Naruto, Dragon Ball und One Piece zählen zu den erfolgreichsten Anime-Marken aller Zeiten. Von diesen großen drei Serien läuft aktuell mit One Piece aber nur noch eine. Die Ursprungsserie zu Dragon Ball endete bereits Mitte der 90er Jahre; die TV-Ausstrahlung der Abenteuer von Naruto 2017.
Mittlerweile hat der einstige Ninja-Azubi mit Boruto sogar eine Nachfolger-Serie bekommen, die sich um seinen Sohn dreht. Die Serie konnte allerdings nie ganz die Traktion aufbauen, die Naruto damals hatte. 25 Jahre nach dem Start der Original-Serie soll der Shinobi nun allerdings ein großes Comeback feiern.
Das legt zumindest die jüngste Finanzmitteilung des japanischen TV-Senders TV Tokyo nahe, aus der mehrere internationale Medien zitieren (via JeuxVideo).
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Von Dragon Ball bis One Piece - Video: Die sechs besten Spiele zu Anime-Serien - Video: Die sechs besten Spiele zu Anime-Serien
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Darin heißt es im Hinblick auf die Zukunft von Naruto: Wir betrachten das 25-jährige Jubiläum als Beginn eines neuen Kapitels und haben zu diesem Anlass mehrere Projekte geplant. Neue Projekte, darunter Videoadaptionen und Spiele, die gemeinsam mit neuen Partnern entwickelt werden, sind für 2027 und darüber hinaus vorgesehen.
Finanzchef Koichi Komaru sagt gegenüber Investoren, damit wolle man zum 25. Jubiläum von Naruto wieder ein globales Momentum
mit der Serie aufbauen.
Auch fast zehn Jahre nach dem Ende der letzten Folge spielt Naruto für TV Tokyo noch immer eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Denn die Serie ist beliebt wie eh und je; mit der Vergabe von Merchandise- und Streaming-Lizenzen sowie Neuausstrahlungen im Fernsehen nimmt der Sender nach wie vor viel Geld ein.
Konkrete Zahlen nennt TV Tokyo zwar nicht; dem Unternehmen zufolge handelt es sich bei Naruto jedoch um die erfolgreichste hauseigene Anime-Marke. Titel wie Yu-Gi-Oh!, Bleach, Black Clover und Apothecary Diaries stehen dahinter deutlich zurück (via Anime2You).
Wie sieht das Naruto-Comeback aus?
Aus der Finanzmitteilung ist deutlich herauszulesen, dass Naruto selbst in den neuen Projekten im Vordergrund stehen soll, nicht etwa sein Sohn Boruto. Zudem ist die Rede von gleich mehreren neuen Adaptionen.
Spielefans dürfte interessieren, dass das nächste Naruto-Spiel nicht wie bisher von Bandai Namco entwickelt wird, was auf einen Genre-Wechsel hindeutet. Die letzten Spiele mit Naruto-Lizenz waren allesamt eher durchwachsene Fighting Games. Vielleicht gibt es als Nächstes ja ein Action-Rollenspiel von einem neuen Studio.
Deutlich interessanter dürften für Naruto-Fans jedoch die angekündigten Video-Projekte sein. Die Formulierung ist hier bewusst schwammig gehalten. Es könnte sich dabei also um einen Anime-Film, Special-Episoden oder gar eine Live-Action-Fassung der Originalserie handeln, wie sie etwa One Piece kürzlich von Netflix verpasst bekommen hat.
2023 hatte das Animationsstudio Pierrot, das bisher für die Naruto-Adaptionen verantwortlich war, etwa vier neue Episoden angekündigt, die dann allerdings auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben wurden. Eventuell handelt es sich dabei um eines der neuen Bewegtbild-Projekte.
Worauf die neuen Projekte inhaltlich basieren werden, ist indes noch unklar. Der zugrundeliegende Manga von Masashi Kishimoto ist seit 2014 abgeschlossen.
Worum auch immer es sich bei den neuen Naruto-Projekten handeln mag: Dass Naruto auch Jahre nach der Erstausstrahlung noch so erfolgreich ist, deutet darauf hin, dass sich TV Tokyo und Manga-Verlag Shueisha zumindest finanziell keine Sorgen um eine Fehlinvestition machen müssen. Fans fressen den Verantwortlichen jede neue Naruto-Serie ziemlich sicher aus der Hand.
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