50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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My Little Life spielt sich wie Sims für die Taskleiste und ist perfekt für zwischendurch [Best of GameStar]

Mary liebt Sims und Multitasking, daher musste sie My Little Life einfach ausprobieren.

Erinnert ihr euch noch an das kleine Desktop-Schaf, was euch ständig auf die Taskleiste gepinktelt hat? Die Personen in My Little Life haben bessere Manieren. Erinnert ihr euch noch an das kleine Desktop-Schaf, was euch ständig auf die Taskleiste gepinktelt hat? Die Personen in My Little Life haben bessere Manieren.

Hand auf den teuren Gaming-PC: Wer von euch passt in langen Meetings, Vorlesungen oder Unterrichtseinheiten jede Sekunde auf? 

Wir alle fangen doch irgendwann an, gedanklich abzuschweifen, das E-Mail-Postfach zu öffnen oder in den sozialen Medien herumzuscrollen, nur um dann irgendwann zu merken, dass wir die wichtigen Punkte des Termins verpasst haben oder zum Zeitpunkt des mentalen Stand-bys vom Chef aufgerufen wurden?

Wir können jetzt darüber philosophieren, warum wir manchmal die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches haben. Stattdessen würde ich euch aber lieber davon erzählen, dass ich zwei hervorragende Möglichkeiten gefunden habe, wie ihr euch beschäftigen könnt, ohne die Konzentration auf das Wesentliche zu verlieren.

Die erste Option heißt Häkeln und Stricken. Da ich euch aber nicht auf drei Seiten erklären kann und will, wie ihr Maschen anschlagt und kleine Tierchen kreiert, gehe ich direkt zu Option zwei über: Desktop-Spiele wie My Little Life.

Marylin Marx
Marylin Marx

Mary hat in ihrem Arbeitsalltag viele Meetings. Dabei geht ihr hin und wieder die Konzentration flöten, wenn sie nicht selbst etwas präsentieren muss oder aktiv an Diskussionen teilnimmt. Deswegen strickt oder häkelt sie gerne nebenher. Etwa einen kleinen Astarion aus Baldur's Gate 3, einen Dino oder einen Schal. Einige der Kreationen findet ihr auf ihrem Twitter-Account.

Wie Sims auf der Taskleiste

Dabei handelt es sich um eine kleine Anwendung, die dauerhaft über eurer Taskleiste klebt und (je nach Einstellung) nur einen kleinen Teil eures Bildschirms und damit eurer Aufmerksamkeit einnimmt.

Das Spielprinzip ist einfach und nicht sonderlich fordernd: Ihr helft einer kleinen Person dabei, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, einen Job zu finden, das Eigenheim auszubauen und neue Leute in die eigene Umgebung zu holen.

Am besten, ihr schaut euch das ganze mal im Trailer an:

Video starten 1:10 Der Trailer zum Sims-Lite My Little Life ist so witzig, dass selbst Genre-Muffel ihn sehen sollten

Ihr startet mit wenig Geld, einer kleinen Bruchbude und einem Eimer als Klo. Mit wenigen Klicks und den paar Moneten, die ihr mit eurem Müllverkauf verdient habt, wählt ihr einen Beruf. In der damaligen Demo konnte ich mich zwischen Streamer und Maler entscheiden. Je nachdem, ob ihr einen PC oder eine Staffelei in die Bude zimmert, kann euer kleiner Mensch direkt loslegen, um etwas Kohle zu verdienen.

Und dann schaut ihr dem Treiben einfach eine Weile zu, bis ihr genug Geld für weitere Anschaffungen habt, die ihr mit Erfolgspunkten zuvor freischaltet. Die bekommt ihr durch das Erfüllen von Zielen oder das Platzieren neuer Gegenstände und Wände.

Mittlerweile gibt es natürlich wesentlich mehr Jobs, denen ihr nachgehen könnt. Seit Release im Janaur 2025 hat sich einiges getan. Unter anderem könnt ihr nun Koch oder Wissenschaftler werden oder die Gegend rund um euer Haus als Landwirt bestellen. Auch an diversen Features wie eines verbesserten Renovierungs-Modus oder einer geschmeidigeren Kamera wurde gearbeitet.

Zu Beginn bekommt ihr auch durch Tutorial-Ziele Erfolgspunkte. Zu Beginn bekommt ihr auch durch Tutorial-Ziele Erfolgspunkte.

Habt ihr die Grundlagen erst einmal verinnerlicht, dürft ihr auch schon einen zweiten mehr oder minder freiwilligen Mitbewohner anheuern. Aber keine Sorge: Stressig wird das Gameplay zu keiner Zeit!

Im Laufe der Zeit baut ihr so Stück für Stück eure Bruchbude in irgendetwas aus, das ihr vermutlich in München für 1.500 Euro kalt vermieten könntet.

Ich habe euch mal 10 Minuten Gameplay aufgenommen, damit ihr ein Gefühl bekommt, wie sich das Ganze neben der Arbeit spielt. Da ich euch aber nicht in die gut gehüteten Moderationsgeheimnisse einweihen kann, scrollte ich einfach ein wenig über meine Lieblingsseite:

Video starten 10:44 My Little Life: Wir scrollen uns über GameStar, während das Leben auf unserer Taskleiste weitergeht

So ausgeklügelt wie der große Lebenssimulationssbruder Die Sims ist My Little Life natürlich nicht. Beziehungen unter euren Persönchen fehlen. Auch größere Ambitionen, Lebenswünsche oder eine Nachbarschaft sind nicht vorhanden.

Das ist in meinen Augen aber eher eine positive statt negative Eigenschaft. Immerhin will ich die Lebenssimulation ja zwischen meinen Arbeitsaufgaben spielen und nicht wie in Sims komplett versinken, bis ich jegliches Zeit- und Hungergefühl verlernt habe.

Für wen sich My Little Life eignet  - und für wen nicht

Wer sich - wie ich - gerne in kurzen Wartephasen die Zeit vertreiben will oder nur etwas Beschäftigung etwa beim Podcast oder Hörbuch hören braucht, sollte unbedingt My Little Life auf Steam ausprobieren. Die Anwendung ist fix heruntergeladen, selbsterklärend und dümpelt, ähnlich faszinierend wie bei einem Aquarium, einfach so vor sich hin.

Mein kleines Persönchen hat zwar einen Eimer als Klo, aber keine Dusche oder Badewanne. Das Geld für die Wanne hätte ich - nur fehlt mir der Platz. Ich muss erst die Wohnung ausbauen (und investieren), ehe jemand ein heißes Bad nehmen kann. Mein kleines Persönchen hat zwar einen Eimer als Klo, aber keine Dusche oder Badewanne. Das Geld für die Wanne hätte ich - nur fehlt mir der Platz. Ich muss erst die Wohnung ausbauen (und investieren), ehe jemand ein heißes Bad nehmen kann.

Es macht Spaß, dem kleinen Gewusel nebenher zuzuschauen und durch einige Klicks die Lebenssituation meiner Män­ne­ken zu verbessern (wenn es doch nur im echten Leben so einfach wäre!). Dadurch, dass es keine Vorspul-Funktion oder Ähnliches gibt, bin ich auch dazu gezwungen, auf mehr Geld oder den nächsten Tag zu warten, sodass ich mich nicht zu sehr in dem kleinen Spiel verlieren kann. So laufe ich keine Gefahr, zu sehr zu prokrastinieren.

Wer sich aber zu leicht ablenken lässt oder viele hoch konzentrierte Lern- und Arbeitsphasen hat, sollte vielleicht Abstand halten. Denn ohne eine Portion Disziplin ist My Little Life vielleicht eher schädlich statt förderlich. Und ich möchte nicht, dass mich wütend eure Vorgesetzten oder Lehrer anrufen, weil ich euch von der Arbeit abhalte.

Sollte euch die kleine Vorstellung aber neugierig gemacht haben, könnt ihr im Rahmen des aktuellen Steam-Sales My Little Life für etwas mehr als vier Euro erwerben.

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