2 für 1: Samurai- und Ninja-Stil
Der Samurai-Stil ist dem sehr ähnlich, was ich bisher aus der Nioh-Reihe kenne. Statt drei gibt es jetzt gleich vier Kampfhaltungen, die ich einnehmen kann. Ich führe Speere, Äxte und das Langschwert Odachi und trage schwere Rüstungen, um im direkten Kampf Schellen zu verteilen.
Das Ki fungiert erneut als Ausdauerleiste. Mit jedem Treffer fülle ich zudem meine Kunst-Anzeige. Ist diese aufgeladen, lasse ich meine Martial Arts auf die Feinde niederprasseln, verbrauche weniger Ki und verursache mehr Schaden.
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Nioh 3: Wir schnetzeln uns schon vor Release durch erste Bosse und erkunden das Fegefeuer
Der Ninja-Stil ist hingegen mehr auf Schnelligkeit und kluge Manöver ausgelegt. Hier gibt’s keine Haltungen mehr, stattdessen greife ich auf ein Portfolio aus Ninjutsu-Techniken wie Brandbomben und Wurfsterne zurück.
Außerdem kann ich Nebel einsetzen, um mich hinter den Gegner zu mogeln und ihm in den Rücken zu fallen. Auch der neue Sprung kann im Kampf eingesetzt werden, um Feinde zu betäuben.
In Nioh 3 bin ich zwar kein halber Yokai mehr, aber die Kräfte eben jener stehen mir trotzdem zur Verfügung. Ich habe nach wie vor einen Schutzgeist an meiner Seite, mit dem ich mich bei gefüllter Amrita-Anzeige in ein »lebendes Artefakt« verwandeln kann.
Auch für schnellere Angriffe aus der Geisterwelt ist dank der Schutzgeist-Fähigkeiten gesorgt. Für diese muss ich allerdings die entsprechenden Seelenkerne auftreiben.
Ein Fest für die Synapsen
Im Preview-Build ist mein Charakter etwa auf Stufe 100 und hat bereits eine prächtige Auswahl an Ausrüstung, Seelenkernen und Fähigkeiten angesammelt. So viele, dass ich schnell den Überblick verliere. Etliche weitere Systeme warten zusätzlich darauf, optimiert zu werden.
Im Kampf gibt es beispielsweise weitere Onmyo-Magie, Jizo-Segen, den Ki-Impuls, Wuchtbrecher-Attacken und dann sind da auch noch die Talentbäume. Damit mir nicht gleich der Kopf platzt, konzentriere ich mich vorerst aufs Wesentliche: den neuen Stilwechsel, eine kleine Auswahl von Waffen und die Schutzgeistfähigkeiten.
Im Vergleich zum Vorgänger scheinen die Kämpfe im neuen Nioh um einiges flotter von der Hand zu gehen. Gerade der Stilwechsel lässt die Action fast wie einen Tanz aussehen.
Es ist zwar schade, dass man mit den Ninja-Waffen keine verschiedenen Kampfhaltungen mehr einnehmen kann; die Varianz im Kampf leidet allerdings kaum darunter. Ich bin viel mehr dazu angehalten, mit Wurfsternen und Co. zu arbeiten, als nur die gewohnte Block-Angriff-Routine abzufahren.
Auch in die richtigen Timings für Paraden und Wuchtbrecher-Attacken komme ich irgendwann rein und jedes Mal wenn das glückt, feiern meine Synapsen eine Party. Es knallt, die Funken fliegen und mit jedem Finisher fühle ich mich ein bisschen mehr wie ein Samurai-Gott - so muss Nioh.
Selbst im Fegefeuer bewege ich mich deutlich selbstbewusster, als ich es zu Zeiten von Nioh 2 getan hätte. Das könnte jetzt daran liegen, dass ich tatsächlich eine bessere Schnetzel-Meisterin geworden bin ... oder Nioh 3 schafft es einfach, mich genau das glauben zu lassen. Was zutrifft, erfahren wir spätestens im Februar 2026.
Der Ausblick ist vielversprechend
Team Ninja traut sich, die Nioh-Formel weiterzuentwickeln und ruht sich nicht auf den bewährten Systemen aus. Die Produzenten Fumihiko Yasuda und Kohei Shibata verraten uns beim Event, dass all die Erfahrung, die das Studio mit den letzten Spielen gesammelt hat (zum Beispiel mit Wo Long und Rise of the Ronin), in Nioh 3 eingeflossen sind.
Im ersten Eindruck scheint das geglückt zu sein, auch wenn noch ein leiser Zweifel in meinem Hinterkopf flüstert. Denn das System der zugewiesenen Waffen dürfte für einige alteingesessene Spielerinnen und Spieler, die bereits ihre Lieblingswaffen gefunden haben, einen unangenehmen Beigeschmack haben. Wer offen für Neues ist, sollte damit aber keine Probleme haben.
Die Sorge, dass eine offene Welt dem klassischen Nioh-Gefühl schaden könnte, kann ich hingegen zweifelsfrei ausräumen. Die Welt wirkt nicht aufgeblasen, sondern kompakt und clever verzahnt. Sie ist größer, aber immer noch klar strukturiert - ganz so, wie man es von Nioh erwartet.
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