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»Ich dachte, es wird ein Texturen-Update« - Oblivion-Designer ist vom Remaster überrascht und gerührt

Nicht nur für Oblivion-Fans erschien das Remaster wie aus dem Nichts, auch ein ehemaliger Bethesda-Entwickler kann seinen Augen kaum trauen.

Das Remaster von Oblivion ist fast schon ein Remake, so viel wie hier überarbeitet wurde. Das Remaster von Oblivion ist fast schon ein Remake, so viel wie hier überarbeitet wurde.

19 Jahre ist es her, dass The Elder Scrolls 4: Oblivion auf den Markt kam. Da ist es nur allzu wahrscheinlich, dass einige Macher des Rollenspiels mittlerweile Bethesda den Rücken gekehrt haben. Das eigene Spielebaby mit dem plötzlich erschienenen Oblivion Remastered in so schicker Grafik wiederzusehen, löst sicherlich eine ganze Reihe an Gefühlen aus.

So ergeht es gerade Bruce Nesmith. Während der Entwicklung des originalen Oblivion hat er als Senior Game Designer fungiert und damit maßgeblich das Rollenspiel mit zu dem geformt, was heute von tausenden Fans geliebt wird.

Während der Entwicklung von Starfield hat Nesmith Bethesda verlassen, von Remaster-Plänen für Oblivion war damals noch nicht die Rede. Er hat danach nur Gerüchte mitbekommen, die an die Öffentlichkeit geraten sind. Von dem Ergebnis ist er durchaus verblüfft, wie er im Gespräch mit VideoGamer verrät:

»Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um ein Textur-Update handelt. Ich habe nicht wirklich gedacht, dass es die komplette Überarbeitung sein würde, die sie angekündigt haben. [...]. Aber die Animationen zu überarbeiten, das Animationssystem, die Unreal Engine einzubauen, das Levelsystem zu ändern und die Benutzeroberfläche zu ändern. Ich meine, das bedeutet, dass man jeden Teil des Spiels anfasst.

Das ist eine unglaubliche Menge an Remastering. Ehrlich gesagt braucht es dafür fast ein eigenes Wort. Ich bin mir nicht sicher, ob Remaster dem wirklich gerecht wird.«

Video starten 18:46 Oblivion Remaster im Vergleich zum Original: So sehr hat sich das Spiel gewandelt

Es gibt nur wenige, die an so etwas beteiligt waren

Nesmith hat Jahre an Oblivion gearbeitet. Viel Blut, Schweiß und Tränen sind hineingeflossen, genau wie bei allen anderen im Team., so der Entwickler. Auf das Ergebnis ist er aber durchaus stolz. Das Remaster gibt ihm dahingehend nur noch mehr Bestätigung:

Ein Spiel, an dem ich mitgearbeitet habe, hat die Langlebigkeit, um auch 20 Jahre später noch Interesse zu wecken und den Aufwand - es klingt nach erheblichem Aufwand - und die Zeit wert zu sein, die Bethesda in das Remastering gesteckt hat. Ich meine, es gibt nur sehr wenige Leute in unserer Branche, die sagen können, dass sie an so etwas beteiligt waren.

Der Erfolg von Oblivion Remastered gibt ihm Recht, über 180.000 Spieler sind zum Release nach Cyrodiil gereist - und das lediglich auf Steam, obwohl das Rollenspiel auch im Game Pass enthalten ist. Durchaus beeindruckende Zahlen für ein knapp 20 Jahre altes Spiel.

Bruce Nesmith hat übrigens nicht nur für Oblivion eine tragende Rolle übernommen, bei The Elder Scrolls 5: Skyrim war er der Lead Designer. Mittlerweile hat sich Nesmith übrigens aus der klassischen Spiele-Entwicklung zurückgezogen und veröffentlicht stattdessen Literatur-Rollenspiele wie das Fantasy-Buch Glory Seeker.

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