Der Londoner Handyhersteller Nothing meldet sich mit seiner Untermarke CMF zurück. Neben zwei In-Ear-Kopfhörern gibt es auch ein neues Smartphone: das CMF Phone 2 Pro.
Zum Preis ab 250 Euro verspricht das Handy auf dem Papier eine durchaus beeindruckende Ausstattung: ein helles AMOLED-Display, ein Kamerasystem mit Telezoom, KI-Funktionen und ein ansprechendes Design.
Doch überzeugt das Gerät auch in der Praxis? Immerhin gibt es in dem Preisbereich unter anderem mit dem Samsung Galaxy A36 oder dem günstigeren Poco M7 Pro 5G starke Konkurrenz.
Ich konnte das neue Handy bereits eine Woche im Alltag testen. Hier sind meine Erfahrungen mit dem CMF Phone 2 Pro.
Transparenzhinweis: Nothing hat mir das CMF Phone 2 Pro für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das CMF Phone 2 Pro eine Woche im Alltag genutzt und habe das Gerät dabei so vielseitig wie möglich verwendet. Ganz ersetzen kann ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Technische Daten des CMF Phone 2 Pro | |
| Display | AMOLED, 120 Hertz, 1.300 Nits Spitzenhelligkeit im Freien, 3.000 Nits lokale Spitzenhelligkeit, 1.080 x 2.392 Pixel, 387 ppi, 6,77 Zoll |
| Abmessungen | 164 x 78 x 7,8 mm Millimeter |
| Gewicht | 185 Gramm |
| OS-Version | Android 15 |
| Geplante Updates | 6 Jahre Software-Updates, 3 OS-Updates |
| Kamera | Hauptkamera (Weitwinkel): 50 Megapixel, F/1.88 Telezoom: 50 Megapixel, F/1.85, zweifach optischer Zoom Ultraweitwinkel: 8 Megapixel, F/2.2 Frontkamera: 16 Megapixel, Blende F/2.45 |
| Prozessor / GPU | MediaTek Dimensity 7300 Pro |
| RAM / Speicher | 128GB+8GB RAM, 256GB+8GB RAM – erweiterbar per microSD-Karte |
| Akku | 5.000 mAh |
| Display-Entsperrmethode | Optischer Fingerabrucksensor, Gesicht, PIN, Muster |
| Anschluss | USB-C 2 |
| IP-Zertifizierung | IP54 |
| Konnektivität | WiFi 6, Bluetooth 5.3, NFC, 5G, GPS + 4 weitere Satellitenortungssysteme |
| Farben | Weiß, Schwarz, Orange, Hellgrün |
| Preis (UVP) | 249 Euro / 279 Euro |
Preis und Verfügbarkeit
Das CMF Phone 2 Pro ist ab sofort in den Farben Weiß, Schwarz, Orange und Hellgrün erhältlich. Die Variante mit 8 Gigabyte Arbeits- und 128 Gigabyte Gerätespeicher kostet 249 Euro, mit 256 Gigabyte Speicherplatz 279 Euro.
Lieferumfang
Folgendes liegt dem CMF Phone 2 Pro bei:
- USB-C-auf-USB-C-Kabel mit einer Länge von einem Meter
- Silikonhülle
- SIM-Eject-Tool
Wie mittlerweile üblich, wird auch das CMF Phone 2 Pro ohne ein Netzteil ausgeliefert. Solltet ihr kein passendes haben, kauft am besten ein Handy-Ladegerät mit mindestens 33 Watt, denn dann könnt ihr das Schnellladen des Handys voll ausschöpfen.
Ab Werk hat der Hersteller zudem eine Schutzfolie aufgebracht. Somit ist das Display geschützt. Da es sich jedoch um eine sehr dünne Folie aus Kunststoff handelt, ist sie nicht so resistent wie ein Panzerglas gegenüber Kratzern, Stößen und Co.
Ich würde euch daher immer dazu raten, ein hochwertigeres Schutzglas nachzurüsten.
Design und Verarbeitung
Dass das CMF Phone 2 Pro von Nothing stammt, sieht man auf den ersten Blick. Zwar ist das Design nicht ganz so ausgefallen wie beispielsweise das des Phone (3a) Pro, allerdings erkennt man die Designsprache des Herstellers sofort wieder.
Die Rückseite des CMF Phone 2 Pro besteht aus Kunststoff, was in dieser Preisklasse durchaus üblich ist. Ich finde das nicht weiter schlimm, mitunter verzeiht der Werkstoff noch eher einen Sturz als Glas. Bei meinem hellgrünen Testgerät ist die Oberfläche leicht strukturiert und bietet einen Milchglas-Look.
Ein besonderes Designmerkmal ist das kleine abschraubbare Rädchen auf der unteren Rückseite. Wie beim Vorgänger CMF Phone 1 kann man hier verschiedenes Zubehör anbringen. Zudem lässt sich auch wieder die Rückseite gegen ein Universal Cover tauschen – eine Rückschale mit zusätzlichen Anschlussoptionen.
Zum Marktstart bietet der Hersteller folgende Accessoires an:
- Schlüsselband für 25 Euro
- Universal Cover (Rückseitenabdeckung) für 25 Euro
- Kameralinse für 35 Euro
- Kartenhalter mit Ständer für 35 Euro
Das Universal Cover wird nicht einzeln verkauft, da es für die Befestigung von Linse und Kartenhalter benötigt wird. Hier bietet Nothing entsprechende Sets an.
Das Zubehör für das CMF Phone 1 ist leider nicht mit dem neuen Modell kompatibel; einzige Ausnahme ist das Schlüsselband.
Der Geräterahmen besteht aus Metall. Das ist durchaus verwunderlich, da die teurere Nothing Phone (3a)-Reihe einen Kunststoffrahmen besitzt.
Insgesamt ist die Verarbeitung wirklich gut, trotz Kunststoff erweckt das Smartphone einen hochwertigen Eindruck. Auch die physischen Tasten bieten einen guten Druckpunkt und haben keinerlei Spiel.
Durch das große 6,77-Zoll-Display ist eine Einhandbedienung kaum möglich. Zudem ist das Handy durch das kantige Design kein Handschmeichler.
Mit einer IP54-Zertifizierung ist das Smartphone gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Einen vollständigen Wasserschutz gibt es nicht. Das ist allerdings in diesem Preissegment auch noch recht selten.
26:26
BLINDTEST: Dieses Smartphone macht die besten Fotos!
Im Vergleich mit dem Vorgänger hat der Hersteller den Schutz allerdings etwas verbessert. Das CMF Phone 1 bot lediglich eine IP52-Zertifizierung mit Schutz gegen Staub und Tropfwasser.
Anschlüsse und Tasten beim CMF Phone 2 Pro:
- Auf der rechten Geräteseite befinden sich der Ein- und Ausschalter sowie die Taste für den »Essential Space«.
- Auf der linken Seite sitzt die Lautstärkewippe.
- Auf der Oberseite befindet sich das zweite Mikrofon für die Geräuschunterdrückung.
- An der Unterseite sind das SIM-Kartenfach, das Hauptmikrofon, der Lautsprecher für die Medienwiedergabe und die USB-C-Buchse untergebracht.
Prozessor und Speicher
CMF setzt beim Phone 2 Pro auf den MediaTek Dimensity 7300 Pro. Der Chipsatz stammt aus der Mittelklasse, arbeitet mit acht Kernen und einer maximalen Taktrate von 2,5 Gigahertz.
Zum Ausklappen tippen / klicken
Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
Im Benchmark von Geekbench 6 erreicht das CMF Phone 2 Pro 1.003 Punkte im Single-Core- und 2.783 Punkte im Multi-Core-Test. Damit liegt es leistungstechnisch leicht vor dem Poco M7 Pro 5G und knapp hinter dem Samsung Galaxy A36.
Das rund 500 Euro teure Poco F7 Pro ist hingegen noch einmal deutlich leistungsfähiger.
Die Punktzahl des AnTuTu Benchmarks liegt bei 688.504 Punkten und zeichnet bei der Gesamt-Performance ein etwas anderes Bild. Hier platziert sich das CMF Phone 2 Pro sogar noch leicht vor dem Galaxy A36 5G mit 614.277 Punkten.
Allerdings bemerke ich die geringen Leistungsunterschiede zwischen den Geräten in der Praxis ehrlicherweise nicht. Sie fallen erst bei deutlich stärkeren Geräten auf.
Das CMF Phone 2 Pro verfügt über acht Gigabyte Arbeitsspeicher und ist wahlweise mit 128 GB oder 256 GB Speicherplatz erhältlich.
Der Gerätespeicher lässt sich per microSD-Karte erweitern. Allerdings muss man dann auf die Dual-SIM-Funktionalität verzichten, da der zweite SIM-Kartenschacht für die Speicherkarte verwendet wird.
Bei der »normalen« Alltagsnutzung fällt die mittelmäßige Leistung nicht ins Gewicht – zumindest, wenn ihr das Smartphone nicht für leistungshungrige Tätigkeiten wie Videoschnitt verwendet. Social Media, Surfen, Mails, Musik- und Video-Streaming – alles kein Problem.
Die Apps öffnen sich zügig und auch bei mehreren geöffneten Programmen zeigt das Phone 2 Pro mit seinen acht Gigabyte RAM gute Multitasking-Fähigkeiten.
Bei anspruchsvolleren Spielen wie »Genshin Impact« müsst ihr Abstriche bei der Grafikqualität hinnehmen. Sie wird im Gegensatz zu leistungsfähigeren Handys deutlich heruntergeregelt, wodurch das Spiel nicht ganz detailreich und hochaufgelöst wirkt. Daneben fallen auch die Ladezeiten zu Spielbeginn länger aus.
Display
Das Phone 2 Pro besitzt ein 6,77 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Full-HD+-Auflösung (1.080 x 2.392 Pixel). Es wirkt schön scharf, Pixeltreppen sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
Das Panel unterstützt eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz, somit wirken Scroll-Bewegungen und Co. flüssig.
Mit einer Spitzenhelligkeit von 1.300 Nits im Freien ist der Bildschirm ausreichend hell, um ihn auch bei Sonnenschein problemlos ablesen zu können. Das gelingt selbst meinem iPhone 13 Pro mit »nur« 1.000 Nits. Um die maximale Helligkeit zu erreichen, muss man allerdings zunächst den »Sonnenlichtmodus« aktivieren.
Wie das funktioniert, erklärt euch mein Kollege Linh in der verlinkten Anleitung:
Die lokale Spitzenhelligkeit liegt sogar bei 3.000 Nits. Sie spielt im Alltag jedoch kaum eine Rolle, da sie nur bei der Wiedergabe von HDR-Videos in kleinen Bereichen des Bildschirms erreicht wird. Entsprechende Videos sehen auf dem Bildschirm ausgezeichnet aus.
Der optische Fingerabdrucksensor unter dem Display arbeitet zuverlässig und entsperrt das Gerät pfeilschnell. Er kann es durchaus mit den Ultraschallsensoren teurerer Geräte aufnehmen. Auch wenn die Finger leicht feucht sind, gibt es keine Probleme bei der Erkennung.
Akkulaufzeit
Das Smartphone besitzt einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 5.000 Milliamperestunden. Dieser lässt sich mit bis zu 33 Watt aufladen. Hier bieten das Poco M7 Pro und Galaxy A36 mit 45 Watt etwas mehr.
Ein leerer Akku ist in rund anderthalb Stunden komplett aufgeladen. Wireless-Charging wird nicht unterstützt. Allerdings ist das in diesem Preisbereich aktuell noch der Standard.
Zum Ausklappen tippen / klicken
Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Im Benchmark-Test von PCMark erreicht das Phone 2 Pro eine Laufzeit von 18 Stunden und 40 Minuten. Ein hervorragendes Ergebnis, auch im Vergleich zu teureren Top-Smartphones.
Im Alltagsgebrauch sollte das Smartphone so problemlos zwei Tage durchhalten – bei einer moderaten Nutzung, versteht sich.
Kamera
Das rückseitige Kamerasystem des CMF Phone 2 Pro besteht aus einer 50-Megapixel-Hauptkamera, einer 50-Megapixel-Telekamera mit zweifachem optischem Zoom sowie einem 8-Megapixel-Ultraweitwinkel. Das Dreifach-System ist keine Selbstverständlichkeit in diesem Preisbereich, vor allem nicht der Telezoom.
Die Hauptkamera liefert farbenfrohe, kontrastreiche und detaillierte Fotos. Anders als beim Nothing Phone (3a) fehlt hier allerdings eine optische Bildstabilisierung, was bei schlechten Lichtverhältnissen oder Videos zu Verwacklungen führen kann.
Die 50-Megapixel-Telekamera mit zweifachem optischem Zoom macht ebenfalls einen guten Job, wenn das Licht stimmt.
Beim 8-Megapixel-Ultraweitwinkel fehlt es jedoch etwas an Schärfe und Details. Es dürfte sich um die gleiche Optik handeln wie bei der Nothing (3a)-Reihe. Für Landschaftsaufnahmen ist sie aber brauchbar, wenn ihr die Fotos nicht stark vergrößert.
Bei abendlichen Aufnahmen können sich die Fotos ebenfalls sehen lassen. Zoom und Ultraweitwinkel fallen zwar deutlich ab – das ist jedoch selbst bei teuren Smartphones häufig der Fall.
Die Hauptkamera liefert hingegen ansehnliche Fotos, auch wenn diese nicht an das Niveau von Premium-Handys wie dem Samsung Galaxy S25 oder dem Honor Magic7 Pro heranreichen.
Die Fotos der 16-Megapixel-Frontkamera wirken bei guten Lichtverhältnissen natürlich und bieten eine ordentliche Schärfe. Bei weniger Licht im Innenraum sind die Aufnahmen jedoch stark weichgezeichnet und sehen nicht gut aus.
Bei Tageslicht ist die Frontkamera gut, bei weniger Licht nimmt die Qualität jedoch deutlich ab. (Bild: GameStar Tech)
Das CMF Phone 2 Pro kann Videos in 4K mit maximal 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen, Full-HD geht mit bis zu 60 FPS. Damit ist es für den Videoeinsatz besser geeignet als etwa das Poco M7 Pro, welches nur Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde schafft.
Insgesamt ist die Kamera gut und eignet sich bestens für Schnappschüsse oder Urlaubsfotos. Wer höchste Ansprüche an die Fotoqualität stellt, sollte jedoch zu einem teureren Modell greifen.
Lautsprecher
Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzmodellen verfügt das Phone 2 Pro nur über einen Lautsprecher für die Wiedergabe von Medien wie Videos, Podcasts oder Musik. Dieser befindet sich an der Unterseite des Gerätes.
Die maximale Lautstärke ist zwar sehr hoch, aber der Sound verzerrt dann stark. Auf mittlerer Lautstärke erfüllt der Lautsprecher seinen Zweck, klingt aber auch dann dünn und insgesamt schlecht.
Das Fehlen von Stereo-Sound ist für mich ein echter Nachteil, da mittlerweile viele Geräte in dieser Preisklasse mit zwei Lautsprechern ausgestattet sind.
Zudem kommt der Handylautsprecher bei mir häufig zum Einsatz – etwa bei Podcasts oder Videos.
Konnektivität
In Sachen Konnektivität ist das CMF Phone 2 Pro gut ausgestattet. Es unterstützt unter anderem Wi-Fi 6 sowie Bluetooth 5.3, zudem ist im Gegensatz zum CMF Phone 1 nun auch NFC an Bord. Was gegenüber teureren Modellen hingegen fehlt, ist eine Unterstützung für eSIM.
Die Ausstattung im Überblick:
- 5G-Unterstützung
- WiFi 6
- Bluetooth 5.3
- NFC
- GPS, GLONASS, GALILEO, QZSS und BDS
- USB-C-Anschluss
- Dual-SIM-fähig (bei der Nutzung ohne microSD-Karte)
Betriebssystem und Updates
Das Handy kommt mit Android 15 und der herstellereigenen Oberfläche Nothing OS. Das Betriebssystem unterscheidet sich vor allem optisch von Stock-Android – dem von Google bereitgestellten Android-Betriebssystem ohne herstellerspezifische Anpassungen – ansonsten liegt Nothing OS aber sehr nah am Original.
Der Hersteller verspricht drei große Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Aus meiner Sicht ist das in Ordnung; ein OS-Update mehr wäre jedoch schön gewesen.
Samsung bietet beispielsweise selbst bei günstigen Geräten einen deutlich längeren Support für Android-Updates (sechs Jahre).
Essential Space
Eine der Besonderheiten des CMF Phone 2 Pro ist der »Essential Space», der über eine eigene Taste oder die entsprechende App aufgerufen werden kann. Dieses KI-Feature wurde vom Nothing Phone übernommen.
Die Funktion ist eine eigene App, in der Screenshots gesammelt werden. Durch ein kurzes Drücken der Essential Space-Taste wird eine Bildschirmaufnahme erstellt, der eine Notiz oder ein Sprachmemo angehängt werden kann. Letzteres wird von der KI transkribiert und zusammengefasst.
Die Aufnahmen werden im Anschluss als kleine Karte im Essential Space gespeichert und dort organisiert.
Aktuell befindet sich die Funktion noch im Anfangsstadium und der Mehrwert hält sich meiner Meinung nach in Grenzen – es ist aktuell eher eine etwas aufgebohrte Screenshot-Funktion. Im Laufe der Zeit sollen jedoch weitere Features hinzukommen.
Die Platzierung der KI-Taste empfinde ich als suboptimal – ich hatte es schon bei der Nothing Phone (3a)-Reihe bemängelt.
Sie befindet sich auf der rechten Seite unterhalb der Sperrtaste, wodurch ich sie oft versehentlich drücke, wenn ich eigentlich den Bildschirm ein- oder ausschalten will. Ein Deaktivieren oder Umbelegen ist derzeit noch nicht möglich.
Solltet ihr euch das CMF Phone 2 Pro kaufen?
Das CMF Phone 2 Pro lohnt sich für euch, wenn…
- ihr ein günstiges Smartphone mit einem hellem OLED-Display, langer Akkulaufzeit und einer guten Hauptkamera sucht.
- ihr ein Handy mit einem coolen Look wollt, welches zudem ein außergewöhnliches, modulares Zubehörsystem bietet.
Mögliche Alternativen zum CMF Phone 2 Pro
Samsung Galaxy A36 5G: Das Galaxy A36 bietet für einen ähnlichen Preis einen etwas leistungsstärkeren Prozessor und einen längeren Update-Support für die großen Android-Updates (Sechs Jahre). Außerdem ist es nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Die Kamera ist gut und bietet eine optische Bildstabilisierung, ein Telezoom fehlt allerdings.
Nothing Phone (3a): Das Handy verfügt über eine etwas höhere Leistung, eine leicht bessere Kamera mit optischer Bildstabilisierung. Zudem gibt es bei diesem Modell das charakteristische Glyph-Interface auf der Rückseite. Preislich liegt das Modell aktuell bei etwa 330 Euro.
Das CMF Phone 2 Pro ist für 250 Euro zum Marktstart schon eine Ansage. Ich mag das Design, vor allem sind für mich aber der OLED-Bildschirm, die lange Akkulaufzeit und die sehr ordentliche Hauptkamera ein Kaufargument.
Abstriche muss man unter anderem beim Lautsprecher machen. Die Leistung ist mittelmäßig, zudem fehlen in dieser Preisklasse Features wie eSIM-Support oder drahtloses Laden.
Dennoch ist das Gesamtpaket richtig stark, weshalb ich dem CMF Phone 2 Pro die Auszeichnung »Preis-Leistungs-Tipp« verliehen habe.


Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.