Zutritt nur für ganz Harte
»Aber Miffy, sind wir hier jetzt in einem Katzencafé oder gibt’s auch endlich mal Action?« und darauf antworte ich »’Türlich!«. Neben den altbekannten Dörfern, Wäldern und dem dunklen Reich der Yokai, findet sich auf jeder Karte ein extra-harter Bereich. Das sogenannte Fegefeuer soll die größte Herausforderung für Nioh-Spieler sein, der sie sich bisher gegenüber sahen.
Die Yokai hier sind vollgepumpt mit Steroiden und ich kämpfe gleichzeitig mit »Lebenskorrosion«. Jeder Hit, den ich kassiere, nagt an meiner maximalen Lebensenergie. Die kann ich mir allerdings zurückholen, indem ich selbst Schaden austeile - ein aggressiver Spielstil wird also belohnt.
Gesäubert wird der Bereich des Fegefeuers, indem ich mich zum Boss durchkämpfe und mit ihm ein ausführliches Gespräch über Wutprobleme führe… mit meinen Fäusten! Nur leider haben meine vier Stunden Spielzeit dafür nicht gereicht - sorry.
Eine Prise Stealth
Stattdessen kämpfe ich mich in meiner Session durch einen von bösen Yokai verseuchten Ort der Bakumatsu-Periode und erfreue mich an meinem Lieblings-Spielstil: Herumwieseln und möglichst viele Gegner hinterrücks abmurksen. Denn mit dem neuen Ninja-Stil kommen auch gleich ein paar neue Features. Ich kann jetzt springen und leichter schleichen, wodurch ich wahrlich eins mit den Schatten werde.
Erwartet hier allerdings kein ausgefeiltes Stealth- und Parkour-System. Nioh 3 ist in dieser Hinsicht weit weg von den Möglichkeiten eines Assassin’s Creeds oder Sekiro. Ich kann weder über Balken balancieren, noch mich an Kanten hängen.
Auch Ablenkungsmanöver, um Feinde in Position zu locken, gestalten sich schwierig. Auf vorsätzlich daneben geschossene Pfeile reagieren sie mit frecher Ignoranz. So zwingt mich das Spiel deutlich häufiger als ich es eigentlich will in die offene Konfrontation.
Jetzt wird’s kompliziert
Zur Einordnung: In der Preview-Session werde ich mitten ins Getümmel geworfen. Ich fange nicht am Anfang des Spiels an, sondern irgendwo in der zweiten Hälfte, damit ich so viele der neuen Systeme ausprobieren kann wie möglich. Und oh Junge, das sind einige. Schon bei der Präsentation vor dem eigentlichen Anspielen sorgt jede weitere Folie bei mir für leichte Prüfungsangst.
Die wohl wichtigste Neuerung ist aber die Einführung der beiden bereits erwähnten Kampfstile: Samurai- und Ninja-Stil. Zwischen beiden kann ich uneingeschränkt hin- und herwechseln. Dabei verwandelt sich nicht nur mein Bewegungs-Repertoire, sondern auch gleich mein gesamter Build samt äußerem Erscheinungsbild.
Ich kann das Aussehen für jede Form unabhängig voneinander bestimmen. Gesicht, Frisur, Klamotten - nur beim Geschlecht muss ich mich für beide Kämpfer festlegen. Jedem Stil sind außerdem Waffengruppen vorgegeben, ich kann also als Samurai keine Ninja-Waffen führen und umgekehrt.
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