Nvidia Geforce RTX 2080 Ti - Angeblich 37,5 Prozent vor einer Geforce GTX 1080 Ti

Ein normalerweise seriöser YouTube-Kanal hatte kurzzeitig ein Video veröffentlicht, in dem eine Geforce RTX 2080 Ti mit einer Geforce GTX 1080 Ti verglichen wurde.

von Georg Wieselsberger,
04.09.2018 08:08 Uhr

Die Nvidia Geforce RTX 2080 Ti ist in normalen Spielen angeblich 37,5% schneller als der Vorgänger.Die Nvidia Geforce RTX 2080 Ti ist in normalen Spielen angeblich 37,5% schneller als der Vorgänger.

Der türkische Kanal PC Hocasi TV hat über 92.000 Abonnenten bei YouTube und dort sehr viele seriöse Videos zu Hardware veröffentlicht. Für kurze Zeit war auf dem Kanal auch ein Video zu sehen, in dem eine neue Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit einer Geforce GTX 1080 Ti verglichen wurde. Eine versehentliche Veröffentlichung - oder ein PR-Gag?

Das Video wurde schnell wieder offline genommen, allerdings vorher von anderen gesichert, beispielsweise von dem YouTube-Kanal Joker Productions, der sogar knapp 120.000 Abonnenten für seine Hardware-Reviews vorweisen kann.

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Neben dieser etwas seltsamen Quellensituation gibt es auch noch weitere Fragezeichen. Es ist unbekannt, welches Modell der Geforce RTX 2080 Ti mit welcher Treiberversion genutzt wurde. Auch stellt sich die Frage, wie der Benchmark mit Battlefield 5 zustande kam, da das Spiel momentan nur für die Entwickler selbst zugänglich ist, auch wenn der offene Beta-Test zumindest für Vorbesteller heute startet.

Trotz all dieser Unklarheiten hat 3DCenter die Ergebnisse des vermeintlichen Benchmark-Leaks zusammengefasst. In zehn Spielen hat die Geforce RTX 2080 Ti demnach einen fps-Vorsprung, der zwischen 22,2 und 55,2 Prozent schwankt. Bei den minimalen Bildern pro Sekunde liegt die Bandbreite zwischen 9,7 und 49,3 Prozent. Damit wäre die Geforce RTX 2080 Ti im Schnitt 37,5 Prozent schneller als eine Geforce GTX 1080 Ti und böte eine um 30,7 Prozent höhere, minimale Bildrate.

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Das liegt innerhalb des Rahmens, von dem Nvidia bislang gesprochen hat. Allerdings besteht laut 3DCenter die Möglichkeit, dass bei den Benchmarks ein Ryzen 5 2600X als Prozessor verwendet wurde, der vielleicht nicht in der Lage ist, die Grafikkarten immer komplett auszureizen.

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