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Seite 3: Need for Speed: Hot Pursuit im Test - »Das's ja mal 'n schöner Schrott!«

Die KI: ein Gummiband

Der größte Knackpunkt von Hot Pursuit ist die Gegner-KI, denn die Kontrahenten agieren nicht frei, sondern wurden von den Entwicklern an eine Skript-Leine gelegt. Soll heißen: Die KI-Gegner richten sich stets nach dem fahrerischen Können des Spielers, was zur Folge hat, dass sie zwar leicht einzuholen, aber schwer zu überholen und absolut niemals abzuhängen sind.

Durch lange Drifts laden wir Nitro-Energie auf - unverzichtbar für einen Sieg. Durch lange Drifts laden wir Nitro-Energie auf - unverzichtbar für einen Sieg.

Das gewährleistet auf der einen Seite enorm packende Rennen bis zur letzten Sekunde, verhindert auf der anderen Seite aber ein realistisches Wettkampfgefühl. Denn gutes Fahren wird nicht mit entsprechenden Abständen zum Zweitplatzierten belohnt. Stattdessen klebt uns die KI zu jeder Zeit am Heckspoiler, egal welche Fortschritte wir im Spiel machen. Dafür trumpft der Computer in den Kämpfen richtig auf. Die Burschen rangeln und schubsen aggressiv, überholen raffiniert und setzen Waffen sinnvoll ein. Bisweilen überschätzen sie sich sogar, was oft in spektakulären Zusammenstößen mit dem Berufsverkehr endet und uns ein breites Grinsen aufs Gesicht treibt.

Public Viewing: NFS Hot Pursuit 15:46 Public Viewing: NFS Hot Pursuit

Die Technik: ein Fest

Technisch macht Need for Speed: Hot Pursuit fast alles richtig. Die Landschaftstexturen sind knackscharf, die aufwändige Beleuchtung zaubert malerische Lichtstimmungen auf den Monitor, und die eindrucksvolle Weitsicht kann sich sogar mit Crysis messen.

Die Online-Rennen sind das Herz von Hot Pursuit. Die Online-Rennen sind das Herz von Hot Pursuit.

Die Wettereffekte fallen indes recht sparsam aus. Zwar prasselt es bei Niederschlag ordnungsgemäß aus den Lautsprechern. Bis auf den spiegelnden Asphalt und die hässliche Gischt hinter den Fahrzeugen wird aber nicht deutlich, dass es gerade in Strömen regnet. Dafür überzeugt uns der Ton. Unfallgeräusche, Motorensounds und Surround-Abmischung sind über jeden Zweifel erhaben, die an die Situationen angepassten, klasse vertonten Funksprüche sorgen für eine packende Raseratmosphäre. Gut dabei: Hot Pursuit begnügt sich mit verhältnismäßig geringen Hardware-Anforderungen. Auch der Online-Modus ist sauber programmiert. Die Rennen laden schnell, und zu keiner Zeit hatten wir mit Verbindungsverzögerungen (Lags) zu kämpfen. Ohnehin entfaltet Hot Pursuit im Mehrspieler-Teil sein ganzes Potenzial. Gemeinsam mit oder gegen andere Teilnehmer Räuber und Gendarm zu spielen, macht einen Heidenspaß. Allerdings sollte Criterion besonders hier schnellstens nachlegen, denn online stehen von sechs Rennmodi lediglich drei zur Verfügung.

Demnächst auf GameStar.de: Technik-Check mit Bildervergleich und Tuning-Tipps zu Need for Speed: Hot Pursuit!

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