Sorry, Star-Wars-Fans, aber Tony Gilroy hat nach Andor definitiv keine Lust mehr auf Sternenkrieg. Die kommenden Jahre seines Lebens will er lieber anderen Projekten widmen. Und tatsächlich steht sein nächster Film bereits fest, der jetzt nur
noch finanziert werden muss.
Was für einen Film will Tony Gilroy nach Andor drehen?
Hier kommen wir jedoch gleich zum Knackpunkt. Denn offenbar hat Tony Gilroy aktuell Probleme, Investoren für sein neues Projekt zu finden. Darüber spricht der Serien-Chef von Andor gleich in mehreren Interviews – wie zum Beispiel gegenüber VanityFair und Deadline.
Was Tony Gilroy nach Andor machen will? Sein nächstes Werk hört auf den Titel Behemoth!
und soll sich mit Oscar Isaac in der Hauptrolle um Musik in Filmen und die Menschen, die sie machen, drehen. Behemoth! ist dem Drama-Genre zuzuordnen und dafür ist Los Angeles als Drehort eingeplant.
Damit dürfte sich Gilroy in nicht ganz so vertraute Gewässer vorwagen, der sich zuvor als Autor (Jason Bourne) und Regisseur (Michael Clayton) von Spionage-Thrillern einen Namen machte. Selbst Andor lässt sich guten Gewissens diesem Genre wiederfinden.
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Andor - offizieller Trailer zu Staffel 2 der Star-Wars-Serie
Wieso Tony Gilroys Film nach Andor nicht garantiert ist
Doch dass Gilroy Behemoth! wirklich macht, ist offenbar noch nicht gesetzte Sache. Denn gegenüber den beiden bereits erwähnten News-Seiten lässt der Andor-Chef durchblicken, dass er aktuell Schwierigkeiten hat, Investoren zu finden.
Es mangelt uns an Geld. [...] Ich will den Film wirklich machen - die Idee ist cool und interessant. Wir sind startklar, aber wir versuchen noch, das Geld aufzutreiben.
Woran liegt das? Immerhin hat Gilroy mit Andor gerade ein Meisterwerk abgeliefert, das von wirklich allen Seiten mit Lob überschüttet wird. Für das mangelnde Interesse an seinem neuen Film könnten mehrere Gründe ausschlaggebend sein:
- Andor ist ein kritischer Erfolg, aber es bleibt fraglich, ob sich die Investition auch kommerziell für Disney gelohnt hat. Das Budget für beide Staffeln ist mit insgesamt 645 Millionen US-Dollar definitiv kein Pappenstiel und oft lassen Streamingdienste nicht durchblicken, wie viel Geld wieder reinkommt.
- In den letzten Jahren machte sich ein Hollywood-Trend unmissverständlich bemerkbar: Große Studios setzen lieber auf bekannte und etablierte Marken und scheuen sich oft davor, mit neuen Ideen Risiken einzugehen.
- Los Angeles ist als Drehort in der Regel oft recht teuer und das könnte selbst das Budget für ein eigentlich günstig klingendes Drama aufblasen.
- Andor selbst ist noch das Resultat einer Zeit, in der große Streamingdienste (wie zum Beispiel Disney Plus) noch reichlich Geld in allerlei Projekte pumpten. Ob Andor aktuell mit diesem Budget zustandekommen würde, ist fraglich.
Tony Gilroy wird aus gutem Grund in aktuellen Interviews kein Geheimnis daraus machen, dass er weiterhin noch nach Investoren für seinen nächsten Film sucht. Ob er dafür noch jemanden findet, bleibt abzuwarten.
Falls ihr mehr über Andor wissen wollt, werdet ihr unter den Links oben fündig. Hier könnt ihr zum Beispiel nachlesen, wie genau Luthen Rael (Stellan Skarsgard) dem Imperator persönlich eins ausgewischt hat. Oder auch, welche zwei brennenden Fragen mit dem Serienende bewusst offen gelassen werden. Außerdem verraten wir euch, wie es nach Andor mit Star Wars bei Disney Plus weitergeht.
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