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Seite 3: Outriders in der Vorschau - Ein Shooter wie Diablo?

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Ein Balanceakt

Outriders setzt nicht auf herkömmliche Schwierigkeitsgrade von leicht bis schwer, sondern auf ein World-Tier-System. Ihr schaltet nach und nach 15 Schwierigkeitsstufen frei, zwischen denen ihr permanent wechseln dürft. Je höher der Tier, desto besser fällt auch die Loot-Belohnung aus, aber die Feinde werden auch deutlich anspruchsvoller. Allein kamen wir zum Beispiel schon beim dritten Weltenrang ins Schwitzen, während wir zu dritt nahezu keine Probleme hatten. Hier hilft nur, runterzuschalten oder sich vorab bessere Ausrüstung zu sichern. Spielt ihr allein seid ihr nämlich wirklich auf euch gestellt, ganz ohne KI-Kollegen.

In Outriders seid ihr zu dritt, zu zweit oder aber ganz allein unterwegs. KI-Hilfe gibt es nicht. In Outriders seid ihr zu dritt, zu zweit oder aber ganz allein unterwegs. KI-Hilfe gibt es nicht.

Mit World Tiers, Klassen und der Mischung aus Koop und Singleplayer haben sich die Entwickler hier eine ordentliche Balance-Herausforderung aufgehalst. Ob das System am Ende funktioniert, können wir noch nicht sagen. Allerdings erschien uns der erste Boss als relativ lästiger Kugelfresser.

Die Weltenränge sollen gemeinsam mit dem Loot-System als langfristige Spielmotivation abseits der Story dienen. Ein Service Game soll Outriders nämlich nicht werden. Allerdings muss der Koop-Shooter dafür bei den Belohnungen noch eine Schippe drauflegen. Brustpanzer, Hosen oder auch Schuhe auf den niedrigen Seltenheitsstufen machen weder optisch noch spielerisch wirklich viel her. Immerhin zeigten uns die Entwickler im Rahmen einer Präsentation bereits mutierte Alienwaffen, an die wir später über Upgrades kommen sollen. Rüsten wir unseren Charakter weiter auf, soll das übrigens auch irgendwie den Verlust unserer Menschlichkeit widerspiegeln. Das lässt uns auch auf coolere Ausrüstungsgegenstände hoffen.

Erde 2.0

Auch bei den Umgebungen und Gegnern wünschen wir uns optisch noch mehr von Outriders. Das Enoch ein fremder Planet ist, merkt man nur selten. Verfallene Siedlungen, matschig braune Schlachtfelder oder heruntergekommene Lagerhallen versprühen einen gewissen Fallout-Endzeit-Charme, könnten aber genauso auf der Erde existieren. Immerhin versprechen die Entwickler noch weitere Schauplätze wie Wüsten oder dichte Wälder, die hoffentlich auch davon zeugen, dass wir uns eben nicht mehr in unserer Heimat befinden.

Im Trailer bekommen wir zumindest schon etwas mehr von Outriders als Braun in Braun zu sehen:

Video starten 2:23 Outriders sieht im neuen Trailer aus wie ein Mix aus Destiny & Gears of War

Das Gleiche gilt für die Gegner: Bislang kämpften wir hauptsächlich gegen abtrünnige Menschen, Aliens machten sich aber rar. Trailer und Konzepte deuten noch auf spätere außerirdische Begegnungen hin, die hoffentlich für mehr Abwechslung sorgen und nach neuen Strategien verlangen. Besonders neugierig machte uns das gigantische Alien im ersten Trailer, das einen formidablen Bossgegner abgeben würde. Aber auch friedliche Außerirdische mit denen wir uns verbünden können, wären eine interessante Ergänzung auf Story-Ebene.

Bleibt abzuwarten, ob People Can Fly ein spannendes neues SciFi-Universum erschaffen können oder Enoch eine Kulisse bleibt. Spielerisch konnte Outriders uns schon eher überzeugen.

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