Samsung hat im März seine neue Smartphone-Mittelklasse in den Handel gebracht: Galaxy A26, A36 und A56 buhlen seitdem um die Gunst der Käufer.
Das Galaxy A36 5G bildet dabei die goldene Mitte. Gegenüber dem A26 hat es ein etwas helleres Display und ein leicht besseres Kamerasystem, im Vergleich zum A56 einen weniger performanten Prozessor und keinen fortschrittlichen Nachtmodus.
Zum Marktstart rief Samsung 379 Euro für die kleinere Speichervariante auf, keinen Monat später gibt es das A36 schon für unter 300 Euro bei verschiedenen Händlern.
Also zugreifen oder lieber im Regal liegen lassen? Ich konnte das Galaxy A36 5G eine Woche im Alltag testen und schildere euch nachfolgend meine Eindrücke von Samsungs mittlerer Mittelklasse.
Transparenzhinweis: Samsung hat mir das Galaxy A36 5G für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Er hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Galaxy A36 5G rund eine Woche im Alltag genutzt und dabei versucht, so viel wie möglich an diesem Gerät zu machen. Ganz ersetzen kann ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Technische Daten des Galaxy A36 5G | |
| Display | Super AMOLED, 120 Hertz, 1.080 x 2.340 Pixel, 385 ppi, 1.200 Nits Spitzenhelligkeit (draußen), 2.000 Nits lokale Spitzenhelligkeit (HDR), 6,7 Zoll |
| Abmessungen | 162,9 x 78,2 x 7,4 mm Milimeter |
| Gewicht | 195 Gramm |
| OS-Version | Android 15 |
| Geplante Updates | 6 Jahre Software-Updates und OS-Updates |
| Kamera | Hauptkamera (Weitwinkel): 50 Megapixel, F/1.8, optische Bildstabilisierung Ultraweitwinkel: 8 Megapixel, F/2.2 Makro: 5 Megapixel, F/2.4 Frontkamera: 12 Megapixel, F/2.2 |
| Prozessor / GPU | Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3, Adreno 710 |
| RAM / Speicher | 128GB+6GB RAM, 256GB+8GB RAM |
| Akku | 5.000 mAh |
| Display-Entsperrmethode | Fingerabrucksensor, Gesicht, PIN, Muster, Passwort |
| Anschluss | USB-C 2.0 |
| IP-Zertifizierung | IP67 |
| Konnektivität | WiFi 6, Bluetooth 5.4, NFC, 5G, GPS + 4 weitere Satellitenortungssysteme |
| Farben | Awesome Lavender, Awesome Lime, Awesome White, Awesome Black |
| Preis (UVP) | 379 Euro / 449 Euro (UVP) |
Preis und Verfügbarkeit
Das Galaxy A36 5G kam im März für 379 beziehungsweise 449 Euro in den Handel. Schon wenige Wochen später sind die Preise deutlich gefallen. Im freien Handel bekommt ihr das Handy nun bereits ab rund 280 Euro.
Lieferumfang
Beim Lieferumfang unterscheidet sich die günstigere Galaxy A-Reihe nicht von den Premium-Modellen. Dieser ist wie gewohnt übersichtlich und bietet Folgendes:
- Ein Meter langes USB-C-auf-USB-C-Kabel
- SIM-Eject-Tool
- Kurzanleitung
Solltet ihr für das Galaxy A36 5G kein passendes Handy-Ladegerät besitzen, kauft am besten eines mit mindestens 45 Watt. So könnt ihr die Schnellladefunktion des Smartphones voll ausnutzen.
Schutzhülle und Schutzfolie gibt es ab Werk nicht. Hier würde ich euch dazu raten, solche im besten Fall gleich mitzubestellen.
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BLINDTEST: Dieses Smartphone macht die besten Fotos!
Design und Verarbeitung
Optisch bleibt sich Samsung treu. Auch das A36 5G hat den herstellertypischen Look und sieht etwa dem Galaxy S25 recht ähnlich. Das Design ist schlicht, unauffällig, unaufgeregt – kein Vergleich zu einem Nothing Phone (3a) Pro.
Mein Testgerät kommt in Awesome White, die Glasrückseite glänzt und schimmert dabei Perlmutt. Das gefällt mir optisch, allerdings ist die glatte Oberfläche auch anfällig für Fingerabdrücke.
Beim Geräterahmen gibt es einen deutlichen Unterschied zu den teureren Modellen. Im Gegensatz zu diesen besteht er nicht aus Aluminium, sondern aus Kunststoff.
Da er allerdings silbern lackiert ist, fällt das meiner Meinung nach kaum auf – zudem ist auch Aluminium recht empfindlich gegenüber Kratzern und Stößen. Insofern sehe ich bei Kunststoff keinen wirklichen Nachteil.
Beim Displayglas setzt Samsung auf Corning Gorilla Glass Victus+. Dieses soll laut Corning besonders stabil und robust sein.
Apropos robust: Das Galaxy A36 besitzt eine IP67-Zertifizierung und ist damit gut geschützt gegen Staub und Wasser.
Insgesamt gibt es bei der Verarbeitung keinen Grund für Kritik. Das A36 macht einen wertigen Eindruck und unterscheidet sich optisch sowie haptisch kaum von deutlich teureren Modellen.
Schauen wir uns noch eben die Tasten, Schnittstellen und Anschlüsse an:
- An der rechten Geräteseite befinden sich Ein- und Ausschalter sowie die Lautstärkewippe im sogenannten »Key Island«, einer kleinen Ausbuchtung im Geräterahmen. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und sitzen stramm im Gehäuse.
- Auf der Oberseite ist ein Mikrofon zur Geräuschunterdrückung bei Telefonaten verbaut. Zwischen Rahmen und Display befindet sich die Hörmuschel, die zudem auch als zweiter Lautsprecher fungiert.
- Auf der Geräteunterseite finden wir die USB-C-Buchse, Mikrofon, Lautsprecher sowie das SIM-Kartenfach mit Platz für zwei Nano-SIMs.
Prozessor und Speicher
Als einziges der drei neuen Galaxy A-Modelle setzt das A36 auf einen Chipsatz von Qualcomm, den Snapdragon 6 Gen 3 mit der Grafikeinheit Adreno 710. In den anderen Modellen kommt ein Samsung-eigener Exynos-Chip zum Einsatz.
Beim Vorgängermodell A35 verbaute der Hersteller noch den Exynos 1380. Der neuere Snapdragon ist ihm gegenüber etwas leistungsfähiger und energieeffizienter.
Hinweis: Bei meinem Testgerät handelt es sich um die Variante mit 128 Gigabyte Speicherplatz und sechs Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM). Daneben bietet der Hersteller auch noch eine Version mit 256 GB und acht Gigabyte RAM an. Der Speicher ist im Gegensatz zum A35 nicht mehr erweiterbar – schade.
Vergleichbar mit aktuellen Top-Modellen ist das A36 5G nicht, ebenso wenig mit dem von mir zuletzt getesteten Mittelklassemodell Poco F7 Pro mit Snapdragon 8 Gen 3.
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Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
Das Galaxy-Handy ist im direkten Vergleich deutlich schwächer aufgestellt und liegt im Benchmark leicht hinter der Nothing (3a)-Reihe, die sich preislich auf einem ähnlichen Niveau einordnet.
Im CPU-Benchmark von Geekbench 6 erreicht das Galaxy A36 im Single-Core 1.018 und im Multi-Core 2.945 Punkte. Damit ist es in etwa nur halb so leistungsstark wie das Poco F7 Pro für 500 Euro.
Der AnTuTu-Benchmark für die Gesamtperformance des Handys zeichnet ein ähnliches Bild. Hier fällt das Galaxy A36 sogar noch etwas weiter gegenüber den Nothing Phone (3a)-Modellen ab, im Vergleich zum Poco erreicht es nur rund ein Drittel der Leistung.
Natürlich sind Benchmarks das eine, die Alltagsnutzung das andere. Einfache Tätigkeiten wie Surfen, Mails, Streamen, Social Media und Co. meistert auch ein Galaxy A36 ohne zu murren. Vereinzelt gibt es mal Mikroruckler, darüber kann ich jedoch hinwegsehen.
Programme oder Spiele öffnen sich recht zügig und dank des 120-Hertz-Displays wirkt die Bedienung sehr weich und flüssig.
Bei anspruchsvollen Spielen wie etwa »Genshin Impact« sieht das etwas anders aus. Hier müsst ihr im Vergleich zu leistungsstarken Geräten einerseits mit längeren Ladezeiten vor dem Spielbeginn rechnen.
Andererseits wird die Grafik etwas heruntergeregelt, sodass das Spiel zwar flüssig läuft, allerdings nicht ganz so detailliert und hübsch aussieht wie auf leistungsfähigeren Smartphones.
Also: Für einfache Tätigkeiten könnt ihr bedenkenlos zum A36 greifen, es reicht dafür völlig aus. Wer viel auf dem Handy spielt oder möglicherweise auch Videobearbeitung machen möchte, sollte zu einem anderen Modell greifen.
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Wer auf dem Handy spielt, sollte sich ein Gadget genauer ansehen – im Video zeige ich, warum
Display
Bei der Leistung kann das Galaxy A36 also nicht punkten, beim Display jedoch schon. Hier verbaut Samsung ein 6,7 Zoll großes Super AMOLED-Panel mit ordentlicher Auflösung (1.080 x 2.340 Pixel) und Pixeldichte (385 ppi). Pixeltreppen kann ich mit bloßem Auge nicht erkennen.
Das Always-on-Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits. Während viele Top-Modelle bereits 2.000 Nits und mehr schaffen, reicht auch das, um Bildschirminhalte bei Sonnenschein ablesen zu können. Im Vergleich zum Poco F7 Pro mit 1.800 Nits zeigt sich aber ein klarer Unterschied:
Die lokale Spitzenhelligkeit des A36 liegt übrigens bei 1.900 Nits. Sie wird jedoch nur bei HDR-Inhalten und auf kleinen Bereichen des Displays ausgegeben.
Ansonsten besitzt der Bildschirm die für Samsung typische hohe Qualität. Farben und Kontraste sind toll, Fotos, Videos oder eben Spiele sehen richtig gut auf dem OLED-Display aus.
Die Bildschirmränder sind relativ schmal, nur am Kinn ist die Umrandung ein wenig dicker. Galaxy S25 oder iPhone 16 bieten zwar nochmals deutlich dünnere Display-Ränder, kosten dafür aber viel mehr. Aus meiner Sicht ist hier alles im Rahmen.
Das Galaxy A36 besitzt unterhalb des Bildschirms einen optischen Fingerabdrucksensor. Er arbeitet recht zuverlässig, allerdings teilweise etwas behäbig.
Handys mit Ultraschallsensor wie beispielsweise das Poco F7 Pro oder Honor Magic 7 Pro entsperren deutlich flinker.
Akkulaufzeit
Samsung verbaut beim Galaxy A36 5G einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 5.000 Milliamperestunden. Bei Geräten mit dieser Displaygröße ist das inzwischen Standard – mehr Kapazität gibt es in der Regel nur über die neue Akkutechnologie mit Silizium-Kohlenstoff-Anode.
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Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Im Benchmark von PCMark erreicht das Samsung Galaxy A36 5G eine Laufzeit von 16 Stunden und 16 Minuten.
Damit ordnet sich das Handy zwischen S25 und Pixel 9 ein und bietet eine gute Akkulaufzeit – auch wenn andere Modelle wie die Nothing Phone (3a)-Reihe (fast 19 Stunden) nochmals länger durchhalten.
Wenn ihr nicht stundenlang doomscrollt sollte mit dem Smartphone problemlos auf bis zu zwei Tage Laufzeit kommen.
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Die Akkulaufzeit hängt in erster Linie von eurer Handynutzung ab. Wer stundenlang TikToks mit maximaler Bildschirmhelligkeit schaut, wird vermutlich jeden Abend an die Steckdose müssen. Bei einer »normalen« Alltagsnutzung sollte das Handy jedoch bis zu zwei Tage durchhalten.
Schnelles Aufladen gelingt mit dem Handy nun mit bis zu 45 Watt, beim Vorgängermodell waren es noch maximal 25 Watt. Ein leerer Akku ist damit in rund einer Stunde und 10 Minuten vollständig aufgeladen.
Kamera
Samsung verbaut beim Galaxy A36 5G rückseitig eine Dreifachkamera bestehend aus:
- Hauptkamera (Weitwinkel): 50 Megapixel, F1.8, optische Bildstabilisierung
- Ultraweitwinkel: 8 Megapixel, F/2.2
- Makro: 5 Megapixel, F/2.4
Dieses Kamerasystem kam bereits beim Galaxy A35 zum Einsatz, ein Upgrade gibt es nicht.
Damit fehlt auch weiterhin einen Telezoom, jedoch stellt der Hersteller immerhin einen digitalen Zoom bereit. Bei zweifacher Vergrößerung sieht man aufgrund der hohen Auflösung kaum einen Unterschied zum Original. Somit kommt ihr zumindest etwas näher an euer Fotomotiv heran.
Aus meiner Sicht hätte sich Samsung die Makro-Linse sparen können und lieber einen optischen Telezoom verbauen sollen, aber das sind persönliche Präferenzen.
Insgesamt gelingen der Kamera gute Fotos, auch wenn sie nicht mit aktuellen Top-Smartphones wie dem Galaxy S25 oder Honor Magic7 Pro mithalten können.
Die Aufnahmen wirken natürlich und sind weder übersättigt noch zu stark nachgeschärft. Der Ultraweitwinkel fällt mitunter etwas ab und liefert teilweise weniger detaillierte Aufnahmen.
Im Hinblick auf den Preisbereich sehe ich das Galaxy A36 jedoch gut aufgestellt und meiner Meinung nach eignet es sich gut für Schnappschüsse, wie die folgenden Beispielaufnahmen zeigen:
Was dem Galaxy A36 im Gegensatz zum A56 oder auch der S25-Reihe fehlt, ist der fortschrittliche Nachtmodus. Das sieht man auch in den Ergebnissen bei wenig Licht. Das A36 erledigt seinen Job ordentlich, teurere Modelle holen allerdings noch deutlich mehr aus abendlichen Aufnahmen heraus.
Die Frontkamera hat ein Mini-Update von 12 auf 13 Megapixeln erhalten. Sie macht bei Tageslicht ordentliche Selfies.
Fotos wirken ebenfalls natürlich, ohne zu sehr nachgeschärft oder gesättigt zu sein. Für Schnappschüsse oder Videochats ist das meiner Meinung nach völlig ausreichend.
Bei gutem Licht gelingen dem A36 5G gute Aufnahmen. Ist es jedoch etwas dunkler, sind die Fotos deutlich weniger detailliert und rauschen zudem leicht. (Bild: GameStar Tech)
Bei weniger gutem Licht im Innenraum nimmt die Qualität jedoch deutlich ab. Die Aufnahmen verlieren an Details, werden zur Rauschminderung weichgezeichnet, rauschen jedoch dennoch etwas.
Lautsprecher
Das Galaxy A36 besitzt zwei Lautsprecher und beherrscht somit auch Stereosound. Die maximale Lautstärke ist recht hoch, der Klang selbst aber ziemlich dünn. Hier fehlt es an Substanz in den Tiefen.
Immerhin übersteuert nichts und es wird auf hoher Lautstärke auch nicht unangenehm schrill. Für Podcasts, Videos und Co. auf dem Sofa ist der Klang aus meiner Sicht ausreichend. Eine Alternative zu einem Bluetooth-Lautsprecher ist es jedoch keinesfalls.
Konnektivität
In Sachen Konnektivität lässt das Galaxy A36 prinzipiell nichts vermissen. Gegenüber teureren Modellen fehlt der neuste WiFi 7-Standard und USB-C 3.2. Dafür ist der eSIM-Support in diesem Preissegment kein Standard.
Die Ausstattung im Überblick:
- WiFi 6
- Bluetooth 5.4
- 5G
- NFC
- GPS, GLONASS, BDS, GALILEO, QZSS
- USB-C 2.0
- Dual-SIM-fähig
- eSIM-fähig
Betriebssystem und Updates
Samsung versorgt das Galaxy A36 5G insgesamt sechs Jahre mit Sicherheits- und OS-Updates. Aktuell läuft das Smartphone mit Android 15 und der herstellereigenen Oberfläche One UI 7.
Sogenannte Bloatware, also vorinstallierte Apps oder Spiele von Drittanbietern, gibt es zwar – allerdings recht wenig.
Dazu zählen Anwendungen wie Netflix, Spotify oder Facebook. Wer sie nicht nutzt, kann sie schnell deinstallieren. Ansonsten finden sich die üblichen Google-Apps sowie eine Reihe an Samsung-eigenen Applikationen.
Im Hinblick auf Künstliche Intelligenz (KI) ist das A36 nicht so gut ausgestattet wie die S25-Reihe, bietet jedoch auch einige KI-Features, die Samsung hier nicht unter »Galaxy AI«, sondern »Awesome Intelligence« vermarktet.
Zu den Features gehören:
- KI-Auswahl: Bildschirminhalt auswählen und unter anderem Bilder anheften, Text extrahieren, oder Videos in GIFs umwandeln.
- Objektradierer: Personen oder Objekte aus Bildern entfernen.
- Bearbeitungsvorschläge: Entfernung von Reflexionen, automatische Nachbearbeitung und mehr.
- Angepasste Filter: Eigene Kamerafilter aus Referenzbildern generieren.
- Vorlesen: Webseiten und Artikel vorlesen lassen.
Die Tools können nicht mit der Qualität von Galaxy AI auf der S25-Reihe mithalten. Unterschiede bemerkt man beispielsweise beim Objektradierer, der mitunter deutlich sichtbare Artefakte hinterlässt.
Was übrigens nicht funktioniert, ist der direkte Aufruf von Google Gemini über den Power-Button wie beim S25.
Hier steht beim A36 aktuell nur Bixby zur Verfügung. Allerdings bietet das Smartphone eine passende Wischgeste und den Sprachbefehl »Hey Google« an, um den KI-Assistenten zu öffnen.
Solltet ihr euch das Galaxy A36 5G kaufen?
Das Samsung Galaxy A36 5G lohnt sich für euch, wenn…
- Ihr ein günstiges Smartphone mit einem tollen OLED-Display und guter Akkulaufzeit sucht.
- Euch ein langer Update-Support und eine ordentliche Kamera wichtiger sind als eine hohe Leistung.
Mögliche Alternativen zum Galaxy A36
Nothing Phone (3a): Nothing überzeugt zunächst einmal mit seinem außergewöhnlichen Design. Mit diesem sticht das Handy deutlich aus der breiten Masse heraus. Die Verarbeitung ist ebenso gut wie bei Samsung, das OLED-Display hell und scharf.
Punkten kann das Phone (3a) auch mit einer langen Akkulaufzeit und sechs Jahren Sicherheitspatches. Dafür gibt es allerdings nur einen Spritzwasserschutz, keine Möglichkeit, eSIMs zu nutzen und eine ziemlich nervige KI-Seitentaste. Das Nothing Phone (3a) gibt es ab rund 330 Euro.
Xiaomi Redmi Note 14 Pro 5G: Das Redmi Note 14 Pro ist bereits ab rund 200 Euro erhältlich. Es bietet eine Hauptkamera mit 200 Megapixeln und einen minimal schnelleren Prozessor als das A36. Ansonsten ist die Ausstattung ähnlich, lediglich der Update-Support fällt mit drei Jahren geringer aus.
Wer kein Vermögen für ein neues Handy ausgeben möchte, erhält mit dem Galaxy A36 5G ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Kamera ist für die Preisklasse gut, das OLED-Display scharf, kontrastreich und arbeitet mit 120 Hertz. Auch die lange Versorgung mit wichtigen Sicherheitspatches spricht für das Samsung-Handy, zumal es kurz nach Marktstart bereits einen spürbaren Preissturz gibt.
Abstriche müsst ihr bei der Leistung hinnehmen. Sie reicht für einfache Alltagsaufgaben und kleine Spiele, ist insgesamt aber nur mittelmäßig.



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