäht, das total banal klingt – aber eine extreme magische Wirkung auf sie hat.

Neben Horrorspielen sind kleine Rätselspiele Natalies große Leidenschaft. Mirria ist nicht nur ein wunderschönes Indie-Projekt, sondern trifft gerade auch den richtigen Nerv. Neben Horrorspielen sind kleine Rätselspiele Natalies große Leidenschaft. Mirria ist nicht nur ein wunderschönes Indie-Projekt, sondern trifft gerade auch den richtigen Nerv.

[Hier ein weltpolitisches Ereignis einsetzen, das dir gerade Sorgen bereitet], [dann noch wirtschaftliche Sorgen einfügen][und gesundheitlich geht es der Oma ja auch nicht optimal, vergiss das ja nicht!]. [Du hast übrigens auch schon lange nicht mehr an diesen einen Moment in der 7. Klasse gedacht, wo du mal vor allen Leuten auf die Fresse geflogen bist. Das war ja mal peinlich!]

Wünscht ihr euch auch manchmal, dass ihr euren Kopf und eure Gedanken mit einem simplen

»Klick«

einfach ausschalten könntet? Über nichts nachdenken, über nichts sorgen – stattdessen einfach mal durchlüften und die Ruhe genießen?

Genau das hat bei mir jetzt ein unscheinbares Spielchen geschafft. In Mirria, das ein Teil vom Steam Next Fest ist, mache ich genau das: Klicken. Ich knipse Lichter an oder aus – und beschere mir damit eine der meditativsten Spielerfahrungen seit langem. Und die möchte ich gerne mit euch teilen.

Mirria Demo auf Steam

Worum geht's in Mirria?

Der Name des Spiels verrät es schon: In Mirria geht es um Spiegelungen. Jeder Level des Puzzlespiels setzt mir ein kleines, unglaublich atmosphärisches Diorama vor, das sich im Wasser spiegelt. Meine Aufgabe ist denkbar simpel. Ich drehe die Kamera um die kleinen Hütten, Gewächshäuser oder Tunnel und betrachte sie ganz genau von allen Seiten.

Nun muss ich den oberen Teil an die Spiegelung anpassen. Wenn unten die Laterne leuchtet, muss sie auch oben leuchten. Wenn unter Wasser die zwei äußersten Lichter an einer Lichterkette aus sind, muss ich das an der Oberfläche anpassen. Wenn unten ein Fenster geschlossen ist, fahre ich auch oben die Jalousie herunter. Ich versteht das Prinzip.

Jedes Level hat eine zufällige Anordnung der Lichter – es ist also jedes Mal ein anders Puzzle. Jedes Level hat eine zufällige Anordnung der Lichter – es ist also jedes Mal ein anders Puzzle.

»Und das war's?« Ja, im Grunde schon. Die Mechanik ist zwar so simpel, wie sie nur sein kann – hat aber eine nahezu magische Wirkung auf mich.

Mit jedem »Klick«, den ich im Spiel tätige, knipse ich gleichzeitig unruhige, ängstliche, belastende Gedanken weg. Ich verliere mich komplett in den kleinen Details der Dioramen, staune über das wunderschöne Licht- und Schattenspiel und denke mir kleine Geschichten zu den Biomen und den Leuten aus, die in den kleinen Häusern wohnen könnten.

Mirria setzt mir unterschiedlichste Bauten vor, die ich ganz genau unter die Lupe nehmen muss. Mirria setzt mir unterschiedlichste Bauten vor, die ich ganz genau unter die Lupe nehmen muss.

Mirria schafft das, was selbst die bewährtesten Meditationstechniken nicht schaffen: Stellenweise denke ich wirklich an absolut gar nichts. Und ich habe beim Spielen der Demo gemerkt, wie gut mir das tut. Mirria ist ein entspanntes Puzzlespiel, ein kleiner Ausgleich vom Alltag, ein bisschen Gehirnjogging – aber es ist auch ein Pause-Knopf für meinen Kopf.

Ich habe mich komplett in diese Demo verliebt und warte ungeduldig auf das Release-Datum. Falls ihr übrigens etwas Ähnliches sucht, was ihr jetzt schon als kleinen Kopf-Urlaub spielen könnt, lege ich euch Cloud Gardens ans Herz!

Welche Demos habt ihr schon beim Steam Next Fest ausprobiert? Lasst es mich sehr gerne in den Kommentaren wissen!

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